Welche Möglichkeiten bzgl PKV meines Vaters? (Rentner)?

3 Antworten

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Unter den Antworten von @wilees und @Maerz2019 hast Du dieselbe Frage gestellt: Was ist mit dem Haus?

Du schreibst "Er lebt im Haus meiner Mutter". Sie sind also nicht mehr verheiratet? Er ist somit Single? Oder leben sie getrennt?

Gehörte Deiner Mutter schon immer das Haus und nicht gemeinsam mit Deinem Vater?

Falls Dein Vater Deiner Mutter das Haus schenkte, war das vor mehr als 10 Jahren? Falls innerhalb der letzten 10 Jahre, könnte es sinnvoll sein, wenn Du einen Fachanwalt für Sozialrecht fragst auf Frag einen Anwalt. (Dazu gerne genaueres, wenn dies zutrifft, schreib mir das als Kommentar.)

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Weil Dein Vater wohl die Einliegerwohnung bewohnt mit den 45 qm, wäre diese Größe für ihn im Grünen Bereich.

Heißt "lebenslanges Wohnrecht", dass er mietfrei wohnt? Oder zahlt er Miete?

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Zwischen den Gesetzen für SGB II (= Sozialgesetzbuch 2 = Hartz IV = Arbeitslosengeld 2 /ALG 2) und für SGB XII (= Sozialgesetzbuch 12 = Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung) gibt es Unterschiede, und manches ist gleich. Gleich sind zum Beispiel der Regelsatz und die Vorschriften für die Kosten der Unterkunft (KdU), wozu unverschämterweise die hohen Stromkosten nicht gehören, die müssen aus dem Regelsatz gezahlt werden.

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

https://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale-Sicherung/Sozialhilfe/grundsicherung-im-alter-und-bei-erwerbsminderung.html

Für Deinen Vater werden die Krankenkassenbeiträge gezahlt sowie der Regelsatz. Für Single ist er gegenwärtig 432 Euro "hoch". Und falls er Miete zahlt, und sie ist bezüglich der Höhe im angemessenen Bereich, dann auch die. Dafür schau in die Liste:

Örtliche Richtlinien - Harald Thomé

https://harald-thome.de/oertliche-richtlinien/

Wenn der Ort nicht in der Liste ist, nimm einen in der Nähe.

Gegengerechnet wird seine Rente.

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Du als Sohnemann wirst erst herangezogen, wenn Du mehr als 100.000 Euro Jahreseinkommen hast. Kann also sein, dass man von Dir Dein Einkommen nachgewiesen haben will.

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Du schreibst in einem Kommentar, wenn Dein Vater in die Hilfsbedürftigkeit rutschen würde. Stolz lass nach!! Er ist doch längst drin! Sicher hat er auch seinen Vermögensfreibetrag aufgebraucht? Er darf nämlich ein Vermögen von 5000 Euro haben und gleichzeitig Grundsicherung im Alter beziehen.

Ihr habt Euch ganz umsonst so abgequält! Die Grundsicherung im Alter ist kein Almosen, sie steht Deinem Vater zu. Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass es wenigstens diese doch mickrige Grundsicherung gibt. - Während die Bundespolitiker wie die Maden im Speck leben, wurde der Regelsatz bewusst und gewollt kleingerechnet, vieles wurde zusammengestrichen, er müsste eigentlich mindestens 150 Euro höher sein. Darüber sich kurz ärgern ist okay, lange ärgern macht krank ‹(••)›

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Dein Vater hat mit Grundsicherung Recht auf GEZ-Befreiung. Unterlagen dafür gibts beim Grundsicherung auf Nachfrage (nicht automatisch, was auch unverschämt ist).

Und erkundige Dich, ob es für Grundsicherungsbezieher für die öffentlichen Verkehrsmittel eine Ermäßigung gibt (auch hierfür Unterlagen auf Nachfrage beim Amt).

Ach ja, auch die Wasserkosten werden übernommen (dazu dann jährlich die Abrechnung einreichen. Und falls er heißes Wasser nur per Boiler oder anderen Erhitzer hat (kommt sonst nicht warm aus der Leitung), bekommt er einen kleinen Aufschlag.

https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbxii/30.html

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Prüfe für Deinen Vater, ob er Anrecht auf Mehrbedarf bezüglich Ernährung hat (jedes Eurolein ist ja wichtig). Dies ist die Liste für SGB II, für SGB XII werden die Beträge ähnlich oder sogar gleich sein:

https://www.hartziv.org/mehrbedarf/ernaehrung.html

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Bei Grundsicherung gemäß SGB XII werden angemessene Kosten für Haftpflicht- und Hausratsversicherung vom Grundsicherungsamt gezahlt (bei SGB II nicht).

