Welche Versicherer bieten Honorartarif an, damit man bei Abschluß die Gebühren genau kennt?

7 Antworten

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Wichtiger als Kostensparen ist, die richtige Entscheidung zu treffen.

Woher weißt ob ein Rentenversicherung überhaupt die richtige Altersvorsorge für dich ist??

Die wirklich wichtige Frage zur Altersvorsorge sollte lauten: „Welche Altersvorsorge ist für mich optimal“? Die Altersvorsorge ist seit 2005 in 3 Schichten aufgeteilt. Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente). Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente. Schicht 3 Kapitalanlagen: Private Renten- bzw. Kapitallebensversicherungen und Aktienfondssparpläne etc. Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen. Jede Form der Altersversorgung hat unterschiedlich hohe Aufwendungen zum Ansparen einer gleichen Nettorente. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein qualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Denn es ist ein großer Unterschied, ob man von der ausgezahlten Rente noch Steuern und ggf. Krankenversicherung zahlen muss oder nicht.

Beispiel: (Das Beispiel ist war von einem Mann aber im Prinzip ist bei einer Frau ähnlich)

Mann, ledig, 34 Jahre alt, Versorgungslücke ab dem 67. Lebensjahr 540 € monatlich (=erforderliche Nettorente)

Um die Versorgungslücke von 540 €/Monat netto abzudecken, werden folgende Bruttorenten je Schicht benötigt:

  • Basisrente: 779 €
  • Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse: 1.050 €
  • Unterstützungskasse, Pensionszusage: 1.050 €
  • Riesterrente: 779 €
  • Private Leibrente: 568 €
  • Investmentfonds-Auszahlungsplan: 690 €

Der erforderliche Beitragsaufwand monatlich, um die Versorgungslücke abzudecken, beträgt:

  • Basisrente: 210 €
  • Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse: 302 €
  • Unterstützungskasse, Pensionszusage: 302 €
  • Riesterrente: 210 € (damit wird aber nicht die komplette Versorgungslücke gedeckt)
  • Private Leibrente: 110 €
  • Investmentfonds-Auszahlungsplan: 116 €

Die Differenz zwischen Bruttorente und Nettorente sind Steuern und Beiträge für die Krankenversicherung. Ausgehend von den unterschiedlichen Bruttorenten, ist die Höhe des monatlichen Aufwands natürlich auch unterschiedlich. Bei der Ermittlung des Nettoaufwandes müssen nämlich noch die unterschiedlichen staatlichen Förderungen und die unterschiedlichen Renditen der Vorsorgeformen eingerechnet werden.

Übrigens die Gebühren erfährst du auch bei einen normalen Tarif. Sie stehen im Produktinformationsblatt.

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@Niklaus

Schön, aber das war nicht die Antwort auf die Frage, aber offenbar eine gute Gelegenheit, mal richtig Werbung zu machen.

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@barmer

Wieso Werbung. Was nutzt ihr ein Honorartarif, wenn für sie eine RV gar nicht geeignet ist. Dann ist es rausgeschmissenes Geld.

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@barmer

Das war die Antwort auf die Frage, die notwendig, aber vielleicht nicht gewollt war. Nur manchmal ist der Ansatz des Kunden die falsche Richtung !

Und wo ist das Werbung ? Ich sehe hier nicht einmal "ich bin so toll, lass Dir von mir ein Angebot machen". Rein fachliche Abhandlung...

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Ich bin derzeit in der selbern Situation und werde mich sehr wahrscheinlich für die my index von der interrisk Versicherung entscheiden. Nach vielen Forenmeinungen, soll das wohl die beste Rentenversicherung sein. Am meisten transparent und sehr geringe Kosten. Das reicht mir dann auch schon. Mir hat diese Seite sehr weitergeholfen: http://honorar-police.de/anbieter-von-honorartarifen-nettotarifen/

Da findest Du auch die Bedingungen und kannst alles genau nachlesen. Die Fonds sind auch gut und als einziger Anbieter haben die sehr viele ETF. Für mich ideal.

Du wirst sehen, da gibts auch noch einige andere Anbieter wie Arag, Condor, Continentale. Alles im ganzen eine gute Übersicht über die aktuellen Honorartarife am Markt.

Hoffe, ich konnte weiterhelfen. Ist ja auch für die künftigen Leser sehr interessant.

Ich habe letzte Woche hier: Werbung durch Support gelöscht einen Vertrag abgeschlossen. Für mich wars perfekt. Mich hat mein Bruder drauf gebracht der sich ausführlich damit beschäftigt. Der hat die Sache für mich auch erledigt. Jetzt muss ich mich aber selbst doch etwas schlau machen wobei das Zeug´s mir nicht so liegt. Denke aber, dass ich gut fahre damit, was ich bisher gesehen habe. Hab 399 Euro überwiesen und bekam einen kostenneutralen Vertrag, der mir später mehrere Tausend Euro mehr abwirft.

Hoffe es hilft weiter!

VG

Lieber Sonnenschein2,

Wir möchten dich bitten in Zukunft auf Werbung zu verzichten.

Gerne kannst du dies auch nochmals in unseren Richtlinien nachlesen: http://www.finanzfrage.net/policy

Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

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Hallo, es wurden schon einige Links genannt, zusätzlich fällt mir noch der Volkswohlbund ein.

Die Kosten sind auch bei einem Provisionstarif klar, beim Honorartarif musst Du halt den Berater bezahlen.

Hallo,

die Kosten (nicht Gebühren) werden auch bei klassisch kalkulierten Versicherungen ausgewiesen. Das ist also nicht das Thema.

Wenn Honorartarif, dann brauchst Du auch einen Berater, dem Du das Honorar zahlst. Und der kennt dann auch Versicherer.

Wenn Du den auch nicht willst, bleiben noch Direktversicherer übrig. Manchmal empfehlen Berater auch Direktversicherer.

Versicherer mit eigenem Vertrieb sind zurückhaltend mit Honorartarifen, um ihre Mitarbeiter nicht zu verärgern. Ein namhafter Anbieter von LV auf Honorarbasis ist noch der Volkswohlbund.

Viel Glück

Barmer

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