Welche Sicherheiten kann man einem wartenden Hauskäufer bieten?

3 Antworten

Rein rechtlich läßt sich alles gestalten, z.B. durch einen notariellen Vorvertrag oder aber, durch einen notariellen Vertrag mit entsprechender Übergabevereinbarung.

Das aber ist graue Theorie: Es geht hier um ein Eigenheim und ein solches erwirbt man, weil man selber einziehen will. Kein Käufer will warten, bis der Verkäufer irgendwann mal in die Hufe kommt. Man muß sich als Käufer ja auch mit seiner bisherigen Bleibe auf einen konkreten Zeitplan einrichten können. Deine Pläne sind von vornherein zum Scheitern verurteilt.

das kann man vertraglich gestalten. Das Problem ist nur: zum einen willst du die beiden Parteien binden, das Gechäft in Zukunft durchzuziehen, andererseits willts du Ausstiegsklauseln. Das ist nicht leicht vereinbar.

  • Man könnte einen Vorvertrag schliessen
  • man könnte verkaufen und dem Vermieter Wohnrecht für eine max. Zeit x geben
  • man könnte Vertragsstrafen vereinbaren, wenn eine der Parteien doch nicht will

Spontan würde ich sagen: man könnte auch gar nichts vereinbaren, denn ich setze mich mal in die Situation des Käufers. Wenn mir der Verkäufer sagt, er wolle unbedingt verkaufen, aber er verkauft erst, wenn er ein Objekt hat, dann frage ich mich, was das soll. Dann suche ich mir ein anderes Objekt.

Es kommt auch darauf an, was der Käufer vorhat: vermieten oder nicht?

Fakt ist: es ist lösbar. Ein guter Anwalt oder ein Notar bieten hier Vorschläge. Aber man sollte doch daran arbeiten klarzustellen, ob man nun will oder nicht. 'Ich verkaufe nur, wenn ich eine gute Wohnung finden' ist nicht wirklich eine klare Verkauftentscheidung, um das Objekt auf dem Markt anzubieten.

WAsch mir den Pelz, aber mach mich nciht nass.

Wenn ich verkaufen will, dann muss ich schon den Schritt machen und ausziehen und dann 3 Monate Zeit ahben, für den Verkauf.

Wenn mich ein Haus interessieren würde und der Verkäufer würde sagen, "nun gut, wenn sie einen Vertrag machen, dann fange ich an mir eine Wohnung zu suchen," wären von mir aus wohl die Verhandlungen beendet, weil ich dann alle risiken hätte. finden die in 4 Wochen was, habe ich meine Kündigungsfrist bei meinem Altvermieter noch voll zu bewältigen, brauchen

die 6 Monate was zu finden, bin ich ebenso blockiert.

ich halte das auch für inkonsequent von Seiten des Verkäufers.

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Reservierung dauert schon ewog

Mein Mann und ich haben einen Makler beauftragt unser Haus zu verkaufen. Der dritte Interessent war sofort begeistert und hat das Haus vom Makler reservieren lassen. Das war Anfang Mai. Seitdem haben wir nichts mehr gehört. Wir selber hängen total in der Luft, müssen selber ausziehen und können nirgends zusagen, weil wir nicht wissen wie es weitergeht. Wir haben mitlerweile herausgefunden dass der potentielle Käufer mit seinem eigenem Haus, das er "angeblich" verkauft hat, vor einem Jahr in Zahlungsschwierigkeiten steckte und kurz vor der Zwangsversteigerung stand. Makler hat nachgefragt und nach wochenlangem stummschalten der Käufer haben diese verlauten lassen, dass ihr Haus verkauft wurde, aber etliche Gläubiger vorhanden sind, die vom Notar jetzt alle angeschrieben werden. Erst danach weiß er angeblich wieviel Geld er noch zur Verfügung hat und was er dann für die Finanzierung benötigt. Makler sagt wir sind nun gebunden, weil der potentielle Käufer ja die Reservierungsgebühr bezahlt hat. Wir befürchten dass wir nur hingehalten werden und der am Ende doch nicht bezahlen kann. Dadurch hätten wir dann fast ein Jahr verloren, im Winter brauchen wir das Haus nicht anbieten, da kauft eh kein Mensch. Wie lange kann der Makler die Reservierung aufrechterhalten wenn wir als Verkäufer keine Lust mehr haben uns hinhalten zu lassen? Und müssen wir dem Makler dann etwas bezahlen, wenn daraufhin der Verkauf nicht zustande kommt?

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