Welche Vergütung für Handwerkerleistung kann vereinbart werden?

1 Antwort

Festpreis und Pauschalpreis behandeln das Gleiche.

Eine feste, pauschale Summe für eine bestimmte Arbeit. Ohne rücksicht, ob sich der Handewerker z. B. in der benötigten Zeit geirrt hat, oder er etwas mehr für das Material bezahlen muss.

Der Einheitspreis bezieht sich immer auf eine Einheit einer Tätigkeit, 1 qm Parkett, 1 Meter Kabelverlegen, 1 qm frankfurter Pfanne verlegen.

Dieser Einheitspreis wird dann mit dem tatsächlichen Aufmass multipliziert.

Lohnbesteuerung und Sozialversicherung bei amerikanischem Arbeitgeber in D

Ich spreche derzeit mit einem amerikanischen Arbeitgeber (AG) für eine in Deutschland zu besetzende Vertriebsposition und muss mir jetzt Gedanken über die Lohnbesteuerung sowie Sozialversicherung machen, da der AG mir einfach nur das Gehalt bezahlen will, die Themen Lohnsteuer und Sozialversicherung aber auf mich abwälzt.

Ist das so überhaupt möglich bzw. zulässig oder macht sich der AG damit irgendwie strafbar? Oder stehe ich hier in der Pflicht für die Leistung der Abgaben und Versicherung?

So wie ich es verstanden habe, wird es eine Art Arbeitsvertrag geben, in dem grundlegende Dinge wie Urlaub und Kündigungsfrist vereinbart werden. D.h. doch aber auch, dass ich dann offiziell als Angestellter gelte, der die "Deutschlandniederlassung" (mein Home Office) betreut bzw. die rechtliche Vertretung in D darstellt und dementsprechend nach geltendem deutschen Recht auch unsere Steuergesetze gelten?!

Auf der anderen Seite steht das Thema selbständiges Arbeiten in der Diskussion, d.h. ich melde ein eigenes Gewerbe an und arbeite für den AG als selbständiger Auftragnehmer - hier wäre ich ja dann in der Pflicht für die ordnungsgemäße Anmeldung sowie Steuer- & Sozialabgaben. Hier sehe ich dann aber das Problem der Scheinselbständigkeit, da ich ja keine anderen Auftraggeber habe...

Wer hat hier eigene Erfahrungen bzw. kann mir zu den Steuerfragen Auskunft geben?

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Gewährleistung bei Fensterwartung

Wir sind eine WEG in einem 2012 fertig gestellten Haus. Mit der Firma, die die Fenster eingebaut hat, haben wir einen Wartungsvertrag gegen Festpreis. Die Fensterwartung wurde durchgeführt, das Ergebnis war niederschmetternd. Der Warter hechelte in 2 Tagen durch die knapp 30 Wohnungen, dann musste er noch einmal wieder kommen um seine Verschlimmbesserungen zu beseitigen. Bei mir ist alles OK, aber ich weiss von zwei Nachbar, bei denen es immer noch zieht.

Die Firma hat jetzt eine Rechnung über 6.000 EUR geschickt, weil sie ihren Ansicht nach die Wartung vertragsgemäß durchgeführt hat.

Es gäbe die Möglichkeit, eine günstigere Firma mit der Wartung zu beauftragen, jedoch würden wir dann nach Auskunft der Hausverwaltung den Gewährleistungsanspruch verlieren. Das erinnert mich an ein analoges Problem bei Autobesitzern, die genötigt wurden, die Inspektion bei der teuren Vertragswerkstatt durchführen zu lassen. Zumindest diese Angelegenheit wurde inzwischen zugunsten der Autobesitzer entschieden.

Kennt jemand eine analoge Regelung für Neubauten? Oder gar ein Gerichtsurteil?

Wie ist es mit der Höhe der Rechnung? Wenn die Firma ihren Auftrag in zwei Tagen (ordnungsgemäß) erfüllt und wir 6.000 EUR für ordnungsgemäße Ausführung vereinbart haben, mag das formal korrekt sein. Aber ich fühle mich trotzdem vera*, weil wir wegen der Gewährleistung gar keine Möglichkeit haben, einen günstigeren Anbieter zu wählen und wir jeden Preis der Firma zahlen müssten. Gibt es eine Möglichkeit, zumindest für zukünftige Wartungen einen angemessenen Preis auszuhandeln? Wer garantiert mir, dass sie nicht im nächsten Jahr 10.000 EUR verlangen?

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Vorfälligkeitsentschädigung bei Todesfall?

