Welche Vorteile bietet ein 400-Euro-Job für Arbeitgeber?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es muss heißen 450,- € Jobber oder Minijobber.

  • Der Verwaltungsaufwand ist geringer
  • Der Arbeitnehmer zählt nicht vollwertig im Bezug auf den Kündigungsschutz
  • Relativ zum Verdienst gesehen zwar höhere Abgaben, aber absolut gesehen irgendwann günstiger.

Keine, ausser eventuell etwasflexibler einsetzen zu können, weil es ja mehr leute sein müssen als eine Kraft die 170 Stunden im Monat arbeitet.

Die Pauschalabgebane auf die 450,- Euro Jobs sind höher als die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung.

Es ist auch, zumindest bei den Unternehmern die ich betreue, ein Märchen, dass die bösen Unternehmer ja immer nur die 450,- Euro-Kräfte wollen.

Es sind mehr die Arbeitnehmer, die einfach ihren Lohn netto auf die Hand wollen und kein Interesse an sozialversicherungspflichtigen Jobs haben.

Bei den Hausangestellten ist das anders. da sind die Abgaben geringer. daher lohnt sich das im Privathaushalt.

Die Pauschalabgebane auf die 450,- Euro Jobs sind höher als die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung.

Ich geb das mal an das Lohnbüro weiter. Wenn ich mir die Zahlungsliste anschaue, ist das anders.

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@Rat2010

Normal:

7,30 % KV-Arbeitgeberanteil

1,025 % Pflegeversicherung

9,45 % RV-Arbeitgeberanteil

1,50 % Arbeitslosenversicherunganteil

0,15 % Insolvenzumlage

3,0 % geschätzt für Umlagen und BG weil unterschiedlich


22,425 insgesamt. bei teurer Berufsgen. evtl. bis 23,5 %

========================================

450,- Euro Job:

13,00 % Kankenvers.

15 ,00% Rentenvers.

0,7 % Umlage 1

0,14 % Umlage 2

0,15 % Insolvenzumlage


28,99 % Sozialvers.

2,00 % Pauschale Steuer wenn der AG die übernimmt


30,99 % insgesamt

============================

Bei mir sind das mehr als 5 % (7,0 %) mehr, aber ich bin bereit mich wieder auf der Hauptschule anzumelden, wenn mir jemand das Gegenteil beweist.

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@wfwbinder

Kann ich nur bestätigen. Ein Minijob ist tatsächlich teurer als eine Vollzeitstelle. Nur bei Minijobs im Haushalt ist es umgekehrt,da hier nur etwa 18% Abgaben anfallen und nicht die knapp 31% anderer Minijobs.

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@wfwbinder

Das mit den 22,.. bis 23,.. geht hin. Beim Minijobber läuft offensichtlich was schief und das wird geklärt.

Meine Zahlen stammten (ganz praktisch) aus der Zahlungsliste, die jeden Monat aus der Lohnbuchhaltung kommt.

Danke!

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Um Vollzeit - oder Teilzeitkräfte zu beschäftigen, ist die Markt- und Auftragslage oft zu sprunghaft. Bei dieser Problematik können 450-Euro-Kräfte, sogenannte Minijobber, Abhilfe schaffen, wenn sie flexibel und auftragsorientiert einspringen können.

Damit kann die Produktion an vorübergehende Auftragsspitzen oder -flauten angepasst werden.

Seit 1. Januar 2013 sind Minijobber im gewerblichen Bereich sozial besser abgesichert. Für sie und für Arbeitgeber gibt es einige Neuerungen.

http://www.ruv.de/de/r_v_ratgeber/unternehmen/management/minijob.jsp

Hauptjob und 2 nebenjobs

Hy hab schon überall gesucht aber nichts passendes gefunden und zwar habe ich seit diesem monat wieder einen vollzeitjob... ich hatte die ganze zeit 2 nebenjobs in denen ich jedoch nicht über die 400 euro gekommen bin... sagen wir in job A habe ich 50 euro im monat verdient und in job B 350 darf ich das mit der jetzigen Festanstellung so weiter führen? Natürlich informiere ich meinen Arbeitgeber darüber. Oder muss ich einen der Jobs aufgeben und darf nur noch einen 400 euro job haben?

und wenn ich das nicht so weiter führen kann.... könnte ich einen der Jobs auf steuerklasse 6 anmelden und ist es egal welchen ich anmelde den ich Job A komme ich im monat im höchstfall nicht über 150 euro den Job B könnte ich allerdings bis 400 euro ausreizen könnte ich dann Job A auf steuerklasse 6 anmelden weil ich darauf weniger abzüge bekomme oder wird automatisch der meist verdiente Job steuerpflichtig oder gar beide verdienste dann zusammengerechnet und versteuert?

Wäre echt lieb wenn mir hier jemand weiter helfen könnte

lg

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400 Euro Job bei Eidesstattlicher Versicherung

Hallo,

ich mache gerade Vollzeit meinen Meister und bin aus diesem Grund nicht mehr Vollzeit bei meinem ehemaligen Arbeitgeber angestellt, sondern nur mit einem 400 Euro Job. Im September legte ich die Eidesstattliche Versicherung ab und gab auch diesen 400 Euro Job an. Ein Gläubiger informierte sich daraufhin bei meinem Arbeitgeber und der gab wiederum an, dass ich überhaupt nicht beschäftigt bin. In dem Schreiben vom Anwalt, dass ich nun bekommen habe, heißt es, dass das für mich Strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht. (Falschaussage) und dem Arbeitgeber ebenfalls, er wird der Schwarzgeldauszahlung bezichtigt. Nun, im September und im Oktober habe ich überhaupt nicht gearbeitet und in Folge dessen auch keinen Lohn erhalten. Wie soll ich denn Nachweisen, dass ich nicht gearbeitet habe? Wie soll ich darauf überhaupt reagieren? Die zuständige Sachbearbeiterin ist natürlich erst wieder Mitte nächster Woche da.

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Sebastian

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