wechsel von erwerbsminderungsrente in die altersrente für schwerbeschädigte

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4 Antworten

Hallo irwie1304, die Altersrente für schwerbehinderte Menschen (das ist man ab einem Grad der Behinderung von 50) wäre zwar für den Jahrgang 1951 mit 63 Jahren ohne Abschlag. ABER, wenn Du vorher schon eine Erwerbsminderungsrente bezogen hast, dann dürftest Du schon eine Rente mit Kürzung beziehen (seit ca. 2001 werden die EM-Renten gekürzt). Und es ist so, daß die Kürzungen Bestand haben. Tut mir leid.

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irwie1304 20.09.2014, 11:27

Hallo, vielen Dank für Eure Antworten. In meinem Fall wird es wohl bei der Kürzung von 10,8% bleiben. ABER es bleibt interessant zu wissen, in welchem Fall die Ausnahmeregelung zum tragen kommt. *Welche Rente wird, vor dem 63.Lebensjahr, ohne jeden Abschlag gezahlt und erlaubt dann einen WECHSEL in eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen mit Vertrauensschutz???* Den Hinweis auf die Ausnahmeregelung gibt es hier und auf vielen anderen Seiten im Internet. Leider ohne weitere Erklärungen bzw. ohne Beispiel. Gruss irwie1304

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Beziehst Du Deine Erwerbsminderungsrente schon mit Abschlägen, bleiben Dir diese leider auch bei der Altersrente erhalten.

Alles weitere zu Deiner Frage findest Du hier:

http://dejure.org/gesetze/SGB_VI/236a.html

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irwie1304 20.09.2014, 13:15

Hallo, vielen Dank für Eure Antworten. In meinem Fall wird es wohl bei der Kürzung von 10,8% bleiben. ABER es bleibt interessant zu wissen, in welchem Fall eine Ausnahmeregelung zum tragen kommt. In Deinem Beitrag vom 27.08.2014 findet man auch diesen Hinweis. *Wer kommt unter welchen Voraussetzungen in den Genuss dieser Ausnahmeregelung?*

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Primus 20.09.2014, 13:18
@irwie1304

Freut mich, wenn ich weiterhelfen konnte, auch wenn es leider nicht zu Deinem Gunsten ist.

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irwie1304 20.09.2014, 13:59
@Primus

Ja, danke. Aber sorry, hast Du noch eine Antwort auf meine Frage von heute? Gruss irwie1304

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Nur für diesen Personenkreis gab es Vertrauensschutzregelungen:

Für die Geburtsjahrgänge bis 1951 werden die Altersgrenzen nicht angehoben. Versicherte dieser Geburtsjahrgänge können daher die Altersrente mit 63 Jahren ohne Abschläge und vorzeitig ab 60 Jahren mit Abschlägen erhalten.

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Die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Altersrente für Menschen mit einer Schwerbehinderung wird für die Geburtsjahrgänge ab 1952 stufenweise vom 63. auf das 65. Lebensjahr angehoben. Die Möglichkeit einer vorzeitigen Inanspruchnahme besteht weiterhin, die Anhebung erfolgt hier vom 60. auf das 62. Lebensjahr, so dass es bei einer maximalen Abschlagshöhe von 10,8 Prozent Rentenkürzung verbleibt. http://www.behindertenbeauftragte.de/DE/Themen/Soziales/Renten/Altersrente/Altersrente.html

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