Ich glaube, ich habe nun an alles gedacht ‹(••)›

Viel Glück Euch beiden.

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Für Deinen Vater vorsorglich meine Hinweise für Arbeitslose (ALG 1 und ALG 2 / Hartz IV) und Aufstocker sowie Grundsicherungsbezieher. Hier gehe ich auch auf das Thema Ämterlotsen ein. - Du (naja, Dein Vater) wirst leicht erkennen, was auf Deine Situation zutrifft:

Umgang mit Sozialbehörden

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen). Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift bestätigen. Dazu schreibe auf das Doppel dort, wo Platz für Stempel usw. ist: "Schreiben unterschrieben erhalten:" (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum und Unterschrift“).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird - sind es mehrere Anlagen, diese mit Nummern versehen aufzählen. (Achtung! Anlagen immer als Kopie einreichen. Falls ausnahmsweise mal ein Original verlangt wird, dann davon für die eigenen Unterlagen eine Kopie machen.) - Wiederum dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten). - Nicht (oder angeblich nicht) abgegebene Unterlagen kann als Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht gedeutet werden, was zu Sanktionen führen kann = Kürzung von Geld. - Und: Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß allgemein die Sache zügiger bearbeitet.

Falls Du meinst, ich würde übertreiben, google mit

jobcenter unterlagen verloren

und lies auch dies:

Hartz IV: Verschwundene Unterlagen mit System?

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-verschwundene-unterlagen-mit-system.php

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Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein. Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im Vertrauen landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“ (wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden. - Lies auch

Wichtige Tipps für Hartz-IV-Betroffene

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/wichtige-tipps-fuer-hartz-iv-betroffene.php

und

Die häufigsten Hartz IV Fehler der Jobcenter

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/die-haeufigsten-hartz-iv-fehler-der-jobcenter.php

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Deinen ePersonalausweis musst Du nicht kopieren lassen, alles Wichtige kann davon abgeschrieben werden:

Wann ist das Kopieren des Personalausweises erlaubt

https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/wann-ist-das-kopieren-des-personalausweises-erlaubt/

und

LDI NRW: Personalausweis kopieren oftmals nach DSGVO verboten!

https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/ldi-nrw-personalausweis-kopieren-oftmals-nach-dsgvo-verboten/

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Deine zur Bearbeitung Deiner Sache erforderlichen Bankbelege legst Du vor - sie werden eingesehen, aber NICHT fotokopiert - lies dazu dies:

Hinweise zur datenschutzgerechten Ausgestaltung der Anforderung von Kontoauszügen bei der Beantragung von Sozialleistungen

https://www.datenschutzzentrum.de/artikel/1109-Hinweise-zur-datenschutzgerechten-Ausgestaltung-der-Anforderung-von-Kontoauszuegen-bei-der-Beantragung-von-Sozialleistungen.html

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Immer wieder kommt es vor, dass Jobcenter / Sozialämter eine aktuelle Mietbescheinigung vom Vermieter verlangen, obwohl Mietvertrag und letzte Mietanpassung eingereicht sowie Bankbelege mit den Mietezahlungen vorgelegt wurden - dazu:

Jobcenter Regensburg: Vermieterbescheinigungen verstoßen gegen Datenschutz

https://kanzlei-hhs.de/jobcenter-regensburg-vermieterbescheinigungen-verstosen-gegen-datenschutz/

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Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand / Ämterlotsen als Begleitung mitzunehmen. Dieser Ämterlotse muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Der Beistand kann aber auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google mit 13 sgb 10):

  • (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtlichen Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

  • Ämterlotsen
  • Behördenlotsen
  • Behördenbegleiter
  • Hartz IV Mitläufer

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und (die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus. (Sag beim Amt niemals, Du hättest einen Zeugen dabei! Zeugen dürfen des Raumes verwiesen werden - Beistände dagegen nicht, auf die hast Du ein Recht.)

In Hamburg z.B. bietet die Diakonie Begleitung durch Ämterlotsen an.

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft): Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

Google mit

legitimation eines beistands pdf (die Wörter genau so)

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu lassen.

In der Info erfährst Du unter anderem, dass wenn Dein Beistand für Dich etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es gesagt.

Danke, mir war schon bewusst, dass es wohl keine einfache Lösung gibt und es eine Reihe von kreativer Lösungen mit verschiedensten Auswirkungen gibt, ja.

Wir werden uns da mal durchwühlen und an einer guten Beratung führt wohl kein Weg vorbei, weil schon zu viele Fehler gemacht wurden und jetzt jeder weiter Fehler wirklich kostspielig sein wird.

