Welche finanziellen Unterstützungen kann man bei einem Senioren WG erwarten?

2 Antworten

Pflegebedürftige, die Pflegegeld und/oder Pflegesachleistungen beziehen und die mit anderen Pflegebedürftigen in einer gemeinsamen Wohnung leben, in der sie ambulant pflegerisch versorgt werden und in der eine Pflegekraft organisatorisch, verwaltend oder pflegerisch tätig ist, erhalten zusätzlich zu den sonstigen Leistungen auf Antrag eine Pauschale in Höhe von monatlich 200 Euro. Voraussetzung hierfür ist, dass regelmäßig mindestens drei Pflegebedürftige zusammen wohnen, dass die Wohngemeinschaft den Zweck verfolgt, gemeinschaftlich eine pflegerische Versorgung für die Wohngruppe zu organisieren, und dass die Pflegebedürftigen unabhängig darüber entscheiden können, welche Pflege- und Betreuungsleistungen für die Bewohner erbracht werden sollen und welche Anbieter dafür ausgewählt werden.

Details und Quelle: http://www.bmg.bund.de/pflege/leistungen/ambulante-pflege/senioren-wohngemeinschaft.html

...habe gerade gesehen, dass Primus vor mir den gleichen Link gebracht hat. Google spuckt ihn aus, sobald man Senioren WG eingibt. Nichts für ungut Primus, hat sich überschnitten!

0

Folgende weitere Anlaufstellen kommen, je nach Einkommen, für finanzielle Unterstützung in Frage:

Beim Grundsicherungsamt kann die so genannte bedarfsorientierte Grundsicherung beantragt werden.

Die Wohngeldstelle der Stadt oder Gemeinde zahlt an Berechtigte Wohngeld aus.

Das Sozialamt ist für die Auszahlung der Sozialhilfe verantwortlich. Das Einkommen der Mitbewohner vermindert übrigens nicht den eigenen Anspruch auf Sozialhilfe. Der Grund: Da die Mitglieder getrennte Haushaltskassen haben, werden sie rechtlich als so genannte Zweck- und nicht als Bedarfsgemeinschaft betrachtet.

Pflegebedürftigen steht das Pflegegeld zu.

Hier noch ein Link zur weiteren Info:

http://www.bmg.bund.de/pflege/leistungen/ambulante-pflege/senioren-wohngemeinschaft.html

Was möchtest Du wissen?