welche Steuern und Kosten fallen an, wenn ich meine Eigentumswohnung zum Teil verschenken will?

2 Antworten

Die Kosten werden sich in Grnezen halten. Es richtet sich nach dem Wert der Wohnung.

Was viel entscheidender sein kann wird eventuell die Schenkungssteuer sein. Die Schwester ist Steuerklasse 2, das bedeutet 20.000,- Freibetrag auf den Verkehrswert. Für den Rest 30 % Steuer.

Ich würde Dir nicht empfehlen, einen Miteigentümer in das Grundbuch eintragen zu lassen. Bei Streitigkeiten oder Wunsch nach Bargeld können/werden die Miteigentümer (Deine Schwester oder deren Erben) eine Zwangsversteigerung herbeiführen und Du bist Deine Hälfte auch los.

Schenke Deiner Schwester lieber einen angemessenen Geldbetrag, aber die Höhe sollte ca. 1/4 weniger sein als der hälftige Wohnungsverkehrswert. Das Viertel ist ein ideeler Abschlag, weil Barvermögen einen höheren Sofortnutzen als ein (zwangsversteigertes) Immobilienvermögen hat.

Schenkung Immobilie mit Nießbrauch Mutter und anschließendem Wohnrecht Schwester

Die Mutter hat eine Immobilie mit einer selbst bewohnten Wohnung und 2 kleine Ferienwohnungen an der Nordsee. Ihr Sohn hat 2 Kinder, die Tochter ist kinderlos und mit einem Man, der 2 Kinder aus erster Ehe hat verheiratet.

Nun will die Mutter verhindern, dass einen Teil des Hauses womöglich die Stiefkinder ihrer Tochter erben, falls diese nach der Erbschaft des halben Hauses aber vor ihrem Mann stirbt. Sondern am Ende sollen es die beiden leiblichen Enkelkinder bekommen.

Dazu gibt es nun folgende Idee. Die Mutter überschreibt zu Lebzeiten das Haus dem Sohn und bekommt einen lebenslangen Niessbrauch für das gesamte Haus eingetragen. Die Tochter soll nach ihrem Tod ein lebenslanges Wohnrecht für die untere Wohnung erhalten. Wer welche Kosten trägt soll zusätzlich vertraglich geregelt sein.

Worauf muss man da achten? Kann man das so machen? Kann man Niessbrauch und Wohnrecht so mit Reihenfolge schon jetzt ins Grundbuch eintragen? Was für Kosten fallen bei Schenkung und Eintragung an? Was kann es für Probleme geben einem Haus das einem gehört aber andere Nutzen dürfen?

Meine Sorge ist, dass am Ende alle (Mutter und Schwester) Spaß mit dieser Regelung haben aber der Besitzer der Dumme und Zahlemann für alles ist. Wenn z.B. Mutter/Schwester im Haus wohnt und die Heizung oder Dach gemacht werden muss erscheint es mir nicht gerecht, dass der Besitzer solche Kosten alleine trägt, da er ja auch auf Jahrzehnte hinaus (Mutter ist erst 70 und Schwester ist gleich alt) wahrscheinlich nichts von der Immobilie haben wird.

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