Welche Spar- Anlagen sind sind voll für ein Eigentums- Wohnung

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6 Antworten

Hallo, den letzten Teil Ihrer Frage kann man nicht beantworten. Das hängt davon ab - siehe wfwbinder.

Cash als Eigenkapital ist nie verkehrt, trotz der Mini-Zinsen würde ich das mit einem Tagesgeldkonto machen, insbesondere da wir ja nur über einige Jahre reden. Da ist Fondsparen vielleicht etwas grenzwertig.

Ein Bausparvertrag sichert die momentan niedrigen Zinsen, aber da muss man aufpassen. Es gibt viele verschiedene Tarife und es muss hinsuchtlich Sparrate, Bausparsumme, Zuteilungszeitpunkt und Tilgungsbeitrag passen. Ich würde einen flexiblen Tarif (mit Wahl- und/oder Mehrzuteilungsmöglichkeiten) wählen und nicht unbedingt den mit dem absolut niedrigsten Darlehenszins.

Eventuell über Wohnriester nachdenken. Das heißt nicht automatisch Bausparvertrag (i.d.R. sind diese Tarife recht unflexibel), sondern kann auch z.B. ein ganz normaler Sparplan sein. Da geht es denn eher um die Förderung (= Zulagen) die in einen solchen Vertrag fliessen. Auch eine bestehender Riester-Vertrag könnte u.U. genutzt werden.

Aber - bitte sich eingehend mit einem Fachmann (ist verhältnismäßig schwierig, einen unabhängigen Fachmann für diesen Bereich zu finden) beraten und die Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen !

VG,

Die Frage nach der Zeit bis das Ersparnis ausreicht für den Anlagenkauf kann dir natürlich keiner beantworten, da abhängig vom späteren Kaufpreis und eurem Sparverhalten. Seit euch bitte bewusst, dass als Vermieter viele Aufgaben auf euch zukommen werden, die viel Arbeit bedeuten. Mietrecht ist dabei nur eine der Aufgaben. Auch das Risiko vom Wertverfall über die Zeit der Immobilie muss einberechnet werden. Ich will es euch keinesfalls ausreden aber nutzt die Jahre nicht nur zum sparen sondern auch zum lernen der Aufgaben von Vermietern.

die Fragen, die ich hier sehe:

  1. was kann pro Monat zurückgelegt werden?
  2. wieviel Vermögen ist bereits vorhanden?
  3. wie sicher muss die Anlage sein?
  4. wie hoch sind die Verluste, die getragen werden können?

Nimmt man 1., dann kann man den Vermögensaufbau ermitteln. Nimmt man 4., dann sollte man sehen, was als Verlust verkraftet werden kann. Je höher hier der Verlust, den man tragen kann, desto höher kann das Risiko sein bei der Anlage. Kann man überhaupt keinen Verlust verkraften, muss man sicher anlegen. Dann könnte man sichere Anleihen nehmen, die dann fällig werden, wenn das Geld benötigt wird. Oder man geht in Festgeld oder Tagesgeld.

Aktien oder andere Anlagen gehen nur dann, wenn man auch Verluste in Kauf nehmen kann und wenn der Anlagehorizont lange genug ist.

Fangen wir mit der zweiten Frage an.

Wie lange muss man sparen? Das kommt drauf an,

a) wieviel zusammen kommen muss (und das davon wieviel das Haus kosten soll)

b) wieviel man sparen kann

c) wieviel Ertrag man erzielt.

in der jetzigen Lage, wo es kaum Zinsen für festverzinsliche Anlagen gibt, wäre eine Anlage in Fonds (Aktien- und/oder Mischfonds) vermutlich das Beste.

Hallo Manuela

Das wichtigste ist, dass Ihr euch über Eure Einnamen und Ausgaben vollkommen im Klaren seit, also Ihr genau wisst wieviel Geld im Monat (mindestens) reinkommt und wieviel Ihr im Monat benötigt (inkl. jährlichen Kosten wie Versicherungen, Urlaub, usw).

Habt ihr noch 5-7 Jahre?

  • Dann wäre ein Bausparvertrag für die Finanzierung 60%-80% vorteilhaft, weil hier die Darlehenszinsen unabhängig vom Rang&Beleihung sind.
  • In diesen 5-7 Jahren müssten dann zusätzlich zum Bausparvertrag noch 30% für 80%-100% plus Nebenkosten angespart werden. Hier würde ich erstmal über ein Tagesgeldonto beginnen, Sparpläne bieten so gut wie keinen Vorteil und für Festgeld müsste man erstmal eine Summe X angespart haben.
  • Die retlichen 0%-60% können normal über die Bank (oder eine Versicherung) günstig finanziert werden, jedoch möglichst mit langer Zinsbindung (=Zinssicherheit).

ACHTUNG: Der Bausparvertrag hat meistens eine hohe Tilgung und hohe Raten, bitte prüfen ob Ihr diese Bauspar-Darlehens-Raten parallel zum Immobilien-Darlehen leisten könnt und wollt. Wenn dieser Bausparer getilgt ist (nach ca. 8 Jahren), dann bitte mit diesem verfügbaren Geld die Tilgungsleistung des Immobilien-Darlehen erhöhen.

Würde aber mit genannten Angaben mich unbedingt von Fachleuten beraten lassen! Aus dieser Frage geht garnichts hervor um Dir Tipps zu geben!

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