Welche Auswirkungen haben vom Arbeitgeber übernommene Spesen?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Tut mir Leid, ich werde aus Deinem Sachverhalt nicht schlau.

ERst sagst Du:

A werden jedoch keine Mahlzeiten von über 60 € erstattet.

Dann:

Insgesamt können 48 € Spesen in der Steuererklärung geltend gemacht werden (12€+24€+12€), da der AG keine Spesen auszahlt.

Ich denke er zahlt keine über 60 Euro und nun plötzlich keine? Aber richtig, wenn es nichts gäbe könnte man die 48,- als Werbungskosten abziehen.

Fall 2 ergibt gar keinen Sinn, denn der 2. Reisetag hätte doch eine Pauschale von 24,- Euro.

Im letzten Absatz dann plötzlich "gewährte Mahlzeiten" werden die vom Auftraggeber getragen? Davon war im Sachverhalt sonst nicht die Rede.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung
Fall 2 ergibt gar keinen Sinn, denn der 2. Reisetag hätte doch eine Pauschale von 24,- Euro.

Der 2. Reisetag im 2. Fall hätte eine Pauschale von 24€, aber diese muss gekürzt werden, da Frühstück, Mittagessen und Abendessen vom AG bezahlt werden. Das Problem ist hier aber dass der AG mehr als die 24€ bezahlt. Die Differenz für diesen Tag muss also versteuert werden, richtig? Die 24€ bekommt man als AN, da ein persönlicher Mehraufwand entsteht bei der Verpflegung, wenn man auf Dienstreise ist. Der AG ist in diesem Fall aber so "nett" und verpflegt den AN vollständig auf Dienstreisen. Die 60€ für eine Mahlzeit habe ich erwähnt, da dies relevant ist, weil Mahlzeiten ab 60€ als Belohnungsessen gelten und steuerlich anders behandelt werden müssen.

Im letzten Absatz dann plötzlich "gewährte Mahlzeiten" werden die vom Auftraggeber getragen? Davon war im Sachverhalt sonst nicht die Rede.

Doch, in der Einleitung.

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Nutzung Privatfahrzeug für Dienstfahrten, höhere WK "trotz" Erstattung durch AG?

Sehr geehrte Mitglieder,

Ich hoffe, von Euch kann mir jemand zumindest in Teilen Auskunft zu dieser Frage geben. Ausgiebige Recherche hat leider zu keinen fruchtbaren Ergebnissen geführt.

Folgender SV:

Ich tätige sehr viele berufliche Fahrten. Die Angaben sind vollumfänglich beispielhaft. Halten wir 15 tkm fest. Privat fahre ich 10 tkm.

Mein Fahrzeug habe ich für 30 TEUR erworben. Die Abschreibung (/6 Jahre), Versicherung, Steuer, Garage, Wartung und alle zum Fahrzeug gehörigen Kosten durch die Gesamtlaufleistung ergeben (beispielsweise):

46 ct/km.

Mein AG erstattet 50 cent pro gefahrenem Kilometer, wovon natürlich nur 30 ct. Steuerfrei sind. Die 20 cent werden über die Lohnabrechnung unmittelbar versteuert und mindern meinen Nettoverdienst.

Den übersteigenden, nicht steuerfreien Anteil von 16 ct (46-30) multipliziert mit den beruflichen km von 15 tkm -ergibt 2400 EUR WK. Diese übersteigen die Pauschale von 1000 EUR und sind mMn. angabefähig. Da ich sonst nicht über die WK-Pauschale komme, ergibt sich exklusive anderer WK-Belege ein "Vorteil" von 1400 EUR, mithin also ~600 EUR netto Differenz bei einem angenommenen Steuersatz.

Meine konkreten Fragen zu diesem Beispiel: Ich hoffe, jemand hat bereits Erfahrung!

1) Ist diese Rechnung korrekt, oder ändert der (höhere) Ausgleich durch den AG diese Berechnung? 2) Was ist, wenn das Fahrzeug erst im April 2016 angeschafft wurde. Abschreibung 9/12, klar - rechne ich dann die 3/12 des alten Fahrzeuges noch hinzu, um das Jahr zu komplettieren? Hier ist die Belegbarkeit etwas schwieriger. 3) Wo ist dies bei der Steuerklärung anzugeben? Per Tabelle? Als Angabe zu den WK?

DANKE!

D A N K E im Voraus!

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