Welche Bankhypotheken sind im Inmobilienversteigerungsverfahren als Sicherheitsleistungen üblich?

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2 Antworten

Üblicherweise ist in der Versteigerungsankündigung angegeben, wieviel Sicherheitsleistung verlangt wird.

Üblicherweise sind das diese 10% des Verkehrswerts. 100% davon wären aber einigermaßen sinnlos, weil der Zuschlag auch unterhalb diese Betrags erfolgen kann.

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Franzl0503 19.06.2015, 00:37

mikkey:

Der Nachbar hätte ergänzen müssen, dass ein betreibender Gläubiger eine erhöhte Sicherheitsleistung nur in Ausnahmefällen verlangen kann.

Auch der Schuldner ist berechtigt, selbst zu bieten. Für Gebote des Schuldners oder eines – nach der Beschlagnahme der Immobilie – neu eingetretenen Eigentümers kann der betreibende Gläubiger (nicht ein anderer Beteiligter) Sicherheit bis zur Höhe des Betrages verlangen, welcher zur Deckung seines Anspruchs durch Zahlung zu berichtigen ist (§ 68 Abs. 2 Zwangsversteigerungsgesetz).

Grund: Die Zahlungsfähigkeit eines solchen Bieters erscheint von vornherein zweifelhaft; es soll daher dem betreibenden Gläubiger nicht zugemutet werden, sich bei dem gewöhnlichen Betrag der Sicherheitsleistung zu beruhigen. Betreibt z.B. ein Grundpfandrechtsgläubiger wegen einer den Immobilienwert ausschöpfenden Forderung die ZV, kann er eine entsprechend hohe Sicherheit verlangen.

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10% des Schätzwertes ist die richtige Größe. 100 % ist Quatsch. 

Allerdings gibt es Paragraph. 68 ZVG. Es kann mehr Sicherheit verlangt werden, wenn der Schuldner biete, also er selbst. Man wird es ihm gesagt haben und er bezieht es auf alle.

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