Welche Krankenversicherung nach der Scheidung?

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4 Antworten

Mit der Rechtskraft der Scheidung endet die Krankenversicherung über Deinen Ehemann. Wenn Du einen Job über 400 Euro annimmst dann wärst Du über dieses Arbeitsverhältnis verischert. Hast Du keinen, würde ich Dir raten möglichst schnell mit der Krankenkasse zu sprechen und nach der freiwlligen Versicherung zu fragen. Wenn es bei Dir finanziell auch eng wäre, könntest Du auch beim Jobcenter Arbeitslosengeld II beantragen, da wäre die Kranken- und Pflegeversicherung mit dabei.

Einen Monat nach dem rechtskräftigen Wirken des Scheidungsurteils musst Du dich krankenversichern. In der GKV - ohne eigenes Einkommen - als freiwillig versichertes Mitglied. Mindestbeitrag 150 € im Monat bzw 14,9 oder 15,5 (mit Krankengeld) zzgl 1,95 Prozent Pflegepflichtversicherung von Deinem Einkommen. Was dazu zählt das erfährst Du von der GKV. Optional, je nach Status, kannst Du dich auch PKV versichern.

Ehepartner, die nicht berufstätig sind, sind im Rahmen der Familienversicherung häufig über Ihren berufstätigen Ehegatten mitversichert. Das ist offensichtlich hier der Fall.

Nach der Scheidung entfällt die Familienversicherung mit der Folge, dass du dich selbst versichern musst. Der nach der Scheidung nicht mehr mitversicherte Ehegatte hat 3 Monate nach der Scheidung Zeit, um sich selbst zu versichern. Du solltest dich dann alsbald bei deiner bisherigen Krankenkasse melden ! Und das begründet eine eigene Mitgliedschaft mit Beitrag !!!

Kleine Korrektur. 1 Monat nach rechtskräftigen Urteil. Die Familienversicherung wirkt nur ein Monat nach, gem SGB V.

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Hallo,

vor einer Antwort eine Nachfrage:

Besteht aktuell eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung?

Gruß

RHW

Kleiner Hinweis der auf Familenversicherung hindeutet....bis jetzt war ich über den Ehemann mitversichert....so hab ich es zumindest interpretiert...

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@alfalfa

Das Wort Familienversicherung wurde nicht benutzt.

Viele Privatversicherte (Ehegatten und Kinder) benutzen übrigens auch das Wort "mitversichert". M.E. ist "mitversichert" kein eindeutiger Begriff.

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