Welche Geldanlage wäre im Fall einer Deflation am besten?

5 Antworten

Also ich kann Dich beruhigen, eine richtige Defklation, also fallende Preise auf breiter Front sind nicht zu befürchten. wir werden noch so ca. 6 Monate stagnierende Preise haben udn dann geht es wieder aufwärts.

Im Übrigen in einer Deflation ist praktisch das genaue Gegenteil von der Anlage bei Inflation perfekt. Da ja der Wert des Geld im Verhälltnis zu den Waren steigt, wäre dann Festgeld z. B. genau richtig.

Eventuell (je nach dem welche Art von Mitteln Dir zur Verfügung stehen), könntest Du in Festgeld investieren, für 3 bis 6 Monate. Dann nach den geänderten Verhältnissen neu entscheiden.

Aber auch Aktienfonds sollten ab jetzt noch gute Chancen haben.

Bei einer Deflation braucht man einfach nur Geld - also ein Tagesgeld oder kurze Festgelder wären das Richtige. Allerdings ist eine Deflation die unwahrscheinlichste Erwartung für die nächste Zeit. Schließlich ist die Grundinflation (außer Lebensmittel und Öl) immer noch vorhanden.

Deflation = Cash wird teurer. D.h. Geld wird mehr wert. Das ist recht angenehm, brauchste nur ein Bankkonto. Das Problem ist die absterbselnde Wirtschaft. Ich würd dann nicht mehr selber anlegen, nur noch mit ausgewiesen guter Beratung. Denn diese Situation hat es nur selten gegeben => keine Erfahrungswerte!

Auf der Advisory Exchange Lounge beantworten dir Schweizer Experten diese Frage. Vielleicht bringt dir das etwas mehr, als was du hier bekommen hast.

ich glaube nicht das es eine Deflation gibt, eher wird das Gegenteil eintreten eine hohe Inflation. Aber auch das ist kein Grund unruhig zu werden, eine halbwegs sichere Anlage sind Sachwerte also Immobilien, Gold, Anleihen.

Kein große Angst vor der Deflation - die wird nicht lange anhalten, sie wird definitiv gefolgt werden von einer Inflation, wie wir sie lange nicht hatten. Es ist einfach viel zu viel Geld im System, ausserdem haben die Staaten immense Schuldenberge angehäuft - da bleibt nur eine hohe Inflation, um den Wert der Schulden damit zu reduzieren. Bis hierhin ist alles reine und einfache Volkswirtschaft.
StingRay68 hat recht: Sachwerte überdauern solche Zeiten, allerdings ist Niklaus mit seiner Kritik richtig am Platz, denn was bringt der beste Sachwert, wenn er gerade nicht mehr seinen Preis bringt beim Verkauf (Beispiel Immobilie: Alle sagen, wie toll sowas ist, aber es gibt soooo viele, die beim Preis verrecken, weil keiner mehr da hin will, wo die Immo steht. Dann ist die Anlage ein Schuß in den Ofen). Die richtige Sachwertanlage zu finden erfordert eine hohe Marktkenntnis, da solltest Du Dir von einem Fachmann helfen lassen (NEIN, KEIN Versicherungsmakler, der "auch" Finanzanlagen macht (reiner §34c GewO)). Such Dir einen unabhängigen Finanzberater/-planer der Dir provisionsunabhängig einen Mix zusammenstellt, mit dem Du die nächste Zeit gut überstehen und dazu noch Geld verdienen kannst.
Ich mache das seit letztem Jahr dauernd, und meine Mandanten sehen, dass man die Krise auch entspannt sehen kann!

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