Danke von Herzen

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@DavidK

Der einzige Fehler war, dass Ihr Euch finanziell so krummgelegt habt, was gar nicht nötig war, wenn die Sache mit dem Haus im Grünen Bereich ist.

Auf Frag einen Anwalt

https://www.frag-einen-anwalt.de/

könnt Ihr für ein kleines Honorar einen Fachanwalt für Sozialrecht befragen. Auf der Seite wird genau erklärt, wie es dort funktioniert. (Frage nicht im kostenlosem Forum, dort scheinen gute Antworten Glücksache zu sein, wie ich bisher sah.)

Wenn Du schon einen guten Anwalt für Sozialrecht kennst, dann nimmst Du ja den.

Auch kannst Du beim VdK Rat einholen, derartige Themen sind ja deren "täglich Brot". Google so mit Deinem / Eurem Wohnort. Man muss dann Mitglied sein, um Rat zu erhalten (sonst verstößt so ein Verein gegen ein Rechtsberatungsmissbrauchsgesetz), ein Jahresbeitrag wird dann gezahlt.

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@DavidK

Oh manno, immer dieser Blödsinn mit den eingeklappten Kommentaren! Habe die unter den anderen Antworten eben ausgeklappt.

Deiner Mutter gehört das Haus seit 20 Jahren (Schenkung innerhald der letzten 10 Jahre müsste nämlich rückgängig gemacht werden), ABER die beiden sind noch verheiratet. LEBEN SIE GETRENNT???????? (könnte hilfreich sein.)

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Deine Mutter hat auch eine zu kleine Rente - dann käme doch möglicherweise auch für sie Grundsicherung nach SGB XII in Frage?

Oder Lastenzuschuss (= Wohngeld für Besitzer selbst bewohnter Immobilie)? Weiß nicht, wie es dann mit der Hausgröße wäre. Für Grundsicherung im Grunde zu groß. ABER da ist das lebenslange Wohnrecht. Damit wäre das Haus wohl unverkäuflich = nicht verwertbar.

Wenn deine Mutter an Einkkommen mindestens 80% hat, wie die Grundsicherung wäre, will man sie dort gar nicht haben, weil sie dann lastenzuschussberechtigt ist.

Hier ein Lastenzuschuss-Rechner:

xxxxxxxxxxxxxx

und hier noch einen (kommt wohl dasselbe raus):

https://www.wohngeldrechner24.de/lastenzuschuss-rechner/

(der, den ich sonst reingab, gibt es nicht mehr)

Du siehst, zuviel an Infos kannst Du nicht reingeben, es gibt immer wieder Ideen.

(Das Programm hier spinnt manchmal - einer der beiden Links geht nicht durch, muss jetzt testen, welcher es ist - also nicht wundern.)

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@cyracus

Google mit

h t t p s ... w w w ... biallo ... de ... vergleiche/soziales/lastenzuschuss-rechner

bzw. setze entsprechend den Link rein.

(Ich lasse den Link aus dem Spam-Knast befreien, da ist er irgendwie reingerutscht - das kenne ich schon.)

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@DavidK

Danke fürs Sternchen.

Freut mich sehr.

- ҉ •✿⊱ (¯`'•.¸(¯`'•.¸Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ¸.•'´¯)¸.•'´¯) ⊰✿• ҉.

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https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/basistarif#basistarif

??????

Die Summe verringert sich außerdem um die Hälfte, wenn der Versicherte nachweisbar hilfebedürftig ist.

Und wenn Dein Vater nur noch seine Rente und kein verwertbares Vermögen hat, so besteht Anspruch auf Leistungen nach SGB XII .... Sozialhilfe, denn irgendwie muss er ja wohl auch beim Wohnrecht für seine Nebenkosten wie Heizung etc. aufkommen und auch seinen Lebenunterhalt bestreiten.

Selbst der Regelsatz ( 432 Euro ) ist hier bereits höher als seine Rente.

Hallo, danke für die Antwort. Wie ich Maerz2019 auch schon geschrieben, der Basistarif ist bekannt.

Der Basistarif liegt bei um die 730 Euro und könnte auf die Hälfte nur reduziert werden, wenn mein Vater in die Hilfsbedürftigkeit droht zu rutschen. Wie geht das denn, ohne dass meine Mutter das Haus verkaufen muss?

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@DavidK

Warum geht es denn in Deiner Frage nur um Deinen Vater?

Sind die beiden noch ein Paar oder worauf soll Deine eigentümliche Aussage .... Dein Vater habe im Haus Deiner Mutter lebenslanges Wohnrecht hinweisen?

