Welche Steurn fallen bei einem Unternehmen für Gewinnspiele an?

2 Antworten

Ich bin erst auf diese Frage gestoßen, als die Links schon raus waren.

Wer Geld einsammelt um damit ein Gewinnspiel zu machen, bewegt sich m. E. auf der Ebene § 763 BGB und braucht eine staatliche Genehmigung.

Da das ein Prozess ist als Lotterieausspieler genehmigt zu werden, denke ich mal dass es keine Lösung ist. Ausserdem käme dann keine Umsatzsteuerproblematik sondern eine Rennwett- oder Lotteriesteuerproblematik.

Alles andere fällt unter § 762 BGB, dafür wird keiner Geld geben (Wetten sind nicht einklagbar, weil Spielschulden Ehrenschulden sind), oder unter Auslobungen.

Oder es sind kleine Lotterien, "ohne Gefährdungspotenzial. Das sind die Dinger auf den Jahrmärkten. Ein Los 1,- Euro, alle Lose zusammen dürfen nciht mehr als 30.000,- Euro ausmachen.

Das ist dann gewerbliche Tätigkeit. Auf den Lospreis zahlt der Veranstalter Umsatzsteuer und es gibt nur Sachpreise.

Als Unternehmer eine Lotterie zu veranstalten wo ein Los 9,- Euro und man macht eine Ausschreibung, das eben der Gewinner eine Summe X bekommt, oder 75 % aller einnahmen nach einem Schlüssel verlost werden, das wäre Genehmigungspflichtig.

Ok, fragen wir anders.

Gewinnspiele sind in der BRD legal. Rein theoretisch, wenn ich von 10 Personen einen Euro, sagen wir Einsatz nehme, und einer 9 Euro gewinnt, würde ich eine Gebühr von 1 €uro einbehalten. Sollte ich jedoch auf 10x1 Euro 19% Umsatzsteuer zahlen müssen, dann macht es ja keinen Sinn!

Worauf müsste, wenn überhaupt, die Umsatzsteuer entrichtet werden?

Danke

Wenn Du 9 EUR auszahlst, ist Dein Geschäftsmodell falsch. Die Umsatzsteuer wird auf dem Umsatz gezahlt, also auf die 10,-. EUR. Wenn Du dann nur 5 EUR alsGewinn ausschüttest, bleibt noch etwas übrig.

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