Wasserverbrauch extrem!?

3 Antworten

Dieser Mehrverbrauch von 90m3 in nur 6 Monaten wollen die Anderen verständlicherweise nicht mitbezahlen.

Müssen sie aber. Der VM darf den für die zwölfmonatige Abrechnungsperiode ermitteltem Gesamt-Kaltwasserverbrauch gem. § 2 Nr. 2 BertrKV anteilig nach Verteilerschlüssel pro Kopf oder Fäche der Mieterpartien umlegen. Hierbei ist es völlig unerheblich, wer im einzelnen wieviel zu diesem Verbrauch beitrüge.

Das ist zulässig wie unvermeindlich: Es gibt einfach kein faires Abrechnungsverfahren, dass allen Interessen gerecht wird: Der Alleinmieter ärgert sich über die Familie mit Kleinkind, die mindestens für die nächsten Monate jeden Tag eine, gar zwei Maschinen Wäsche waschen muss. Der Renter über den Onlineshopper, der fast täglich gleich mehrere Pakete bekommt und die gemeinsame Altpapiertonne schon nach einer Woche allein füllt. Der Berufstätige über die Frau in Elternzeit, die ihre Wohnung 24/7 mucklig auf 24°C für den Säugling durchhheizt. Der Single über die sechsköpfige Familie, die zwölfmal täglich duscht und gefühlt im Treppenhaus alle 10 Minuten das Licht einschaltet.

Was ist dein Verbrauchsverhalten zu Lasten der Mietergemeinschaft?

Ja klar das passiert. Besonders dann wenn der neue weis, das keine Wasseruhren verbaut sind, wird er das ausnutzen. Entweder Wasseruhren einbauen oder Badewanne ausbauen. Am besten beides.

Ansonsten ist keine Rechtsgrundlage vorhanden, den Verbrauch des betreffenden Mieters anders zu berechnen. Heist der wird das nicht zahlen.

Es gibt nur eine Lösung: Wasseruhren einbauen....

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