Wechsel der Riester-Fondspolice in einen reinen Riester-Fondssparplan sinnvoll?

1 Antwort

Was hältst du davon,

  1. die bestehende DWS PremiumRente nur mit dem Betrag fortzuführen, zu dem die Abschlusskosten schon bezahlt wirden sind Du hast wirklich die fünf Jahre schon hinter dir.

  2. den Rest bis zur vollen Förderung würde ich din eine rabattierte DWS TopRente zustecken. Du zahlst dann nur den rabattierten Ausgabeaufschlag und wenn es mal Phasen gibt, in denen du weniger zahlen kannst oder (weil Familie dazu kommt) sinnvollerweise deutlich weniger einzahlst, kannst du die Beiträge entsprechend mindern, ohne darauf schon Abschlusskosten bezahlt zu haben.

Wenn ich mir dne letzten Absatz anschaue, bist du entweder schlecht beraten oder kennst es nicht anders als dass man bei Versicherungen Geld anlegt. Dafür sind Investmentfonds da und in der wesentlich attraktiveren Anlageklasse beraten Leute, die wenn du keinen brauchst, der dich besucht (und en hättest du bei Cosmos auch nicht) sehr gut beraten und sehr hohe Rabatte auf den Ausgabeaufschlag geben.

Du hast schon schlechte Erfahrungen mit einer Lösung gemacht, die von einer Versicherung kommt. Warum den Fehler immer wieder machen? Gerade wenn man wie du gut verdient sollte man auch damit leben können, sein Vermögen verfügbar angelegt zu haben. Man iat so wesentlich besser auf das, was das Leben alles bringt vorbereitet.

Hallo Rat2010,

danke für die Antwort. Das Cosmos Direkt Beispiel habe ich nur angefügt, da dass Geld in dem flexiblen Vorsorgeplan eben jederzeit verfügbar ist. Darüber hinaus sind die Ausgabeaufschläge zwischen 50 und 100% rabattiert. Hier hat man die Wahl: Entweder jederzeit dran oder nach min 12 Jahren steuerbegünstigt oder am Ende als ewige Rente. Denk die Grundidee ist nicht schlecht.

0
@Andre7255

Cosmos ist eine Versicherung. Was bringt der rabattierte Ausgabeaufschlag, wenn entweder Abschlusskosten oder laufende Kosten, die dir ncihts bringen die Rendite mindern? Du kannst dne Fonds sost auch mit 50 bis 100 % Rabatt haben, aber eben ohne die Kosten der Versicherung sondern nur mit denen des Fonds.

Die steuerbegünstigung nach 12 Jahren war mal. Sie ist gegenüber der Abgeltungssteuer so minimal und weniger zu steuern, dass es ganz einfach uninteressant ist.

Die Idee ist für eine Versicherung sehr gut!!! Aber wer braucht zum Kapitalaufbau eine Versicherung!

Was oben steht sieht nett aus, unten steht dann

Bei dem Flexiblen VorsorgeKonto Invest handelt es sich um eine aufgeschobene fondsgebundene Rentenversicherung gegen Einmalzahlung mit garantiertem Mindestrentenfaktor und Kapitalwahlrecht (Tarif FFVE). Die aus der Einmalzahlung sowie aus ggf. erfolgten Zuzahlungen jeweils resultierenden Fondsguthaben werden als jeweils gesonderte Vertragsteile (steuerlich selbstständige Verträge) geführt.

Wenn ich das mit einem Fondsdepot vergleicht, fällt vor allem auf, dass es eben doch nicht vergleichbar ist. Unabhängig davon sind 25 bis 100 % Rabatt für einen Direktanbieter viel zu viel. Ohne Beratung zahlt man generell keinen Ausgabeaufschlag, so man sich informiert.

Nichts gegen das produkt, wenn man eine Direktversicherung will, findet man vielleicht schwer eine bessere. Die Frage ist eben, obfür dich eine Direktversicherung für den zweck, den du anpeilst schon die beste Möglichkeit ist. Du hast bisher schlechte Erfahrungen mit Beratung gemacht aber ob du es selbst besser hinbekommst halte ich für nicht so einfach zu beantworten.

0

Fragen zu Riester bei Ehepaar (Unmittelbar und Mittelbar Zulagenberechtigt)

Hallo liebe Community,

ich habe einige Fragen zu Riester in der speziellen Konstellation von meiner Frau und mir und würde mich über eure Antworten freuen. Ich habe auch schon sehr viel im Internet recherchiert, konnte aber nicht die passenden Infos finden bzw. habe auch schon viel widersprüchliches gelesen.

Folgende Ausgangssituation:

Ich bin Angestellter mit rentenversicherungspflichtiger Tätigkeit und bin somit unmittelbar Riester-Zulagenberechtigt. Seit mehreren Jahren bespare auch schon einen Riester-Fondssparplan (DWS TopRente Dynamik) mit ca. 1600€ jährlich. Der Riester wird momentan nicht mit der maximalen Zulagen bespart! Hierfür wären die 2100€ abzüglich der Grundzulage (154€) notwendig.

