Welche Auswirkungen hat eine Fusion von Fonds konkret für den Anleger?

2 Antworten

Bei Fusionen hat man als Anleger auf einmal Produkte, die man nicht selbst ausgewählt hat, und von deren Wirtschaftlichkeit man nicht unbedingt überzeugt ist. Das ist das eine. Zum anderen kann es natürlich sein, dass der Bestandschutz nicht erhalten bleibt wenn es um Fonds geht, die man vor Einführung der Abeltungssteuer gekauft hat. Deshalb steht man unter Umständen steuerlich auch noch schlechter da.

Welche Fonds eignen sich für faule Anleger, die sich nicht ständig mit der Börse beschäftigen?

Ich habe mittlerweile eingesehen, dass Fonds zu einer guten Geldanlage dazugehören. Aber ich will mich nicht ständig mit der Börse beschäftigen alle paar Monate mein Depot neu ordnen müssen. Welche Fonds eignen sich für Anleger, die so faul sind wie ich? ;) Irgendwelche konstruktiven Vorschläge?

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Onvista Bank ohne Ausgabeaufschlag bei Fonds - wo ist der Haken?

Guten Morgen.

Also die Onvista Bank soll angeblich keinen Ausgabeaufschlag bei Fonds fordern. Das hört sich für mich erst einmal sehr gut an. Aber weil ich weiß, dass jede Medaille zwei Seiten hat, frage ich mich, wo bei dem Angebot der Haken liegt? Kann mir das jemand sagen?

Gruß,

Windpocke

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Bei Depotbeständen vor dem 01.01.2009 Kursgewinne steuerfrei?

Habe mir den von GAFIB zu meiner früheren Fragen eingestellten Link ****http://www.jblaustein.de/finanzen/abgeltungsteuer/abgeltungsteuer_verrechnung.ht...

durchgelesen, der schon einiges verdeutlicht. Noch mal vielen Dank dafür.

Darin ist häufig von Kursgewinnen und deren Behandlung mittels Verrechnungstöpfen die Rede.

Leider wird zu Kursgewinnen von vor dem Stichtag 01.01.2009 angeschafften Anlagen nichts gesagt, von denen ich meine, dass sie wegen Bestandsschutz steuerfrei sind, oder?

Gibt es auch Kursgewinne, z. B. bei Investmentfonds, die sich während des Besitzes der Anlage ergeben, also nicht erst bei deren Verkauf und greift hierbei auch der Bestandsschutz?

Thema Depotübertragung:

Zur Feststellung von Kursgewinnen, oder -Verlusten, muß nach meinem Verständnis ein Vergleich zwischen Kauf- und Verkaufspreis erfolgen. Vor einigen Monaten habe ich mein Depot von der Ursprungsbank (damit meine ich die Bank, über die ich auch alle Anlagen kaufte) zu einer anderen übertragen, mit der Maßgabe, auch die Verrechnungstöpfe zu übertragen. Die neue Bank schickte mir eine Kopie der Übertragungsliste, in der aber keine Anschaffungswerte stehen. Also wie soll die neue Depotbank Kursgewinne ermitteln?

Da auch die Datumsangaben für alle angeschafften Anlagen nicht mit den tatsächlichen übereinstimmen, kann ja auch hierüber kein echter Anschaffungswert festgestellt werden.

Bei einem Papier hat die neue Depotbank einige hundert Euro Abgeltungssteuer erhoben, weil das Geschäftsdatum fälschlich nach dem Stichtag 2009 angegeben wurde.

Bei diesem falschen Datum handelt es sich aber um die Verschmelzung mit einem andern Fonds.

Trotzdem meine ich, dass auch in so einem Falle der Bestandschutz greifen müßte, denn in einer Veröffentlichung des Bundesverbandes Investment und Asset Management e.V. steht folgendes hierzu:

„Besitzt der Anleger einen Fonds, der mit einem anderen Fonds verschmolzen wird, erhält er neue Anteile an dem anderen Fonds. Der Fiskus sieht diese "Veräußerung" und "Neuanschaffung" aber nur als steuerneutralen Vorgang, so dass die neuen Anteile in die Rechtsposition der alten Anteile eintreten (sog. "Fußstapfentheorie"). Somit ist es für den Anleger unerheblich, ob der Fonds vor 2009 oder nach 2008 fusioniert wird bzw. wie lange er seine Anteile besessen hat. Veräußert er seine neuen Anteile, ist der Gewinn steuerfrei, sofern er die alten Anteile vor 2009 gekauft hat und seit Kauf mehr als ein Jahr verstrichen ist.“

Auf eine schriftliche Aufforderung der alten Depotbank, die Daten zu berichtigen, hat diese erst gar nicht reagiert, so dass ich derzeit über ein Anrufen des Ombudsmann nachdenke.

Was meint Ihr dazu????

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