Welche Kosten entstehen bei Wohnungsübergabe an Tochter

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Spekkulationssteuer

Das hat der Notar wirklich gesagt? Ist wohl derselbe wie aus der Frage von nebenan von heute morgen?

Was hier passiert, ist doch folgendes:

Die Tochter wendet 80.000 Euro auf, um ein Grundstück im Wert von - na nehmen wir mal die 160.000 an. Sie wendet dieses Geld in der Weise auf, dass sie 20.000 an euch zahlt und 60.000 an ihre Brüder. Genausogut hätte sie auch 80.000 an euch zahlen können und ihr hättet den Brüdern die 60.000 geschenkt. Wäre dasselbe.

Die Tochter kauft also ein halbes Haus und bekommt ein halbes geschenkt.

Aus eurer Sicht sieht das dann so aus:

Ihr habt ein halbes Haus verkauft. Einkauf = 55.000 und Verkauf = 80.000, macht einen Veräußerungsgewinn von 25.000 (abzüglich etwaiger Veräußerungskosten und plus der Hälfte der bereits geltend gemachten Abschreibung). Das wäre im Rahmen eurer Einkünfte nach Tarif zu versteuern.

Auf 50.000 komme ich hier aber trotzdem nicht.

Die verschenkte Hälfte an die Tochter und die verschenkten 2 x 30.000 an die Jungs ziehen nur dann Steuer, und zwar Schenkungsteuer, nach sich, wenn innerhalb der letzten 10 Jahre schon soviel geschenkt wurde, dass der Freibetrag ausgeschöpft wäre. Aber das wüsstet ihr, denn dazu hättet ihr 2 x 3 x 400.000 = 2,4 Mio verschenken müssen, und wer soviel Geld hat, spart nicht am Steuerberater.

Also:
Keine gute Idee. Ich würde die fünf Jahre warten. Für den Fall des zwischenzeitlichen Versterbens ist auch gesorgt: Die Vererbung des Hauses zieht keine EInkommensteuer nach sich und Erbschaftsteuer nur dann, wenn die Freibeträge (siehe oben) überschritten werden.

Grunderwerbsteuer fällt in keinem Fall an, da Übertragung in gerader Linie.

Nun macht ihr das Ding langsam kompliziert.

Nun muss man sich nämlich überlegen, ob die Zahlung der Tochter von 20.000,- an Euch:

  1. ein Geschenk sein könnte, oder

  2. eine Gegenleistung, dann sind wir bei der gemischten Schenkung, oder

  3. zahlt sie die weiteren 60.000,- für die Geschwister an Euch zum Verteilen (dann wäre es fast ein kompletter Kauf), oder

  4. ist es eine Schenkung unter auflagen, wegen der Ausgleichzahlungen an die Brüder.

Richtig ist:

keine Schenkungssteuer, weil unter 400.000,- (Freibetrag)

keine Grunderwerbsteuer, weil Verwandt in direkter Linie.

Die Wertgebühr beim Notar ist die gleiche, weil Gegenstandswert 110.000,-.

Notar 1.271, Euro

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Richtig, das Leben ist, bzw. macht man sich mitunter kompliziert. Aber der Teufel steckt bekanntlich im Detail und so habe ich umfangreich geschildert und bekam nun auch gute, umfassende und zutreffende Infos. Wenn ich es richtig verstanden habe, könnte die Wohnung vor Ablauf von 10 Jahren nur dann steuerfrei übergeben werden, wenn keinerlei finanzielle Verpflichtungen/Zahlungen damit verbunden wären. Das kann ich mir noch nicht leisten. Danke für die Info!!!

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@49Ludwig1

Falsch interpretiert.

Ihr könnt übergeben und habt nur die Notarkosten.

Ihr müßt euch nur, weil die Folgen in der nächsten ebene Geld kosten könnten, genau überlegen, wie ihr es machen wollt.

Also, will Eure Tochter mal verkaufen?

Was habt ihr eventuell später nochmal zu vererben.

Das ist für die Folgen interessant.

Ihr könnt jetzt übertragen, keine Erbschaftsteuer, keine Grunderwerbsteuer. nur notarkosten

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Kindergeldrueckzahlung wird als Steuerhinterziehung gewertet

Da meine Tochter mit 7 Jahren in der Gemeinde, in der wir wohnten wegen Ueberfuellung nicht eingeschult werden konnte und ich keine Arbeit mehr hatte, entschlossen wir uns nach Indonesien zu gehen. Wir behielten unsere Wohnung in Deutschland als ersten Wohnsitz. Vom Umzug unterrichtete ich die Kindergeldkasse in Aschaffenburg. Nach Ablauf eines Jahres, ich war in unserer Wohnung in Deutschland, sprach die Polizei vor, warum unsere Tochter nicht zur Schule gehen wuerde. Ich unterrichtete sie, dass meine Tochter bereits seit 1 Jahr die Schule in Medan, Indonesien besucht. Eine Schulbescheining wurde der Polizei, dem Landratsamt und auf Hinweis auch der Kindergeldkasse uebergeben. Bei regelmaessigen Anfragen nach Stand der Schule spaeter durch die Familienkasse wurde wahrheitsgemaess geantwortet und ebenfalls die Schulbescheinigung beigefuegt. Nachdem meine Tochter das 18. Lebensjahr erreicht hatte, teilte ich wiederum auf Anfrage der Familienkasse mit, dass sowohl unser Sohn in Medan, als auch unsere Tochter in Jakarta weiter zur Schule, bzw. Universitaet, gehen. Auch hier fuegten wir den geforderten Schulnachweis bei. Beim Nennen der Universitaet Jakarta, fand die Mitarbeiterin der Familienkasse heraus, dass Jakarta nicht in Deutschland liegt. Sie forderten einen Nachweis des Aufenthaltes von 181 Tagen pro Jahr in Deutschland als gemeldeten 1. Wohnsitz. Diesen Nachweis konnte ich nicht erbringen. Man forderte die Rueckzahlung von ca35.000,- EU, die sofort zu bezahlen sind. Ansonsten wuerde der Betrag mit ca. 1% pro Monat verzinst und zurueckgefordert. Diesen Betrag konnten wir nicht aufbringen. Eine Klage beim Senat auf Rueckzahlung wurde stattgegeben. Pfaendung wurde eingeleitet und der Gerichtsvollzieher pruefte unseren Besitz in Deutschland. Konnte jedoch nichts finden. Seit diesem Zeitpunkt zahle ich einen kleinen Betrag zurueck. Jetzt hat die Familienkasse eine Klage wegen vorsetzlicher Steuerhinterziehung beim Gericht beantragt.. Ich bin jedoch der Meinung dass ich in keinem Fall vorsaetzlich betrogen habe. In den Informationen der Familenkasse steht, dass Kindergeld in Ausnahmefaellen auch im Ausland gewaehrt werden kann. Ich habe den Umzug gemeldet und regelmaessig wahrheitsgemaesse Schulnachweise geschickt. Die Familenkasse behauptet jedoch nie etwas davon erhalten zu haben. Ich habe hier in Indonesien Zeugen, die bestaetigen koennen, dass sie die Unterlagen per Fax nach Deutschland geschickt haben.

