Wechsel Kleinunternehmer zur Regelbesteuerung?

1 Antwort

Wie Du selbst noch aus dem Vorjahr weißt, weisen Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer aus. Also kannst Du auch keinen Vorsteuerabzug aus einer Rechnung von einem Kleinunternehmer geltend machen.

Richtig.

Abgesehen davon finde ich die Feststellung, ab 2016 kein KU mehr zu sein, für Ende Mai ziemlich sportlich.

Und wenn mir was an der Beibehaltung der KU-Regelung liegt, stelle ich die letzten 500 Euro nicht im Dezember in Rechnung.

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@EnnoWarMal

Genau, da sieht mal man wieder wie wichtig gerade auch für kleine Unternehmen eine laufende Buchhaltung ist.

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Als Freiberufler Einkommensteuererklärung. Wie wird die Sondervorauszahlung angegeben und kann man 2 Jahre hintereinander jeweils ein Smartphone abschreiben?

Hallo zusammen,

ich habe meine Steuerklärung für 2015 (inkl. EÜR, Umsatzsteuererklärung) fast fertig, allerdings habe ich noch ein paar Fragen. Hintergrund Informationen: ich bin Freiberufler und führe Umsatzsteuer ab.

Thema Abschreibung:

  • Smartphones werden laut Afa Tabelle über 5 Jahre abgeschrieben. Ob das bei der heutigen Technik sinnvoll ist, sei ersteinmal dahin gestellt. Bedeutet "über 5 Jahre abschreiben", dass man in dieser Zeit nicht das selbe Produkt noch einmal abschreiben darf? (in meinem Fall habe ich in 2 aufeinanderfolgenden Jahren je ein Smartphone gekauft, und weiß nicht ob ich beide abschreiben kann oder nur eins).

  • GWG: Kopfhörer mit Headset müssen über 3 Jahre laut Tabelle abgeschrieben werden. Nun habe ich 2015 ein Headset für 180 EUR gekauft, damit handelt es sich um ein GWG. Ich habe nun dafür eine Tabelle "Anlagevermögen" erstellt, mache die 180 EUR aber natürlich komplett für 2015 geltend. Muss ich den Kopfhörer dann trotzdem die nächsten 2 Jahre mit Buchwert null angeben? oder kann man sich das auch sparen?

Thema Sondervorauszahlung + EÜR

Ich musste Mitte 2015 erstmals eine Sondervorauszahlung für die Ust in Höhe von sagen wir mal 700 EUR zahlen. Diese Sondervorauszahlung habe ich später über Elster wieder mit der Ust VA für Dezember 2015 verrechnen können. So habe ich bsp. im Dezember 800 EUR USt einbehalten, das Finanzamt hat aber nur 100 EUR abgebucht, weil die 700 EUR verrechnet wurden. Jetzt bin ich nicht 100% sicher, wie ich in der EÜR mit der Sondervorauszahlung umgehen soll, da ich sie ja bezahlt aber auch wieder verrechnet habe. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, ich ziehe die Sondervorauszahlung 2015 von meinem Gewinn ab und rechne sie in der nächsten Einkommensteuererklärung 2016 wieder zu meinem Gewinn dazu, da sie mit Dez. 2015 und damit aber erst im laufenden Jahr 2016 verrechnet wurde. Ist das korrekt?

Vielen Dank schon einmal

Liebe Grüße Paula

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Abrechnungsfrage

Hallo. Ich habe da mal zwei knifflige Fragen.

Folgende Situation:

Ich habe im Dez. 2014 einen Monitor für einen Kunden bei meinem Händler bestellt. Der Händler hat den Betrag von 330€ Netto zzgl. USt abgebucht. Dem Kunden habe ich die Rechnung noch im Dez. 2014 ausgestellt, das Geld aber erst 2015 erhalten. Bei der Montage wurde festgestellt, dass der Monitor defekt ist. Die Abwicklung habe ich dann mit meinem Händler vorgenommen. Versteckter Transportschaden. Deswegen habe ich jetzt den Monitor zurück geschickt. Der Betrag von 330€ Netto zzgl. USt wird mir zurück überwiesen. Dafür habe ich jetzt, beim gleichen Händler, einen neuen Monitor bestellt.

Soweit die Geschichte. Das ganze wäre auch kein großes Problem. Jetzt das große "Aber":

Vorweg: Ich verwende den Standardkontorahmen 03 (SKR03). Von 2010 bis Ende 2014 habe ich auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet, führte entsprechend die USt ab und konnte sie auch in meinen Rechnungen ausweisen. Seit 2015 habe ich dies beim Finanzamt (FA) umgestellt und nutze somit die Kleinunternehmerregelung. Der Grund: Ich widme mich inzwischen überwiegend Privatkunden und da bin ich zum größten Teil auch nur als Dienstleister tätig.

Ich teile meine Fragen auf:

1) Da ich die Ware 2014 bestellt habe, habe ich die USt geltend gemacht und vom FA die USt von 62,70€ zurück erhalten. Bei der Rücküberweisung sind diese 62,70€ natürlich auch mit drin. Daher werde ich die 330€ auf dem Erlöskonto 8400 verbuchen und die USt auf dem Konto 1776. Da stelle ich mir die Frage: Ist das richtig? Einerseits ja, denn der Kauf wurde ja rückgängig gemacht und die Steuer die ich vom FA bekommen habe, soll dieses ja auch wieder zurück bekommen. Andererseits nein, denn ich bin ja nun Kleinunternehmer und kann weder USt ausweisen noch muss ich sie abführen.

2) Jetzt habe ich den Monitor nochmals bestellt. Dieses mal als Kleinunternehmer. Ich zahle also den vollen Preis von 330€ + 62,70€ USt = 392,70€. Vom FA erhalte ich nichts zurück. Der Monitor ist jetzt also auf dem Konto Wareneingang 3400. Wenn ich diesen wieder verkaufe, darf ich auf meiner Rechnung die USt nicht ausführen, mein Kunde kann sie also auch nicht abführen. Allerdings handelt es sich dabei ja, in den Augen meines Kunden, lediglich um ein Austauschgerät. Er hat mir ja Anfang des Jahres meinen geforderten Betrag inkl. USt überwiesen und ich habe diese USt auch ans FA abgeführt (da die Rechnungsstellung 2014 war, musste ich das ja machen auch wenn ich jetzt der Kleinunternehmerregelung unterliege). Meine Frage nun: Muss ich meine ausgestellte Rechnung von 2014 an meinen Kunden stornieren, ihm den Betrag von X inkl. USt zurücküberweisen, dieses als Ausgang buchen undihm dann eine neue Rechnung OHNE ausgeführte USt ausstellen? Oder gebe ich ihm einfach den neuen Monitor und alles ist gut?

Einen Steuerberater suche ich noch auf, aber mich würde eure Meinung und euer Wissen dazu interessieren.

Vielen Dank!

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