Wechsel von aufstockender Hartz IV-Leistung auf Wohngeld

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5 Antworten

Ich muss letztendlich das gleiche Gehalt auf dem Konto haben

Das erreichst Du vor allem, wenn Du alle Hebel in Bewegung setzt um von der staatlichen Unterstützung weg zu kommen.

Tina hat Dir ja schon den Vorschlag gemacht, Dir einen Minijob zu suchen. In diesem Bereich steht Dir Tür und Tor offen - auch ohne große körperliche Belastung. Und sei es nur Prospekte verteilen. Das können schon Jugendliche und dabei macht man sich nicht kaputt.

Bei nur 20 Arbeitsstunden pro Woche bleibt Dir wohl genug Zeit dafür zu sorgen, Deinen Lebensunterhalt selber zu bestreiten

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Dir ist doch zur Zeit in erster Linie daran gelegen, Deinen jetzigen Job zu behalten. Wenn Du mit dem jetzigen Job + Wohngeld genauso viel hast wie mit Hartz IV, ist das Auf-eigenen-Füßen-Stehen doch allemal vorzuziehen.

Dadurch hast Du den Vorteil,

  • dass niemand von Dir verlangt, dass Du Deinen jetzigen Job aufgibst,
  • Dir keine Sinnlos-Maßnahme aufgezwungen wird, obwohl Du die nur machen kannst, indem Du Deinen jetzigen Job aufgibst (hat es echt schon häufiger gegeben)
  • Du musst nicht regelmäßig im Jobcenter auftauchen (kann ja auch psychisch sehr entlastend sein).
  • Falls Dir mal Geld oder andere Vermögenswerte geschenkt werden, kannst Du das auf jeden Fall behalten (anstatt dass Dir das angerechnet und dann Hartz IV gekürzt wird).
  • Du musst das Jobcenter nicht um erlaubnis bitten, Deinen Wohnort verlassen zu dürfen.

Auch wenn Du eine Erbschaft machst, oder wenn Du mal einen Lottoschein abgibst mit 1 oder 2 Kästchen, und Du gewinnst tatsächlich was (unwahrscheinlich das mit dem Lotto, aber sowas hat's ja schon gegeben) - darfst Du alles behalten und Dich daran erfreuen (auch sofern die Sache mit der Erbschaft mit Freude verbunden ist). Selbstverständlich brauchst Du bei höherem Vermögenszuwachs dann kein Wohngeld mehr, worauf Du in solch einem Falle sicherlich liebend gern verzichtest.

Was die GEZ (ich weiß, heißt heute anders) angeht, lies dies:

http://www.juraforum.de/recht-gesetz/gez-gebuehrenbefreiung-fuer-aermere-bevoelkerungsgruppen-383315

Du siehst, davon kannst Du Dich befreien lassen, weil Du zur Gruppe der ärmeren Bevölkerung zählst.

Und wer weiß, vielleicht ergibt es sich, dass Du doch noch einen kleinen Nebenjob findest, der zeitlich passt, für Dich körperlich gut machbar ist und vor allem, der Dir Freude macht ...

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Wieso stört es Dich eigentlich, dass Du kein Wohngeld mehr bekommst, wenn Du 1000 € netto hast. Die 1000 € netto sind doch mehr als Dein jetziges Netto-Gehalt plus Wohngeld. (Dazu schreibst Du ja was in einem Kommentar unter einer Antwort.)

Mit den 1000 € wärest Du doch frei von allem Sozialtransfer, sowas ist doch befreiend. - Oder liebst Du Besuche bei Sozialtransfer-Behörden so sehr, dass Du darauf nicht verzichten willst?

Und ob Du in dem Fall doch zumindest teilweise von der GEZ befreit wirst, könntest Du dann ausprobieren. Mit den 1000 Euro wärest Du ja gar nicht so weit weg vom Pfändungsfreibetrag.

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Ähm, irgendwas stimmt mit Deinen angaben nicht - unten in Deinem Kommentar die Summen und in Deiner Frage die Summen. Will jetzt nicht näher darauf eingehen, musst Du selbst sehen. - Korrigiere grad mit diesen Sätzen meine Antwort, muss die jetzt schnell abschicken.

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Wenn Du keine kleinen Kinder (ohne Kita-Betreuung) oder einen Pflegefall zu betreuen hast, geht das Jobcenter davon aus, daß Du Vollzeit arbeiten kannst und dies auch anstreben mußt, da Du momentan nur 20 h die Woche arbeitest, wären hier noch 20 h für Arbeit zur Verfügung. Wenn Dir das Jobcenter also einen Vollzeitjob anbietet (per Vermittlungsvorschlag) mußt Du Dich natürlich darauf bewerben und Du solltest auch selber neben dem TZ-Job noch Bewerbungen für Vollzeit schreiben. Schade, daß Dein Arbeitgeber die Stunden nicht aufstocken kann. Wohngeldberechnung kenn ich nicht 100%ig (das hängt vom Baujahr, Wohnungsgröße, Miethöhe, Einkommen) ab, aber das Wohngeld wird mit Sicherheit keine 300 Euro betragen. Aber wie wäre es denn mit einem 2. Job in Teilzeit? Oder einem Nebenjob auf 450-Euro-Basis, das machen viele Leute und da Du nur 20 h bisher arbeitest, wäre das zeitlich gut möglich, schau Dich doch in der Zeitung und im Internet nach Nebenjobs um, grade, wenn Du im TZ-Job eine feste Arbeitszeit hast, kann man abends oder am Wochenende gut hinzuverdienen und Du bist das Jobcenter los und die Dich.

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wie wäre es wenn du dir auch noch einen 450 € Job suchst!

Die Arge wird dir neue Stellen zuweisen, die werden alles tun um dich aus dem Harz4 Bezug raus zu bekommen.

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Kommentar von Jacaranda
13.07.2013, 17:24

Meine Arbeitszeit ist sehr ungünstig aufgeteilt, sodass ich einerseits unregelmässige Arbeitszeiten habe und andererseits an 4 Tagen pro Woche arbeite. Da wird es schwer mit einem Nebenjob.

Es muss auch ein Nebenjob sein, der nicht zu sehr stresst, da mir bereits mein Hauptjob schon sehr viel abverlangt. Ich hatte es gerade mit einem Putzjob probiert, musste den aber aufgeben, weil er mich körperlich zu sehr erschöpft hat. Meine Belastbarkeit im Hauptjob hat darunter gelitten.

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Kommentar von Jacaranda
13.07.2013, 17:38

Nach diesem Rechner würde mir ab 1000 € netto kein Wohngeld mehr zustehen.

Selbst mit meinem jetzigen Netto-Gehalt von 766 € hätte ich einen Wohngeldzuschuss von nur 106 €, sodass ich gerade mal meinen früheren Hartz IV-Satz erreichen würde. Aber mit Hartz IV bezahlte ich keine Rundfunkgebühren, etc.

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