Wir haben einen Darlehenskredit mit einer Lebensversicherung, die an die Bank hierfür abgetreten wurde seit 1999 bis 2019 abgeschlossen. Für diesen Kredit wurden bisher nur Zinsen bezahlt. Im Februar 2016 ist der Kreditnehmer verstorben. Die Lebensversicherung kommt bei Todesfall zur Auszahlung an die Bank zur Begleichung des Darlehenskredites. Da die Ablauffrist 2019 noch nicht abgelaufen ist stellt nunmehr die Bank uns für diesen Kredit Vorfälligkeitsentschädigung in sehr hohem Maße in Rechnung. Da der Todesfall nicht voraus zu sehen war, stellt sich für uns die Frage, ob dafür Vorfälligkeitsentschädigung erhoben werden kann, zumal der Todesfall doch nicht voraus gesehen werden konnte und damit keine außerordentliche Kündigung darstellt für die Vorfälligkeitsentschädigung berechnet werden kann. Wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir hierzu eine Information geben könnten, wie wir uns hier gegenüber der Bank verhalten sollen. Danke opili

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Geld verliehen per Überweisung, Empfänger zahlt es nicht zurück

Hallo, ich habe vor 2 Monaten einem guten Freund 900 Euro auf sein Konto überwiesen, da es ihm finanziell sehr schlecht ging und Rückbuchungen bei ihm bevorstanden. Vorher haben wir per E-Mail drüber geschrieben, das ich es ihm gerne geben würde und um eine Rückzahlung brauchte es sich erstmal keine Gedanken zu machen, einen Darlehensvertrag besteht aber leider nicht auch keine Unterschrift von ihm das es geliehen war. In der E-Mail hab ich nur geschrieben, nimm es an, ich geb es dir gerne usw. das hat er dann nur mit einem Ja bestätigt, aber mehr auch nicht,,, und sich bedankt dafür.

In meiner Überweisung steht leider nur der Betreff: wie vereinbart

Auch kein Beweis das es ein Darlehen war denn wie vereinbart kann ja vieles bedeuten... 3 Monate zuvor habe ich schon mal eine offene Rechnung (600,00) für ihn bezahlt... dafür hab ich auch keine Unterschrift das ich es ihm nur geliehen habe...

Was kann ich nun tun? Er zahlt es nicht zurück und behauptet nun ich hätte ihm das Geld geschenkt, da ich ihm ja hätte helfen wollen, weil es ihm schlecht ging.

Hab ich überhaupt ne Chance mit einem Anwalt / Mahnbescheid? Klar hab ich Emails aber nie eine Bestätigung das ich es nur geliehen habe....Hab schon mit Tricks versucht ihn aus der Reserve zu locken aber er geht nicht darauf ein und behauptet ich hätte ihm das Geld geschenkt... Er kann ja auch Widerspruch gegen einen Mahnbescheid einlegen .. ist dann mein Geld weg?

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Zinsloses Darlehen in die Erbschaft?

Hallo, vielleicht kann hier jemand helfen, da wir erheblichen Erbstreit mit meinem Stiefbruder haben. Mein Stiefbruder bekam 2013 von meinen Eltern ein zinsloses Darlehen (3000,00) vom gemeinsamen Konto überwiesen, mit der Auflage (mündlich) dies zurückzahlen zu müssen. Mein Stiefvater ist dieses Jahr im September verstorben. Nun behauptet mein Stiefbruder, per Anwalt, dieses Geld wäre eine Schenkung gewesen. Mein Stiefvater wollte nichts schriftliches, meine Mutter schon, so blieb es bei der mündlichen Abmachung. Allerdings hat mein Stiefvater jedem erzählt, dass sein Sohn das Geld zurück zu zahlen ha be. Es wäre also Zeugen da. Mit mir wurde dies ebenfalls vereinbart, da ich sonst den gleichen Betrag zu erhalten hätte. Bekommt mein Stiefbruder nun recht und das Geld geschenkt? Im Prinzip lügt er ja seinen Anwalt an. Wie ist die Rechtslage? Dazu wäre noch zu sagen, dass die Eltern ein Berliner Testament hatten. Ich würde mich wirklich freuen, wenn jemand so etwas schon mal erlebt hat, dass er/sie mir Auskunft geben kann. Ein Anwalt ist ebenfalls von Mutters Seite eingeschaltet

LG

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Wer hat Vorrang

Guten Tag, meine Mutter (71) hat gegenüber ihrer Bank Kreditschulden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Bisher hat sie von ihrer monatlichen Rente 1.495,00 Euro diese Bankschulden getilgt. (Monatliche Rate 249 Euro zzgl. div. Versicherungen in Zusammenhang mit dem Kredit) Seit dem 02.01.13 musste sie, aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes, in ein Pflegeheim umziehen. Die monatlichen Kosten dort belaufen sich (bei Pflegestufe 2) auf ca. 1.350 Euro. Es wird also nicht mehr möglich sein, den Kredit weiter zurück zu zahlen. Gestern war ich zu diesem Thema bei einer Schuldnerberatung. Leider konnte man mir nicht sagen, ob im Falle einer Pfändung durch die Bank, der Sozialträger (Heim) sein Geld an erster Stelle bekommt oder die Bank Vorrang hat und an welcher Stelle im SGB dies dokumentiert ist. Es wäre sehr schön, wenn Sie mir zu diesem Thema eine Auskunft geben könnten. Mit besten Grüßen aus Berlin.

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