Weihnachtsgeld in Direktversicherung umwandeln - wie geht das?

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2 Antworten

Man sucht sich einen Versicherungsmakler :-) lässt sich einige Angebote machen und geht mit ihm zum Chef und sagt man hätte gerne eine betriebliche Altersvorsorge in Form einer Direktversicherung z.B. Dann schließt der Chef den Vertrag als Versicherungsnehmer ab. Du bist die versicherte Person. Aber Achtung, das musst du dann jedes Jahr machen. Wenn es möglich solange bis du in Rente gehst. Du zahlst für den Umwandlungsbetrag keine Steuern und keine Sozialversicherungsbeiträge.

Steuer und Krankenkassenbeitrag ist aber bei Auszahlung(Fälligkeit) zu bezahlen. Krankenkassenbeitrag der volle Beitrag ca. 15%.

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@Angelsiep

Das ist richtig. Man muss aber auch auf alle anderen Einkünfte Steuer und Krankenversicherung bezahlen.

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Das war bis Ende 2004 eine gängige Praxis. Weitere Infos findest Du z.B. hier http://de.wikipedia.org/wiki/Direktversicherung#Zusagen_vor_dem_1.Januar2005

Unter dem Punkt „Zusagen vor dem 1. Januar 2005“ wird Dein Thema behandelt.

Bei Neuverträgen spricht nichts dagegen, das Weihnachtsgeld auslaufen zu lassen und stattdessen eine vom Arbeitgeber in der Höhe finanzierte Direktversicherung abzuschließen. Diese kannst Du (und solltest Du) durch eigene Beiträge ergänzen. Auf die Beiträge fallen weder Steuern noch Sozialabgaben an, entsprechend muss die Rente im Alter versteuert werden.

UND: das Weihnachtsgeld wird nicht erst ausgezahlt und dann später umgewandelt, das passiert gleich aus dem Brutto!

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