Welche Steuerklassen wählt man nach der Geburt des Kindes, drohen hohe Rückzahlungen bei der Steuerklassenwahl 3/5?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Du hast Angst, weil andere auch Angst haben - Herdentrieb?

Der Progressionsvorbehalt hat doch mit der Steuerklassenwahl überhaupt nichts zu tun. Ob ihr nun 3/5, 4/4 oder 5/3 wählt hat doch nur einen Einfluss darauf, wie hoch die Lohnsteuer ist, die euer Arbeitgeber monatlich an das FA abführt. Wenn ihr dann im Folgejahr eine Einkommensteuererklärung abgebt, ist die bereits gezahlte Lohnsteuer doch lediglich eine Art "Einkommensteuervorauszahlung".  Der Progressionsvorbehalt spielt doch nur im Zusammenhang mit dem zu versteuernden Einkommen eine Rolle, und das hat mit eurer Steuerklassenwahl nichts zu tun, sondern hängt nur davon ab, wie hoch euer (gemeinsames) Bruttoeinkommen war und welche Beträge davon abgesetzt werden können.

Die getrennte Veranlagung lohnt sich in den wenigsten Fällen, dafür müßten bei einem Partner schon im Verhältnis zum zu versteuernden Einkommen des anderen erhebliche steuerfreie Einnahmen vorliegen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

manchmal ist auch die Einzelveranlagung bei Bezug von Elterngeld zu überlegen, weil steuerfreie Einkünfte dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Bei Zusammenveranlagung erhöhen diese Einkünfte die Steuerlast. Durch Einzelveranlagung lässt sich das vermeiden.

https://www.nettolohn.de/rechner/splitting-veranlagung-steuer.html

rechne es mal für euch durch. 

Vielleicht meldet sich ja doch noch einer unserer  " Steuerfüchse " und kann helfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?