Weiterarbeiten bei drohender Insolvenz

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3 Antworten

Der neue GF hat dem Arbeitsamt mitgeteilt, dass die Betriebstätigkeit zum 29.04.2013 eingestellt wurde. Über die Einstellung der Betriebstätigkeit bin ich erst mit der Mail vom 11.06.2013 in Kenntnis gesetzt worden, da ich wie oben schon erwähnt von meinem Zurückbehaltungsrecht Gebrauch gemacht habe. Eine Insolvenz wurde mangels Masse nicht beantragt.

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SBerater 13.06.2013, 13:25

und wieso wurde nicht gekündigt, wenn der Betrieb eingestellt wurde?

Deinerseits die Arbeit einzustellen, ist ein Aspekt, der hier mitspielt. Ob du dennoch einen Anspruch auf Gehaltszahlung hast, ist nicht so klar.

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Also, keine Insolvenz , kein Ausfallgeld! Der Verkauf der Firma stellt keine Insolvenz dar. Hast Du dem neuen GF Deine Arbeitsbereitschaft mitgeteilt? Für Dich gilt das Übernahmegebot, wenn Du arbeiten willst. Aber kläre erst mal ab, wer für was zuständig ist, sonst gibt´s kein Maigehalt!

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du schreibst selbst, dass der Antrag nicht bearbeitet werden konnte, weil keine Insolvenz. Am 11.6. erhältst du eine eMail, dass die Betriebstätigkeit eingestellt wurde. Wer sagt das nun? Dein GF oder das AA?

Ich sehe hier keine Zahlung von Insolvenzausfallgeld, denn dazu fehlt der Insolvenzantrag. Die Hinweis auf Einstellung der Betriebstätigkeit weist für mich eher auf ein Ende deines Vertrages hin.

Kläre doch erst den Sachverhalt, wer denn nun wie was sieht und was denn nun beantragt wurde. Ohne Insolvenzantrag bekommst du kein Insolvenzausfallgeld. Ich vermute bei dir eher Alg I.

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Mikkey 13.06.2013, 13:14

Zur Sicherheit sollte auch noch ein Mahnverfahren beim Arbeitsgericht in Gang gebracht werden. Ob Betriebstätigkeit eingestellt wird, ist für ein Arbeitsverhältnis eigentlich nicht von Belang. Ohne Kündigung muss der Lohn weitergezahlt werden, da gibt's kein Vertun.

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SBerater 13.06.2013, 13:24
@Mikkey

na ja... Wenn jemand die Arbeit einstellt und nicht mehr zur Arbeit geht, dann ist das auch ein Aspekt, der mitspielt.

Der Fall scheint ein wenig komplexer zu sein, wenn ich die Antwort unten sehe. Einerseits nicht mehr gearbeitet, andererseits Firma verkauft und Betrieb eingestellt. Dann fehlt die Kündigung. Und dann mangels Masse keine Insolvenz.

Hier gibt es viele Fehler juristischer Art.

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