Meine Frau ist angestellt und einem berufständischem Versorgungswerk (Bayerische Ärzteversorgung) angeschlossen und somit von der Rentenversicherungspflicht befreit. Das heißt meine Frau erfüllt nicht die Vorraussetzung für die unmittelbare Riesterförderung. Durch meine Tätigkeit und meinen Riester-Vertrag wäre sie allerdings mittelbar zulagenberechtigt und könnte somit auch einen Riester-Vertrag abschließen.

Kinder sind aktuell noch nicht vorhanden, allerdings in Planung (1-2 Kinder).

Folgende Fragen stellen sich mir jetzt:

  1. Können meiner Frau durch Abschluß eines Riester-Vertrages Probleme bezüglich Rentenzahlung o.ä. bei ihrem Versorgungswerk entstehen?

  2. Meine Frau würde auf Grund ihres Einkommens mit einem relativ geringen Eigenanteil die maximale Zulage (+ evtl. spätere Kinder-Zulagen) erhalten. Gibt es hier noch etwas zu beachten? Ich habe bspw. schon gelesen, dass zuerst der unmittelbar zulagenberechtigte Riester-Vertrag (= mein Riester) mit der maximalen Zulage bespart werden muss, bevor der mittelbar zulagenberechtigte Riester-Vertrag (= Riester von meiner Frau) überhaupt Zulagen erhält. Das kann ich mir so aber eigentlich nicht vorstellen... Die beiden Verträge sind doch voneinander vollkommen unabhängig, oder?

  3. Was passiert, wenn einer von uns zwei stirbt? Würde der Riester dann auf die andere Person übertragen werden? Und würde meine Frau die Zulagenberechtigung verlieren, wenn ich versterben würde?

Als Riester-Form hätten wir einen Banksparplan ausgesucht, weil es noch einige Unwägbarkeiten (Immobilien-Kauf, Berufswechsel, etc.) gibt. Ich denke, dass es noch nicht das "finale" Altersvorsorge-Konzept ist, aber der Riester-Banksparplan bietet zumindest die Flexibilität um auf Veränderungen reagieren zu können und im Moment nicht auf die Riester-Förderung zu verzichten.

Danke für euere Antworten...

Viele Grüße,

Scribble

...zur Frage

Kosten Direktversicherung bav / Rürup /Riester bei Pausierung oder Beitragsfreistellung

Ich besitze private Rentenverträge und wie es so ist: man schliesst die Dinger aber ohne sich groß um die Kosten zu kümmern - dafür kommt danach - habe ich - ein großes Erwachen, hinterfragt man irgendwann die Kostenfaktoren.

Festgestellt habe ich, dass die bav der Friends Provident einen Kostensatz von nahezu 60% im Verlauf der ersten Jahre hat ... schockschwerenot

Die Kosten bei der Skandia Rürup belaufen sich auf ca 30% und nach Ablauf der Zillmerungsphase auf immer noch Sage und Schreibe 9%. Trotz einer Beitragspause fallen die Kosten in Höhe von 29% weiter an - und diese werden gerechnet auf den bei Abschluss vereinbarten Beitrag (recht hoch).

Die Riester Rente scheint mit Kosten um die 5.5% noch zu den günstigsten Policen zu gehören ... (ist eine DWS Riester Rente Premium - freue mich, wenn ihr hier entgegen den Auskünften der Versicherung in Bezug auf die Kosten anders lautende Infos haben solltet)

Bedenkt man dann, dass in der Auszahlungsphase Sozialversicherung und Steuern auf die ausgezahlten Beträge entfallen - macht man Riesenverluste - denn die Kosten kann keine Versicherung der Welt wieder einholen. (Falle es eine geben sollte: bitte unbedingt nennen :-))

Nun habe ich folgende Fragen zu den Policen: 1) Kann man die Kosten umgehen oder zumindest verringern, in dem man die Policen beitragsfrei stellt? Worauf ist zu achten? 2) Lassen sich die Kosten reduzieren, wenn man die Beiträge zur Police - trotz Pausierung zB in der Basisrente - reduziert (so dass nach der Pausierung die reduzierten Beiträge gelten und während der Pausierung die Kosten auf die reduzierten Beiträge gerechnet werden) 3) Welche anderen Möglichkeiten der effektiven Kostenreduzierung gibt es? 4) Wie sieht es bei Wechsel des Versicherers aus - lohnt sich dies oder fallen dann erneut die Kosten für Abschluss/Provision an und erhält der ursprüngliche Makler (den man umgehen möchte) die Provision auch der neuen Versicherungen?

Alle Policen befinden sich im zweiten/dritten Abschlussjahr - und unterliegen damit noch der Zillmerung.

Ich bin sehr froh über jeden fundierten Tipp oder Information, worauf zu achten ist. Welche Empfehlungen in Bezug auf die Weiterführung von Policen in der privaten Vorsorge könnt ihr geben?

Dankeschön und Grüße

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?