Wechsel von Kleinunternehmer zu Regelbesteuerung nachträglich (Erweiterung der Geschäftstätigkeit)

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

und bin demnach von der Umsatzsteuer befreit

Nö.

Zum einen ist die Kleinunternehmerregelung keine Steuerbefreiung (sonst stünde sie ja in § 4 UStG). Und zum andern werden Umsätze besteuert und nicht Personen. Deswegen heißt die Steuer so.

kann ich für die PVA kein zweites Gewerbe anmelden

Ob und wieviel Gewerbe du anmeldest, ist der Steuer eigentlich vollkommen egal.

Da wir hier von Umsatzsteuer sprechen, empfehle ich einen Blick in den gut verfassten und leicht verständlichen Tip zum Thema: http://www.finanzfrage.net/tipp/kleinunternehmer

nachträglich für 2011 zur Regelbesteuerung wechseln

Du hast bis zur Bestandskraft der Umsatzsteuerfestsetzung Gelegenheit zu optieren.

Mache ich einfach USt.-Voranmeldung für Jan-Dez 11

Nein. Du machst einfach eine Umsatzsteuererklärung. Eine UStVA für vergangene Monate wäre falsch, da dein Optionswille ja zu dem Zeitpunkt gar nicht da war.

Denke an die 5-Jahres-Bindung.

Vielen Dank Enno für die fundierte Auskunft (und entschuldige meine wenig präzise Ausdrucksweise).

" Du machst einfach eine Umsatzsteuererklärung."

Anderen Artikeln in diesem Forum (z.B.: http://www.finanzfrage.net/frage/muss-die-umsatzsteuererklaerung-zusammen-mit-der-einkommensteuererklaerung-eingereicht-werden) entnehme ich, das die Umsatzsteuererklärung nur bearbeitet wird, wenn die EÜR bzw. die Einkommenssteuererklärung vorliegt. Bis ich letztere einreichen kann, werden aber sicherlich noch einige Monate ins Land gehen. Gibt es eine Möglichkeit die gezahlte Vorsteuer (abzüglich erhaltener USt.) früher erstattet zu bekommen? Vielen Dank, Oli

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Das eine hat mit dem andern nichts zu tun. Man kann allerdings Querschlüsse ziehen ("Warum stimmen die Umsätze laut EÜR nicht mit den Umsätzen laut UStE überein?").

Was du da gelesen hast, war wahrscheinlich Meandoers Antwort "aber das eine wird nicht ohne das andere abschließend bearbeitet."

Da hast du wohl sicherlich nur das Wort "abschließend" übersehen.

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Umsatzsteuer bei freiberuflicher Tätigkeit für eine amerikanische Firma (2)

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Anmerkungen: Die Firma ist natürlich nicht bereit mir die 19%Ust zu bezahlen, da sie sich das Geld nicht selber wiederholen können. Ich werde nicht unter die 17500EUR Kleinunternehmerregelung fallen.

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Wegen zu hohem Umsatz im 2.ten Jahr nach Gründung eines Kleinunternehmens werden wir wohl ab nächstem Jahr in die Regelbesteuerung wechseln müssen. Wir wollen dann die Differenzbesteuerung anwenden. Wir verkaufen Zubehörteile, die wir vorher meist von privat erworben haben. Jetzt ist es aber leider so, dass wir in diesem Jahr (noch Kleinunternehmen) große Investitionen getätigt haben neue Waren für 28000€ mit ausgewiesenener Mwst von Herstellern direkt gekauft haben. Wir sind aufgrund der Kleinunternehmerregelung nicht vorsteuerabzugsberechtigt . Ist es richtig, dass wir bei neuen Artikeln, deren Rechnung wir inkl. der Mwst gezahlt haben, die Differenzbesteuerung bei Verkauf im nächsten Jahr nicht anwenden dürfen? Ich möchte unsere Situation einmal anhand von Zahlen (Beispiel)aufzeigen: Wir kaufen einen Artikel für 119€ ein, darin sind 19€ Mwst enthalten (wir sind aber nicht vorsteuerabzugsberechtigt, die von uns gezahlte Mwst können wir also nicht in Anrechnung bringen) Wir verkaufen den Artikel für 150€ inkl Mwst Für den Artikel müssen wir eine Verkaufsprovision von 15€ zahlen Rechnung: Einkauf 119€ Verkauf 150€ Steuer 28,50€ Verkaufsgebühr 15€ Verlust 12,50€ Einen höheren Verkaufspreis gibt der Markt nicht her, was ist zu tun?

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Kann man rückwirkend die Differenzbesteuerung anwenden?

Hallo,

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Umsatzsteuer nachzahlung weiterleiten

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Gewerbeummeldung mit Wechsel der Besteuerungsart mitten im Jahr, wie vorgehen?

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