Welche Gebühren einer Bank sind bei einer geplatzten Lastschrift legal?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Banken dürfen im Moment für eine geplatzte Lastschrift dem Kunden nichts in Rechnung stellen.

Dies ändert sich jedoch ab dem nächsten Monat - dann darf die Bank für die "Benachrichtigung über die nicht eingelöste Lastschrift "Gebühren verlagen. Meist zwischen 3 und 5 Euro.

Wenn also jemand abbucht und du hast nicht genug Geld auf dem Konto, muss die Bank dich über die geplatzte Abbuchung informieren. Für diese Information (Benachrichtigung) werden Gebühren erhoben.

Ja, die Bank darf Gebühren hierfür erheben, die teilweise auch nicht zu niedrig sind. I.d.R. liegt die Gebühr je nach Bank so um die 15 Euro je fehlgeschlagene Lastschrift. Diese Gebühr wird selbstverständlich gegen den Gläubiger erhoben also gegen den Jenigen, der die Lastschrift veranlasst hat. Diese Gebühr jedoch darf der Gläubiger als Schadenersatz seinem Schuldner in Rechnung stellen, sofern die Lastschrift berechtigt war.

Dies ist nicht ganz richtig.

Die Bank, die die Lastschrifteinlösung ablehnt, stellt der Bank des Abbuchers 3 Euro in Rechnung. Diese gibt diese Kosten zusammen mit den eigenen Gebühren an den Abbucher (also die Firma XY) weiter. Und dieser legt diese Kosten widerrum auf den Schuldner um. 15 Euro sind in der Tat keine Seltenheit.

Jedoch darf die Bank des Zahlungspflichtigen für die Nachricht über die Ablehnung der Lastschrift ebenfalls eine Gebühr erheben.

Zusammengefasst: eine sehr teure Angelegenheit!

0

Was möchtest Du wissen?