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Spekulationssteuer bei Mietkauf und Vermietung?

Mietkauf und Vermietung

Wir haben im Oktober 2010 ein Grundstück gekauft, 2011 gebaut und im Oktober 2011 sind wir in das neue Haus eingezogen. Im Juli 2015 ziehen wir in ein größeres Haus und möchten am Liebsten unser kleineres Haus verkaufen. Steuerrechtlich kein Problem, da wir ja über 3 Jahre schon im Haus gewohnt haben. Leider verlangt unsere alte Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung von über 50.000 Euro

Um diese zu entgehen, gibt es die Möglichkeit, dass Haus zu vermieten und nach Ablauf der Zinsbindung der Bank, das Haus zu verkaufen.

1) Frage hierzu: Wann endet die Spekulationsfrist bei Vermietung? Im Januar 2020, weil ich das Grundstück 2010 gekauft hatte? Oder im Januar 2021 wegen der Fertigstellung des Hauses? Oder noch später?

2) Frage: Wie hoch darf eine Mietsicherheit für ein Haus sein? Ist es auch möglich eine sehr hohe Mietsicherheit zu vereinbaren (z.B. 60.000 Euro)? Ich habe einen Interessenten, der unser Haus gerne kaufen möchte. Aufgrund der Vorfälligkeitsentschädigung kann er sich auch vorstellen, das Haus vorab zu mieten und später (mit Vorkaufsrecht) zu kaufen.

3) Weitere Frage zur Vermietung: Mein zukünftiger Käufer zahlt vorab eine Anzahlung (z.B. 50.000 Euro), mietet das Haus und kauft es Jahre später. Wie wird steuerrechtlich über die Anzahlung entschieden, wenn das Haus vor der 10 Jahresfrist und nach der 10 Jahresfrist verkauft wird?

4) Eine andere Möglichkeit wäre der Mietkauf. Beispiel: Im Juli 2015 wird bei einem Notar ein Mietkauf unterschieben. Es folgt eine Anzahlung von z.B. 150.000 Euro im Juli 2015, dann 5 Jahre lang entsprechende Raten und am Ende der restliche Kaufpreis. Frage hierzu: Da wir bis heute das Haus steuerfrei verkaufen könnten, ist die Anzahlung dann auch steuerfrei?

5) Weitere Frage zum Mietkauf: Wie wird insgesamt der Mietkauf steuerlich betrachtet? Muss hier, wie bei Vermietung, auch die 10 Jahresfrist eingehalten werden? Oder werden unsere eigen genutzten 3 Jahre für eine Steuerbefreiung anerkannt und der Mietkauf wird wie ein Verkauf betrachtet?

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Erbe Was steht uns zu ? Oma Verstorben - Ihr Sohn, mein Vater auch verstorben

Hallo,

unsere Oma ist mit 88 verstorben. Sie hatte Alzheimer und lebte die letzten 12 Jahre im Heim. Sie besitzt außer einer größeren Summe Geld nichts weiter von Wert.

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Nun die Frage: Soweit ich mich belesen habe, hätten meinem Vater 50 % zu Lebzeiten bekommen. Da er nun schon verstorben ist, dürfte sein Anteil auf seine Kinder mich und meine Schwester übergehen. Ist dem auch so, falls nur meine Tante als Erbin bestimmt wurde ?

Pflichtanteil ? Wie können wir unseren Anspruch geltend machen? (Falls wir einen haben)Ich habe noch nie geerbt und wir wissen nicht wie wir vorgehen sollen? Abwarten ob meine Tante von selbst zu uns kommt ? Hingehen und einfordern? Würde ich nur wenn ich auch sicher bin einen Anspruch zu haben. Wollen aber auch nichts in den Sand setzen und auf eine Summe x verzichten. Meine Tante bekommt Hartz 4 und mein Onkel ist auf Rente. Haben Sorge das sie alles verprassen oder das Amt das Erbe vielleicht in Anspruch nimmt.

Müsste das Testament nicht zu einem Notar ? Oder ist das erst ab größeren Summen nötig ?

Meine Schwester und ich waren noch nie Arbeitslos und kennen uns weder mit Hartz 4 noch mit Erbrecht aus. Alles sehr kompliziert für uns.

Vielen Dank für die Hilfe.

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