Wechsel von GKV zu PKV

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo,

wie schon gesagt wurde: Wenn das was neues ist und du im Antrag nicht geschummelt hast, gibts da keine Probleme.

Bei einem Übertritt GKV-PKV übernimmt die PKV ohne Wartezeit auch die vorher begonnene Behandlung ab Versicherungsbeginn. Allerdings wird die PKV mit Sicherheit beim Arzt nachfragen, ob da auch nichts Altes war.

Das auf Kassenrezept verordnete Medikament musst Du natürlich als Kassenpatient noch abholen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo Dinab, wenn die Behandlung im Dezember noch nicht geplant war, macht die neue PKV da generell keine Probleme. Wenn die Erkrankung vorher schon bekannt war, aber nicht angegeben wurde, kann dies im schlimmsten Fall zur Kündigung seitens der neuen Krankenversicherung führen. Hast du bereits eine Kündigungsbestätigung der GKV zum 28.02.2013 bekommen? Wenn ja läuft das alles reibungslos. Beim Arzt ab März die neue Krankenkasse angeben und deinen Status auf privatversichert wechseln.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Danke für alle Antworten, waren eigentich alle hilfreich. Habe zusätzlich noch eine gute Quelle als Einstieg für alle gefunden, die ähnliche Fragestellungen bzgl. des Wechsels zwischen GKV und PKV haben http://www.onlinevergleicher.de/wechsel-gkv-pkv/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wichtig ist, dass die Fragen bei der Antragstellung (Gesundheitsfragen) korrekt und wahrheitsgemäß beantwortet wurden. Das solltest Du penibel prüfen und mit Deinem Vermittler besprechen. Falls dieses nicht der Fall ist, droht dir wegen vorvertraglicher Anzeigenpflichtverletzung folgende Risiken:

  1. Leistungsausschluss
  2. Risikozuschlag
  3. Anfechtung und Kündigung

Das ist in § 19 VVG geregelt. Im Fall einer Kündigung kommst Du nicht in die GKV zurück (es sei denn du hast einen Statuswechsel), sondern bleibst im System PKV und wirst im Basistarif bei einer anderen PKV versichert.

Bitte beachte auch, dass Du bei Neueintritt auch eine besondere Wartezeit von 8 Monaten hast. D.h. das erst nach dieser Zeit Ansprüche aus Leistungen für Psychotherapie, Schwangerschaft, Brille und Zahnersatz.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von alfalfa
09.02.2013, 13:50

....fällt mir grade ein. Das solltest Du nachmelden. Es kann sein, dass Du einen Risokoaifschlag oder Leistungsausschluss bekommst. Ferner wird geklärt werden müssen, ob die GKV die begonnene Behandlung zuende zahlen muss oder bereits die PKV einspringt. An Deiner Stelle solltest Du auf jeden Fall mit Deinem Vermittler Kontakt aufnehmen und bitte dokumentiere das Gespröch auch mit seiner Unterschrift. Das ist relevant, wenn es ggfs zur Haftung kommt.

1

Was möchtest Du wissen?