welche Form von Riestervertrag verursacht die wenigsten Nebenkosten?

3 Antworten

Versicherungs-Riesterpläne haben hohe Nebenkosten beim Abschluß und laufend jährlich.

Fondsgebundene Riesterpläne haben nicht nur die Ausgabeaufschläge (die Du teilweise bei den Banken reduziert bekommst), sondern auch möglicherweise ein "Klumpenrisiko", wie es durch den Absturz der Aktienbörsen seit Ende 2007 anschaulich passiert ist.

Dagegen hilft möglicherweise entweder ein teilweiser (nicht vollständiger) Fondwechsel (raus aus Aktienfonds zu Gunsten von Immobilien- und/oder Anleihefonds) oder der Kauf von "Laufzeitfonds", die automatisch ca. 5 - 8 Jahre vor Rentenbeginn diese Umschichtung vornehmen.

Abgeltungssteuerrücksichten sind bei Riesterfonds ohnehin nicht zu nehmen, da die spätere Auszahlung/Rente steuerpflichtig ist.

Sehr niedrige Gebühren aber eine eher mäßige Rendite hast Du mit Banksparplänen.

Mit Rentenversicherungen hast Du eine ziemlich sichere Rendite von 4-5% zur Rentenzahlung. Hier würde ich es aber nur direkt abschliessen, da die Gebühren dabei sehr niedrig sind und gleich viel Beitrag in deinen Vertrag und nicht an den Vermittler fließt. Sehr gut sind z.B. Cosmos oder HanseMerkur24. Unbedingt Angebote und Kosten vergleichen!

Fondssparpläne bieten nur eine Beitragsgarantie zum Rentenbeginn und keine Garantie auf einen Wertzuwachs deiner Beiträge (also keine Mindestverzinsung wie Versicherungen). Wenn also 10 Jahre vor Rentenbeginn mal wieder die Börse crasht, guckst Du in die Röhre... Kosten: Abschlusskosten für Fondsanteile und ggf. Depotgebühren.

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