Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung Pflicht oder Wahlrecht?

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7 Antworten

Hallo, Sie unterliegen uneingeschränkt der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung gem. § 5 (1) SGB V.

Nun kommt es noch darauf an wie lange privat krankenversichert waren und wie alt Sie sind. Wenn Sie nach Vollendung des 55. LJ versicherungspflichtig werden und min. 5 Jahre davor nicht gesetzlich versichert waren, dann sind Sie i.d.R. versicherungsfrei gem. § 6 (3a) SGB V.. D.h. Sie müssen in der PKV verbleiben.

Bitte überlegen Sie wie Ihre berufliche Zukunft aussieht bzw. aussehen könnte. Unter Umständen bietet sich eine Anwartschaft (wenn GKV-Versicherungspflichtige Angestelltentätigkeit nur vorübergehend geplant ist) an. Auf jeden Fall sollten Sie prüfen ob Sie Ihre PKV in eine Krankenzusatzversicherung (z.B. für den stationären - oder den Zahnbereich) umwandeln können und dieses dann ggf. beantragen.

VG,

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Kommentar von Lumpi123
22.09.2014, 16:05

Ich bin weit unter 55 J.

Also ist es so, daß ich mich gesetzlich versichern muss und auch nicht die Möglichkeit habe, irgendwelche Anträge auf Versicherungsfreiheit zu stellen, also dass ich darüber nicht länger nachdenken muss und das Thema abhaken kann, habe ich das richtig so verstanden?

Ich habe schon alles kurz und klein gegoogelt, überall steht, daß man die Möglichkeit hat, sich wieder gesetzlich versichern zu lassen. Warum steht da überall nur, daß man die Möglichkeit hat, nirgendwo steht, daß die Pflicht besteht.

Danke

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Hallo Lumpi123, Bitte die bereits gegebenen Antworten gründlich lesen. In der von @Gaenseliesel gepostetem Link wird Deine Frage ausführlich und zweifelsfrei beantwortet. Auch @Hanseat hat in seiner Antwort auf die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) von derzeit 53.550 € hingewiesen. Du wirst mit Deinem Jahresbruttoeinkommen (ohne Sonderzahlungen) in Höhe von 33.600 € die JAEG um rund 20.000 € unterschreiten und somit gesetzlich Pflichtversichert. Hier noch folgender Auszug aus dem Link: Liegt Ihr regelmäßiges Bruttoeinkommen unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) von 53.550 Euro ...., dann werden Sie sofort wieder versicherungspflichtig und .... Ihr Arbeitgeber muss Sie dann wieder als versicherungspflichtig melden, und Sie können sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse anmelden.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/pkv-rueckkehr-gkv/#ixzz3E3xErEu0

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Kommentar von gammoncrack
22.09.2014, 18:46

Sicherlich hast Du zusätzlich zu den bereits vor Stunden gegebenen Antworten, die Du nun punktewirksam mit einer unnötigen Antwort bestätigst hast,

  • Hanseat
  • Gaenseliesel

einen DH zukommen lassen.

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Kommentar von Hanseat
22.09.2014, 20:15

Es ist wirklich schwer erträglich. Erst, der Sicherheit wegen, um gründliches Lesen bitten, dann, nach dem Motto "doppelt hält besser" denselben Link zweimal erwähnen und schliesslich eben diesen Link auch noch teilweise zitieren !

Mann, einfach mal XXX wenn es nichts zu sagen gibt oder Sie eigentlich keine Ahnung haben.

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Hallo,

ich bin nicht vom Fach, meine aber deine Frage wird aufgrund deiner Angaben schlecht zu beantworten sein. Es fehlen wichtige Infos.

Lies doch bitte vorerst hier:

http://www.finanztip.de/pkv-rueckkehr-gkv/

Unsere Experten haben im Moment scheinbar Kaffeezeit ;-)) K.

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Kommentar von Lumpi123
22.09.2014, 16:08

Vielen Dank. :-)

Dort steht, daß die Möglichkeit besteht, sich gesetzlich versichern zu lassen. Ich frage mich, ob wirklich nur die Möglichkeit besteht, oder ob das Pflicht ist. Also ob man dann trotz eines Bruttogehaltes weit unter dieser Jahresgrenze die Möglichkeit hat, weiterhin privat versichert zu bleiben.

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Nun, die richtigen Antworten wurden ja bereits mehrfach gegeben, nämlich dass Sie aufgrund Ihres Einkommens unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze in die GKV müssen.

Trotzdem sollten sie mit Ihrer PKV sprechen, denn es besteht die Möglichkeit:

  • Abschluss einer Anwartschaft (falls sie später in die PKV zurück wollen
  • Umstellung der KV Voll in einen Erhänzungstarif (ambulant, stationär, Dental)

Im letzteren Fall werden Ihnen die Altersrückstellungen angerechnet, so dass sie ggfs mit sehr geringen Beiträgen eine bessere Absicherung haben. Sollten Sie jedoch untätig bleiben, dann werden die Altersrückstellungen an das Kollektiv vererbt. Auf gut Deutsch: Ihre Rückstellungen sind futsch.

Bitte bei der Wahl der GKV ein wenig die Augen aufhalten und ggfs auch Wahltarife ansehen. So lässt sich auch im Kleinen optimieren.

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Wie die Kommentare vor mir gesagt haben, unterliegen sie wieder der gesetzlichen Krankenkasse. Privatversicherte können aber nicht nur Selbstständige sein, sondern auch Angestellte mit einem bestimmten Mindesteinkommen. Aber da würde ich mich nochmal beraten lassen.

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Kommentar von Hanseat
22.09.2014, 20:16

ja, das nennt man JAEG, die steht fest, da braucht man keine Beratung !

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Du MUSST auf jeden Fall in die GKV, wenn Du unter die Versicherungspflichtgrenze (53.350 Euro / Jahr) im Jahr fällst als Angestellter. Dazu folgendes Zitat: "...Auch ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse erfolgt recht einfach. Sobald man wieder eine versicherungspflichte Stelle annimmt und das Jahreseinkommen unterhalb der Versicherungspflichtgrenze (2014 bei 53.350,- Euro) liegt, ist man automatisch wieder gesetzlich versichert und muß die PKV verlassen." (siehe letzter Absatz: http://privatekrankenversicherungtests.de/selbststaendige-beste-pkv-test/ )

Ich hoffe also für Dich, dass Du nicht allzu viel in die PKV als Altersrückstellungen eingezahlt hast, denn die sind glaub ich weg. Da wäre ich mir aber nicht sicher, hab dazu auf die schnelle leider nichts gefunden.

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