Welche Gesamtkostenquote bei Fonds ist noch akzeptabel?

2 Antworten

Grundsätzlich müßte man dabei nach Fondsarten unterscheiden: Rentenfonds (und Immobilien, Dachfonds etc.) geringer TER, Aktienfonds (und Hedgefonds) höherer TER, Mischfonds "dazwischen".

Meine Richtwerte wären: 0,4 % und 1 % p.a., ansonsten gehe ich lieber in ETFs.

Vorsicht mit nur laufenden Kosten, auch den Ausgabeaufschlag berücksichtigen!

Niklaus hat recht. Ja, man sollte ruhig auch auf die Kosten schauen, aber letztendlich kommt es darauf an, "was hinten raus kommt" (wie Alt-Kanzler Kohl schon sagte)!
Als Beimischung zu meinem Portfolio habe ich z.B. einen Fond mit TER 2,5%. Macht aber nix, weil er mir für das dort investierte Geld im letzten Jahr 32%(!) gebracht hat. Wer DAS schafft, darf gerne auch mehr vom Kuchen abhaben. Nachteil: Nur als kleine Beimischung geeignet, nicht zu gross werden lassen, da es natürlich auch ein höheres Verlustrisiko gibt (wie immer: mehr Rendite = mehr Risiko).
Die Fondsprospekte immer genau lesen, auf manchen Vermittlerwebseiten werden die Renditen leider immer noch VOR Kosten angegeben, auch wenn das eigentlich nicht mehr gemacht werden sollte.
Also macht Euch nicht in die Hosen wegen der Kosten, schaut Euch die Performance an und vor allem, ob die Assetklasse überhaupt in Euer Portfolio passt - das ist viel wichtiger (wissenschaftlich nachgewiesen!)!

Benötige dringend Entscheidungshilfe bei Altersvorsorge!

Hallihallo, ich bin 21 Jahre alt, berufstätig im Angestelltenverhätnis und habe folgendes Problem: Ich stehe vor der Entscheidung meine Altersvorsorge auf dem Konzept einer fondgebunden Rentenversicherung, über die Stuttgarter (Flexrent), die in den Carmignac Investissiment einzahlt (monatl. Beiträge) aufzubauen, bzw. aufgebaut zu lassen (habe bereits 1 Jahr mit einem Beitrag von 80 € eingezahlt) oder die Variante der Direktversicherung zu wählen, mit einer "garantierten" Rente bei der Helvetia (worklife direct classic). Hatte bis vor ein paar Tagen noch die Stuttgarter, kündigte diese aber auf Grund dem Angebot der Helvetia. Mein Versicherungsmakler (Stuttgarter) meinte nun ich könne die Kündigung noch bis Montag 12:00 Uhr zurückziehen. Meine Frage ist nun: Was ist denn nun die "bessere" Entscheidung? Laut § 89 VAG ist die Helvetia ja, im Falle eines Falles, nicht verpflichtet mir zum Ablauf der Laufzeit die Beträge auszuzahlen. Bedeutet dies nun, die als höchst sicher angepriesene Anlageart ist garnicht so sicher wie sie scheint? Aber was ist denn mit dem Fond? Dieser ist zwar sehr breit gestreut und die höchsten Anteile einer einzelnen Aktie liegen bei 3% aber ist diese Anlageart dann sicherer? Von der Besteuerung und Abgabe der Sozialversicherung stehe ich, denke ich jedenfalls, bei der Direktversicherung der Helvetia weitaus besser da, da ich ja nur 1x auf das Kapital Steuern und Sozialversicherung zahlen muss und nicht wie bei einer fondgebunden 2x (1x zahle ich ja vom meinem Nettogehalt, ist also schon versteuert und dann nochmal bei der Auszahlung) ... Auf jeden Fall ist mir die sicherste Anlagemethode die Liebste, nur welche ist die Sicherste? Fragen über Fragen und ich weiß nicht weiter. Ich möchte mich bei einer derart wichtigen Entscheidung nur ungern falsch entscheiden. Ich hoffe jemand kann mir helfen bzw. einen Tipp geben um die Entscheidung zu erleichtern. Vielen Dank schon mal für die Hilfe!

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