Welche Vorteile erhält man als Bankkunde durch Private Banking?

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7 Antworten

  1. Bessere Konditionen beim Erwerb von Vermögensanlagen (z.B. ermäßigter Ausgabeaufschlag).

  2. Prozentual geringere laufende Gebühren (z.B. Wegfall von Kontogebühren)

  3. Zugang zu Produkten, die für "normale" Kunden nicht verfügbar sind. (z.B. Unternehmensbeteiligungen oder spezielle geschlossene Fonds)

  4. Die Möglichkeit sein Vermögen von der Bank verwalten zu lassen.

Gibt sicher noch einige weitere Vorteile.

PS: Eine Vielzahl der Private-Banking-Kunden wird vermutlich bei anderen (unabhängigeren) Finanzdienstleistern besser aufgehoben sein.

Wenn Sie wichtigeres zu tun haben, als sich ständig um Ihr Vermögen zu kümmern, mach Private Banking schon Sinn.

Natürlich sollte man sich (wie bei allem, was man im Leben so tut) die Preise ansehen, die Leistungen genauer unter die Lupe nehmen und Vergleichsangebote heranziehen.

Du musst bedenken, dass auch beim Private Banking die Banken primär die Produkte an den vermögenden Kunden bringen wollen, die der Bank die höchsten Erträge versprechen. In diesem Fall ist die Beratung durch einen neutralen Anlageberater die bessere Variante. Aber auch hier muss man auf die Seriosität und Professionalität des Beraters achten.

Private Banking ist nicht gleich private Banking.

Es kann gut sein, dass Du ein vermögender Kunde bei einer Bank bist mit einer solchen Abteilung/ Sparte. Die werden sicherlich auf Dich aufmerksam und werden versuchen, Dir ihre Produkte zu verkaufen. Damit bist Du noch lange keiner, der das Geld durch die verwalten lässt.

Ich kenne so einen Fall bei einer grossen dt. Privatbank. Die Privat Banking Sparte meldet sich irgendwann und es kommt zu Gesprächen und Angeboten. Die Produkte, die dann gezeigt werden, sind welche, die der Normalanleger nicht zu Gesicht bekommt.

Man kann natürlich auch nach dem "Gesamtpaket" fragen und das Geld von denen verwalten lassen. Da jedoch bin ich skeptisch, denn auch die kochen nur mit Wasser. Es gibt einige kleine feine Banken, die sehr gut darin sind. Aber die wollen dann auch mind. 500 tEuro Vermögen oder gar mehr.


Ich kenne Fälle, in denen sich private Banking gelohnt hat, der Königsweg ist es nicht. Für mich ist von Vorteil, weil man an Anlagen kommt/ kommen kann, die der breite Markt nicht bekommt.

Der Unterschied in der Qualität der Beratung ist oft immens (zwischen normalem Bankberater und PB-Berater).

Auskennen sollte man sich dennoch und keinesfalls denen alle Entscheidungen überlassen.

das klingt interessant. Welche Produkte bekommt man denn als PB-Kunde exklusiv?

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@Wassertuermchen

z.B. Private Equity- oder Immobilien-Investments - ob auch immer so eine Anlage dann besser ist...

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Du brauchst Dich um die Anlagen nicht selbst zu kümmern, hast meist einen persönlichen Ansprechpartner und bekommst beim Besuch der Bank einen Kaffee serviert.

;-))

Ich habe mich mal mit dem Thema beschäftigt. Man bekommt eine (angeblich) auf den Schopf angepasste Finanzberatung inkl. Anlagestruktur für sein Bares. ABER, die Gebühren sind so unverschämt hoch, dass ich das lieber selbst in die Hand nehme, auf 1% Rendite verzichte und dennoch am Ende mehr Geld habe als mit Private Banking. Naja, außerdem bin ich überzeugt davon, dass ich selbst mein bester Anlageberater bin...

Ein Vorteil für den Bankberater ist der, dass er mit deinem Geld das machen kann, was ihm die meiste Provision einbringt. Es gibt doch Beispiele, dass vermögende Kunden plötzlich kein Geld mehr haben, weil der "Bank-Berater" sich verkalkuliert hat. Warum kümmerst du dich denn nicht selbst um dein Geld? Oder geh zumindest zu einem freien Berater und überlege dir seine Strategie genau. Wenn du sie gut findest, gib hierfür dein ok, aber überprüfe deine Anlage selbst. Wenn du freiwillig dein Geld verlieren möchtest, es gibt auch Bankverbindungen für Spenden. Du verstehst, was ich meine?

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