Was muss ich als Hausfrau zahlen?

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Kranken- und Pflegeversicherung

Wenn Du nicht verheiratet bist, und damit in die Familienversicherung fallen könntest, zählst Du als sonstiger freiwillig Versicherter und es wird ein fiktives Mindesteinkommen von ca. 1.000 Euro dem Beitrag unterstellt.

Hier gibt es z.B. einen Rechner https://www.big-direkt.de/de/tarife/gut-zu-wissen/beitragsrechner.html .

Und es gibt mit Googeln nach "Gesetliche Krankenkassen Beiträge Vergleich" auch das eine oder andere Vergleichsportal.

Jedenfalls aktuell liegt der Beitragssatz bei 15,x% plus Pflegeversicherung also bei ca. 180 Euro (falls Du Kinder hast / hattest ist es etwas weniger).

Renenversicherung

Keine Pflichtbeiträge, Du kannst freiwillige Beiträge zahlen aber meist nicht empfehlenswert. Bei dem verbleibenden Minijob solltest Du prüfen ob dort vollgültige Rentenversicherungsbeiträge abgeführt werden - wäre auf jeden Fall empfehlenswert. Kannst zweite Frage aufmachen für Genaueres.

Arbeitslosenversicherung

entfällt.

Und dann wäre noch die Frage der Pflege Deiner Mutter.

Falls die eine Pflegestufe hat gelten andere Regeln. Weil dann gilt

Soziale Absicherung der Pflegeperson
Pflegepersonen haben Ansprüche auf Leistungen zur sozialen Sicherung. Seit dem 1. Januar 2017 gilt: Wer eine oder mehrere pflegebedürftige Personen des Pflegegrades 2 bis 5 in ihrer häuslichen Umgebung nicht erwerbsmäßig für wenigstens zehn Stunden wöchentlich, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage in der Woche, pflegt, ist im Sinne der Pflegeversicherung eine Pflegeperson

.

Link gibts im Kommentar weil ja leider nur ein Link erlaubt ist.

Bist du verheiratet? Wie bist du aktuell krankenversichert?

Wie bist du denn krankenversichert ?

Hausfrau und nebenberuflich selbstständig als "Künstlerin"?

Hallo!

Momentan bin ich Hausfrau und lebe momentan vom Einkommen meines Mannes. Ich male gerne, habe schon ausgestellt, Bilder für die Familie gemalt... nun kommen immer mehr potentielle "Kunden", die gerne ein Bild hätten.

Eigentlich wollte ich mich hauptberuflich selbstständig als Künstlerin machen, aber daraus wird wie ich befürchte nichts. Zum einen bin ich gesundheitlich eingeschränkt (Rheuma), kann also nicht mehr wie 1 - 2 Bilder pro Monat malen. Leben davon kann ich also nicht und ich denke nicht, das sich meine gesundheitliche Situation auf Dauer bessert. Ein weiterer Nachteil wäre, das ich aus der Familienversicherung fliege, und eine Aufnahme in der Künstlersozialkasse auch fraglich ist (zumindest nach dem, was ich alles darüber gefunden habe).

Man gab mir nun den Tipp, mich doch nebenberuflich Selbstständig zu machen. Bleibe ich unter dem monatlichen Einkommen von 365€ (und weniger als 18 Arbeitststunden die Woche), kann ich in der Familienversicherung bleiben. Da bleibe ich auf jeden Fall drunter!

Meine Fragen nun:

Wie und was melde ich dem Finanzamt? Ich möchte keinesfalls, das die mich als hauptberuflich Selbstständig einstufen. Geht nebenberuflich denn als "Künstlerin" überhaupt? Da ich Bilder male, muss ich auch kein Gewerbe anmelden, soweit habe ich das schon begriffen.

Wie und was melde ich der Krankenkasse? Ich habe gelesen, das man auch dort aufpassen muss, das auch die einen nicht als hauptberuflich Selbstständig einstufen.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

LG, Katharina

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