Welche Versicherungen braucht man unbedingt?

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Es gibt bestimmt Versicherungen die muss man haben.

  • Privathaftpflichtversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Berufshaftpflichtversicherung (falls Selbständigkeit)
  • Krankenversicherung (falls Selbständigkeit)
  • Risikolebensversicherung um den Ehepartner abzusichern, wenn ein Immobiliendarlehen vorhanden ist
  • Wohngebäudeversicherung bei Immobilienbesitz

Versicherungen die optional sind, d.h. es wäre gut man hat sie aber sie sind nicht existenziell relevant:

  • Hausratversicherung
  • Unfallversicherung
  • Rechtsschutzversicherung 
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Yep, gute Antwort, steht alles drin.

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Es gibt Pflichtversicherungen. KFZ-Haftpflicht ist so eine. Gebäude müssen gegen Brand versichert sein.

Sonst "muss" man aber außer der Haftpflichtversicherung, die z. B. aufkommen soll, wenn man irgendwas und irgendwen übersieht, nichts haben.

Dummerweise ist fast keiner "man" und viele wollen mehr als das, was man muss. Wenn das Wohl und Wehe einer Familie (wegen Schulden) vom Leben und Einkommen einer einzelnen Person abhängt, will man für die Person nicht nur eine Lebens- und eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie machen dann auch Sinn.

Das Sicherheitsbedürfnis ist sehr unterschiedlich aber generell sollte man das versichern, das einen bei Verlust nicht ärgert sondern in der Existenz gefährdet.

Dabei wird unterschiedlich sein, ob man nichts hat (dann hat man nichts zu verlieren), dabei ist, sich etwas aufzubauen (dann hat man eher viel zu verlieren) oder schon viel aufgebaut hat (dann steckt man Verluste weg, kann sich die Versicherungen aber auch leisten).

Hausrat - weil du danach gefragt hast - ist mal reiner Luxus, bei anderen wäre schon die Wiederbeschaffung des geklauten Handys oder Fahrrades existentiell.

Weil es ein gutes Geschäft verspricht, sollte man keine Versicherung abschließen. Versicherungsmathematiker können sich verrechnen aber üblicherweise rechnet sich die Versicherung, obwohl Versicherungssteuer, Vertrieb und Verwaltung gezahlt werden müssen für die Versicherung.

Das wäre
Privathaftpflicht und, ganz wichtig, Berufsunfähigkeitsversicherung.
Ein Vermögensaufbau für das Alter macht auch Sinn, sollte aber recht flexibel besser über Investmentfonds und nicht über Versicherungen erfolgen.

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Vor kurzem ist mein Vater gestorben, zu dem ich 30 Jahre kein Kontakt hatte. Beerdigung habe ich bezahlt. Erbe ausgeschlagen, da überschuldet. Habe trotzdem alles mit Banken und Versicherungen geklärt. Da die Lebensgefährtin bezüglich des Ablebens während einer Notoperation ihre Bedenken über den tötlichen Ausgang hatte, habe ich mich bereit erklärt über und mit meiner Rechtsschutzversicherung und eine Internetanwalt für Medzinrecht eine Klage oder aussergerichtliche Einigung mit Schmerzensgeld einzufordern, wegen einem Behandlungsfehler. Soweit sogut, mit dem Anwalt mehrmals Kontakt gehabt, der mir auch aufgrund der Beschreibungen der Krankenhausaufhalte dazu geraten hat der Sache nachzugehen und die Versicherung dahin bekommen eine Deckungszusage zu erteilen. Dann habe ich meinem vermeintlichen Anwalt mitgeteilt, ob es von Relevanz ist, daß ich das Erbe ausgeschlagen habe, dann kommt auf einmal die Nachricht, daß : Insoweit sind Sie im Moment gar nicht in der Lage, selbst bei einer Bestätigung eines Behandlungsfehler, die daraus ergebenden Schadenersatzansprüche gegenüber der Gegenseite überhaupt geltend zu machen. Die gegnerische Haftpflichtversicherung kann dann einfach sagen: „Herr Conrad ist nicht Erbe, wir müssen ihm auch nichts zahlen“. Boin, da war ich erstmal platt. Wer kann mir jetzt sagen, ob ich dafür diesen Erbschein brauche und was ich jetzt machen soll. Danke

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