welche positiven Zusatzklauseln im Arbeitsvertrag für Arbeitnehmer

2 Antworten

Ich kann leider gar nichts dazu sagen, weil nicht hervor geht ob Du als leitender Angestellter, Facharbeiter etc. Dich verändern willst. Jürgen10 hat Dir ein paar Tipps gegeben, die ich inhaltlich voll unterstreiche. Viel Glück im neuen Job!

Ich gehe mal davon aus, dass Du nach wie vor in ungekündigter Stellung bist.

Des Weiteren, dass Du vollständig im Bilde bist über den neuen Arbeitgeber, in Bezug auf Auftragslage, Wettbewerberumfeld, Technologie. Aber eben auch Gesellschaftsstruktur, Geldgeber, Mehrheitsverhältnisse usw.

Lass den neuen Arbeitgeber einen Vertragsentwurf vorlegen und gehe damit zu einem Fachanwalt für Arbeits- und Gesellschaftsrecht - keinesfalls zu einem Familienanwalt oder gutem Bekannten.

Als Betriebsleiter unterliegst Du z:B. besonderen Haftiungsrisiken - die gilt es wirksam auszuschließen. Dies ist durch den AG-seitigen Abschluß von entsprechenden Versicherungen möglich.

Finanziell absichernde Klauseln bzgl. Konkurs, Betriebsübergang bei Verkauf, aber auch bei Kündigung sind denkbar. Pensionszusagen bei Ausscheiden oder Erreichen der Rentengrenze sind weitere denkbare Assets.

Bei Geschäftsführern, Prokuristen und vergleichbaren Positionen wird i.d.R. ein 5-Jahres-Vertrag geschlossen. Endet der vorzeitig stehen dir entsprechende Abfindungen zu.

Die Festlegung des Arbeitsortes ist nicht zu vernachlässigen - nicht dass Du langfristig Dienst in Kimbuktu schieben musst, weil dort ein neues Werk aufgebaut wird - und leider im Arbeitsvertrag kein dbzgl. Ausgleich festgelegt ist.

Also lass Dich von einem Fachanwalt beraten - auch wenn dich das den ein oder anderen Hunderter kosten wird. Die Investition lohnt sich bestimmt. Schnellschüsse aus dem Bauch heraus, gehen selten gut.

Falls Du Kontakt zu einem Headhunter der Branche hast, kannst Du auch bei dem versuchen Auszuloten, was so in der Branche bei der Arbeitsposition Usus ist - rechtlich bindenden sind solche Aussagen aber nicht. Sie helfen lediglich dabei den eigenen Standort zu definieren.

Abschließend noch eine kleine Weisheit zum Nachdenken:

"Am Anfang einer jeden Kathastrophe steht die Vermutung".

Sieh also zu, dass Du soviel wie möglich an gesicherter Erkenntnis erlangst. ...;-)

Eine Unkündbarkeit seitens des Arbeitgebers bei langer Betriebszugehörigkeit wie in andern Tarifwerken scheint es bei der Chemie nicht zu geben. Das wäre ein wesentliches Argument sich den Wechsel gründlich zu überlegen. Ebenso würde ich auch gründlich die Aufstiegsmöglichkeiten ausloten.

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gute Antwort auf eine schwierige Frage.

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das kann vieles sein - oder gar nichts. Es ist nicht klar, um welchen Job es geht, welche Branche, welche Position. Es kann einen Tarifvertrag geben oder auch keinen. Es kann Rahmen-/ Standardverträge geben bei einem Arbeitgeber, die eigentlich nicht verhandelt werden können etc.

Ein Arbeiter wird einen anderen Vertrag haben wie ein Geschäftsführer von einer Firma. Ein Sachbearbeiter wird einen anderen Vertrag haben wie ein Vertriebler etc. etc.

Ich würde mir einen fixen Bonus p.a. von mindestens 1 Mio Euro eintragen lassen - unabhängig von Leistung oder sonstigen Dingen. Einfach fix! Am besten zu Weihnachten.

Dann würde ich mir einen Dienstwagen eintragen lassen - freie Wahl. Jedes Jahr einen neuen.

Das ist der Anfang der langen Liste...


Man muss mehr wissen, um hier sinnvoll zu antworten. Bei Zweifeln könnte man zu einem Fachanwalt gehen.

Es geht um einen Job als Betriebsleiter, chemische Industrie, Außertariflich!

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