Wechsel von PKV -> GKV-Pflichtversicherung / Betriebl. AV

3 Antworten

Besten Dank für die vielen Infos/Bestätigung dessen, was ich gesucht habe. @MadRampage: Wie kann das funktionieren bzw. wie wurde da vorgegangen?

Hallo, Sie müssen Ihr Jahresbruttogehalt unter 54.900,- Euro (2015) drücken um eine sofortige Rückkehr in die GKV zu erreichen. damit werden Sie versicherungspflichtig in der GKV.

Im Rahmen der Möglichkeiten einer bAV (Gehaltsumwandlung) die Ihr Arbeitgeber anbieten muss, können Sie max. 4 % der BBG (RV) p.a. umwandlen, d.h. max. 2.904,- Euro in 2015. Zusätzlich sind 1.800,- Euro p.a. möglich wenn Sie keine alte Zusage (=Altvertrag) nach § 40b EStG haben. Insgesamt also max. 4.704,- Euro p.a.

Sie können deutlich höhere Beträge umwandeln (prinzipiell unbegrenzt) , allerdings dann nur im Rahmen einer Unterstützungskasse (es gäbe zar noch den Weg der Pensionszusage aber der ist bilanzberührend und deswegen lasse ich den hier mal weg). Das allerdings muss Ihr Arbeitgeber nicht mitmachen, das kann er tun. Und eine "großzügige" Gehaltsumwandlung würde ich vorher auch immer mit einem Steuerberater durchsprechen.

VG,

In der Frage steht gar nichts von "sofortiger Rückkehr"!?

Pkv kündigen, GKV beitreten und Fertig!

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@mig112

Wie soll das denn funktionieren, zu kündigen und in der GKV pflichtversichert aufgenommen zu werden?

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@fraggkv

Aber WARUM?

Sobald das Einkommen die BBG wieder übersteigt, sind doch eh freiwillige Mitgliedschaft und zeitgleich Höchstbeiträge fällig.

Du siehst ja jetzt schon, wie weit die Antworten auseinandergehen...

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Hallo,

die Vorversicherungszeit von 12 Monaten ist seit 1 Jahr Geschichte, d.h. nicht mehr erforderlich !!

Das erleichtert die Sache doch erheblich, d.h. ein paar Monate Teilzeit reichen.

Viel Glück

Barmer

Gleitzonenbeschäftigung als Student in PKV der Mutter ?

Guten Tag, ich bin momentan in der PKV (Debeka) meiner Mutter (Beamtin) mitversichert, ich bin unter 25 und Student. 20% der Kosten trägt die KV, 80% die Beihilfe. Zur Zeit übe ich ein Minijobverhältnis an der Uni als SHK (studentische Hilfskraft) aus. Ab nächstem Semester wäre es möglich, mehr Wochenstunden für meinen SHK-Vertrag zu bekommen, ich würde somit die 450€ Grenze überschreiten, wäre aber noch unter 20 Wochenstunden, wäre also in der Gleitzone (Midijob). Jetzt habe ich online gelesen, dass ich als Arbeitnehmer in der Gleitzone nicht familienversichert sein darf, sondern mich selbst gesetzlich krankenversichern müsste. Aus diesen Umständen ergeben sich für mich folgende Fragen:

-zählt die 'Mitversicherung' bei der PKV überhaupt als Familienversicherung im Sinne einer Familienversicherung bei der GKV?

-kann ich überhaupt einen Midijob ausüben ohne mich parallel zu dem bestehenden privaten Versicherungsschutz noch gesetzlich versichern zu müssen (so wie ich das verstanden habe, rührt diese Pflicht daher, dass man als Midijobber Sozialversicherungspflichtig ist und diese Abgaben nur an die gesetzliche KV gezahlt werden können, da die Sozialversicherung staatlich 'gesteuert' ist)?

-wie verhält es sich mit der Befreiung von der Versicherungspflicht die ich vor Antritt meines Studiums einreichen musste? So wie ich ebendiese verstanden habe bin ich für die Dauer meines Studiums an die PKV gebunden (nach dem Studium ist ein Eintritt in die GKV geplant, aufgrund niedrigerer Beiträge)

Auf Nachfrage bei der Debeka gäbe es keine Probleme aus deren Sicht für das Beschäftigungsverhältnis, solange die 'Beihilfe mitspielt', das kann ich jedoch erst morgen erfragen.

Ich bin (wie man an Hand der Ausführungen vermutlich erahnen kann) absoluter Laie auf dem Gebiet und bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. (Evtl. auch Hinweise auf den Eintritt in die GKV nach dem Studium, falls dieser durch ein Beschäftigungsverhältnis über 450€ an dieser Stelle erschwert werden könnte?)

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe und entschuldige mich im gleichen Atemzug für die vermutlich sehr stümperhaft formulierten Fragen. Falls weitere Informationen notwendig sind werde ich diese auf Nachfrage umgehend liefern.

Liebe Grüße

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