Wasserführender Pelletofen verursacht Wasserschaden?

2 Antworten

So pauschal ist das nicht zu beantworten. Sowohl in der Gebäude- als auch in der Hausratversicherung sind Leitungswasserschäden versichert.

Die Frage ist, ob Hausrat oder Wohngebäude-Bestandteile betroffen sind und ob das Wasser bestimmungswidrig ausgetreten ist. Außerdem muss eine evtl grobe Fahrlässigkeit geprüft werden.

Wo sich der Schlauch befunden hat ist zunächst zweitrangig. Wie bei Versicherungsfällen üblich, ist der genaue Schadenhergang und die Bedingungen zu prüfen.

Ja genau das ist die Frage, wenn das mit dem Schlauch zweitrangig ist: ist der Pelletofen Hausrat oder Gebäude? Das Wasser ist aufgrund eines defekten Schlauchs ausgetreten, da nur in sehr geringem Ausmaß schleichend und unbemerkt und hat dann einen Kurzschluss verursacht wodurch die Platine und weitere Teile unbrauchbar wurden.

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Das was bei Dir passiert ist, war kein Wasserschaden im Klassischen Sinn. Es war vielmehr die Löschfunktion für den Rückbrand in den Pellet-Behälter.

Das ist eine Sicherheitsfunktion der Heizungsanlage. Mit einem defekten Schlauch hat das wenig zu tun. Deshalb wird auch keine Versicherung zahlen.

Wenn aber tatsächlich der Schlauch geplatzt ist, weil er alt war, hängt das mit der fehlenden Wartung der Anlage zusammen. Solche Schläuche müssen nach ein paar Jahren ausgetauscht werden.

Vielen Dank für die Antwort, hatte aber nichts mit einer Löschfunktion zu tun. Wie gesagt, es ist ein „wasserführender Pelletofen“, der erhitzt Wasser für die Heizungsanlage. Also sehr wohl ein defekter Schlauch, der auch nicht geplatzt war, sondern defekt/ undicht und deshalb minimal Wasser verloren hat, das dann zu einem Kurzschluss geführt hat, bei dem mehrere andere Teile in Mitleidenschaft gezogen wurden. Und die Anlage wurde regelmäßig gewartet.

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