Wovon lebt und unterhält Deine Mutter mit 390 Euro Rente ein Haus mit einer Wohnfläche von 140 m² ?

Da passt doch etwas hinten und vorne nicht zusammen.

Ansonsten .... hat Dein Vater nur Wohnrecht , da die Eltern geschieden sind dann muss die Mutter das Haus auch nicht verkaufen..

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@wilees

Ja, sie sind noch verheiratet, aber das Haus gehört meiner Mutter schon seit knapp 20 Jahren. Meine Mutter selbst bekommt eigentlich auch zu wenig Rente.

Gestemmt haben wir das bisher so, indem mein Bruder bei meinen Eltern wohnt und sich beteiligt, aber die Ausgaben waren jetzt 7 Jahre lang höher als die wenigen Einnahmen, so dass das Barvermögen aufgebraucht ist.

Und jetzt ist halt nur noch ein Haus da.

D.h. meine Mutter muss ihr Haus verkaufen, um meinen Vater zu unterstützen und wenn dann erst alles aufgebraucht ist, dann Grundsicherung im Alter?

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@DavidK

Schlicht und "einfach" Deine Eltern sind sich gegenseitig zum Unterhalt verpflichtet.

Also ..... wenn das Haus nicht verkauft werden soll ... dannmüssen halt die Eltern in die Einliegerwohnung und das "Haupthaus" muss fremd vermietet werden. Oder aber das Haus muss verkauft werde, um den Lebensunterhalt zu sichern.

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Es kommt der Wechsel in den PKV-Basistarif für den Vater in Frage, der als Notlösung für verarmte Rentner gedacht ist.

Wurde die Umstellung bei der PKV denn schon mal beantragt? Falls nein, warum nicht?

Ich kann allerdings weder bestätigen noch widersprechen, ob das väterliche Eigentum eine Rolle bei der Bedürftigkeitsprüfung der PKV spielt .... .

https://www.finanztip.de/pkv/pkv-basistarif/

Wer darf den Basistarif in Anspruch nehmen?

Haben Sie Ihren Vertrag vor 2009 abgeschlossen haben, können Sie in den Basistarif wechseln, sofern Sie

  • mindestens 55 Jahre alt sind oder
  • eine gesetzliche Rente beziehungsweise eine Beamtenpension beziehen oder
  • nachweislich die Versicherungsprämie nicht mehr aufbringen können.

Für die meisten Versicherten, die Ihren Vertrag vor 2009 abgeschlossen haben, ist der Standardtarif aber die günstigere Lösung.

Basistarif bietet Kassenleistungen

Der Basistarif muss nach Art, Umfang und Höhe mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen vergleichbar sein (§ 193 Abs. 5 VVG). Das bedeutet, dass Versicherte auf einen umfangreicheren Versicherungsschutz der privaten Krankenversicherung verzichten müssen.

Der Grund war Angst, keine gute Behandlung mehr zu bekommen. Die Kombination aus seltener Krebs (nur 4 Fälle pro 1.000.000 Einwohner im Jahr) und sehr hoher Sterblichkeit, hat uns nicht daran zweifeln lassen, bei der PKV zu bleiben, da immer alles anstandslos funktioniert hatte.

Das andere ist der Begriff der "Hilfsbedürftigkeit". Der Basistarif liegt bei um die 730 Euro und könnte auf die Hälfte nur reduziert werden, wenn mein Vater in die Hilfsbedürftigkeit droht zu rutschen. Wie geht das denn, ohne dass meine Mutter das Haus verkaufen muss?

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@DavidK

Wie schon geschrieben, ich kann Dir das nicht beantworten. Laut Deiner ersten Aussage ist der Vater schon längst bedürftig und bis auf das Haus verarmt.

Sehr gut und hilfreich ist die zB Deutsche Stiftung Patientenschutz hier bei uns aus Dortmund.

https://www.stiftung-patientenschutz.de

Immer auch empfehlenswert ist der Sozialverband VDK. Es gibt weitere kundige Sozialverbände, die sich auch mit der PKV auskennen.

Viel Glück!

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@Maerz2019

Okay danke, wir werden uns auf alle Fälle mal an den VDK wenden.

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Hallo, die Lösung ist nicht der Basistarif, der ist viel zu teuer, sondern der Standardtarif für Versicherte vor 2009. Ein lebenslang privat Versicherter wird da für 200 - 300 EUR klarkommen.Die Voraussetzungen dürfte er erfüllen.

Versicherungen für Zusatzleistungen im Krankenhaus sind dann aber nicht mehr möglich.

Viel Glück

Barmer

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