Welche bedeutung haben Grundschuldzinsen?

1 Antwort

Es ist richtig, die Zinsen in der Grundschuld haben nur eine Bedeutung für das Darlehn, als höchtgrenze.

Es gilt der zinssatz aus dem Darlehnsbetrag.

Aber:

Ganz wichtig, wird durch einen Forderung- und/oder Grundschuldverkauf die Grundschuld allein verwertbar, gewinnt der Zinssatz ggf. Bedeutung. Ich kann als Inhabber der Grundchuld erstmal fordern, was in der Urkunde steht.

Diese Zinsen haben nichts mit dem Zins des Darlehn zu tun. Keine Sorge. Bei der Eintragung der Grundschuld muss der Gläubiger (also die Bank) ja auch nicht bekannt sein. Auch kann sie sich im Laufe der Abtragung der Schuld ändern. Viel wahrscheinlich ist es aber, dass sich die Zinsen ändern. Nämlich immer nach Ablauf der Zinsfestschreibungsfrist (i.d.R. nach 5,10 oder 15 Jahren bei Neufinanzierungen). Bei variabler Verzinsung kann das mehrfach im Jahr der Fall sein.

Damit nicht jedesmal der Zinssatz in der Grundschuld angepasst werden muss, steht da ein fiktiver irre hoher Zins als Obergrenze drin.

rundschuldzinsen entsprechen regelmäßig nicht dem Zinssatz, der für das zu sicherne Darlehen vertraglich vereinbart ist. Sie liegen regelmäßig über den Darlehenszinsen. Zinssätze von 15 % und höher sind üblich. Sie werden in der Regel formularmäßig vorgegeben.Beispiel aus einer Grundschuldbestellungsurkunde: „Die Grundschuld ist von heute ab mit jährlich 18 vom Hundert zu verzinsen. Die Zinsen sind jeweils am ersten Tag des folgenden Kalenderjahres nachträglich zu entrichten.“

http://www.sicherungsgrundschuld.de/FAQ/Grundschuldzinsen.html

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