Wegeunfall - Auf dem Weg zur Arbeit?

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1 Antwort

Hallo,

am besten möglichst schnell bei der Krankenkasse einen Antrag auf Verletztengeld stellen. Die Krankenkase zahlt das im Auftrage der Berufsgenossenschaft. Das Verletztengeld wird für Kalendertage (nicht Arbeitstage) gezahlt. Die gelbe Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung benötigt die Krankenkasse.

Wenn weiterhin Arbeitsunfähigkeit besteht, stellt der Arzt erneut eine AU-Bescheinigung aus.

Bei Arbeits- und Wegeunfällen besteht keine freie Arztwahl für die Weiterbehandlung. Der Krankenhausarzt hat einen Unfallbericht erstellt und dort auch Angaben zur Weiterbehandlung gemacht. Der Arzt, der die Erstbehandlung macht (Durchgangsarzt) entscheidet, ob die weitere Behandlung durch ihn, einen anderen Durchgangsarzt oder den Hausarzt erfolgen soll. Die Entscheidung des Arztes ist für den Patienten grds. verbindlich. Im Zweifelsfall im Krankenhaus anrufen und nachfragen, was dort im Unfallbericht zur Weiterbehandlung genau vermerkt ist.

Gruß

RHW

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Naoci 19.05.2017, 13:05

Super vielen Dank, ist die Krankenkasse dazu verpflichtet mir verletzten Geld zu geben? Und wie viel wird es in etwa sein?

Und was ist mit meinem Arbeitgeber?

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RHWWW 19.05.2017, 14:07
@Naoci

In den ersten 28 Tagen einer neuen Beschäftigung ist der Arbeitgeber nicht zur Entgeltzahlung verpflichtet (Ausn.: es ist im Arbeits- oder Tarifvertrag etwas Abweichendes vereinbart). Ab dem 29. Tag hat der Arbeitgeber Entgeltfortzahlung zu leisten.

Das Verletztengeld beträgt meistens ca. 88% des letzten Nettos.

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Naoci 20.05.2017, 21:45
@RHWWW

Danke aber genau das ist das Problem... ich war 2 Monate arbeitslos und habe in der Firma neu angefangen :/.... und ich bin ja nur 3 Tage krankgeschrieben kommt die Krankenkasse in meinem Fall die AOK dann trotzdem dafür auf? Aber ich habe immernoch die Prellung also ich denke das es bis Montag noch nicht verheilt ist weil ich einfach nichts geben kann

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RHWWW 20.05.2017, 21:48
@Naoci

Ja, die Krankenkasse zahlt im Auftrage der Berufsgenossenschaft das Verletztengeld.

Wichtig ist, dass die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung der Krankenkasse vorliegt und dass der Arbeitgeber die "Anmeldung zur Sozialversicherung" macht/gemacht hat.

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