Was zeichnet eine gute Hausverwaltung aus?

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Als eines der Beiratsmitglieder haben wir schon mehrfach neue Verwalter gesucht. Wie gut oder schlecht ein Verwalter, eine Verwaltung ist stellt sich aber meisten erst später herraus. Schwarze Schafe gibt es überall, nicht nur bei Verwaltern. Kenne leider die Grösse Deines/Eures Objektes nicht. Wir haben im Vorfeld 4-5 Angebote eingeholt. (von Verwaltern in der Umgebung bevorzugt. Können sich weniger Fehler leisten und kennen sich meistens in der Umgebung mit den Gegebenheiten besser aus) Die Angebote haben wir zunächst sondiert,d.h. nach Grösse der Verwaltung, wieviel Objekte (in der Umgebung) betreut er, verwaltet er. Haben von ihm Referenzen angefordert. Bei der engeren Wahl, 2 Verwaltungen, haben wir uns mit den Beiräten der betreuten Häuser/Objekte unterhalten und nach der Zufriedenheit mit der Verwaltung gefragt. Wichtig haben wir gefunden ob der Verwalter ein Profi ist, also dem Verband zugehörig, oder nur ein "Hobbyverwalter". Ein Profi kennt sich mit dem WEG Recht meistens sehr gut aus und ist auf dem neuesten Stand.

Eh, kleiner ! D.H. . Schön, eine gute Antwort !

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In dem genannten Fall ist ja schon entschieden und die Sache vorläufig erledigt.

Für Hausverwaltungen gibt es keine Testberichte und es ist ohnehin ja idR nur unter den lokal vertretenen Anbietern eine Auswahl möglich. Überregional tätige Unternehmen beschäftigen sich nur mit Großobjekten wie Einkaufscentern etc.

Was mir wichtig erschiene wäre, dass eine Hausverwaltung Referenzobjekte benennen könnte und so ermöglichen würde, sich über die Zufriedenheit mit den Leistungen zu erkundigen. Ich würde auch einen Anbieter bevorzugen, der schon länger am Markt ist und somit nachweisbar Erfahrung hat. Eine Büroorganisation mit Mitarbeitern sollte auch vorhanden sein, denn ansonsten steht bei Erkrankung oder Urlaub des Hausverwalters der Betrieb still. Unbedingt erforderlich erscheint mir, dass der Anbieter seine wirtschaftliche Bonität belegen kann. Es ist nämlich schon mehr als einmal vorgekommen, dass ein Hausverwalter mit vereinnahmten Mieten oder Reparaturrücklagen spurlos verschwunden ist.

bei der Auswahl weiss man selten, ob es sich um einen guten Partner handelt. Das erkennt man erst nach einiger Zeit.

Was eine gute Verwaltung auszeichnet? Dass sie sich um alles kümmert, man selbst wenig Arbeit und Sorgen hat, das Objekt gut versorgt ist, die Mieter einen Ansprechpartner haben etc. etc.

Hausverwaltungen haben einen Dienstleistungskatalog, den man teils oder ganz buchen kann. Über mehrere Angebote kann man einen Vergleich zu den Kosten führen, jedoch wird daraus nicht unbedingt die Qualität ersichtlich.

Nutzungsentschädigung nach Verkauf ETW bis zur verzögerten Zahlung des Kaufpreises

Wir haben in 2010 unsere ETW verkauft, neu und hochwertig modernisiert.

Da die Käufer Nachwuchs erwarteten und ihre Mietwohnung schon kündigten, bevor überhaupt der Kaufvertrag notariell beurkundet wurde, wurden wir quasi vom Makler gedrängt, die ETW schneller als geplant zu übergeben.

Beim Notarstermin war nicht klar, ob die "Verwalterin" noch dem Verkauf zustimmen dürfte, da sie ihr Amt niederlegte als wir selber in 2007 die ETW kauften, aber noch nicht Eigentümer dieser waren. Es wurde von ihr kein neuer Verwalter vorgeschlagen und gewählt, sie hatte sich aber bereit erklärt, sich weiterhin um die Außen-Belange zu kümmern.

Der Notar hat erst nach Beurkundung die Unterlagen zu dieser damaligen WEV, deren Termin wir nicht kannten, und an der wir ja sowieso noch nicht hätten teilnehmen dürfen, den Verwaltervertrag angefordert und mit der "Verwalterin" gesprochen. Herausgekommen ist, dass bei der Amtsniederlegung Fehler gemacht wurden, was uns dann beim Verkauf viel Ärger eingebracht hat.

Wir übergaben die ETW an die Käufer 2 Tage vorfristig am 10.6.10. Die Geldzahlung war am 15.6. vorgesehen. Das Geld kam aber nicht, weil wir nun erst die Einwilligung der anderen 5 Miteigentümer einholen mussten, und dies beim Notar notariell beglaubigt werden musste.

Eine Miteigentümerin verweiterte aus purer "Schikane" die Unterschrift und verzögerte den Prozess um Monate. Wir mussten in dieser Zeit einiges an Zeit, Kraft und Geld investieren, einige WEV einberufen, weil die "Querulantin" hier wiederum kleine Formfehler monierte.

Letztendlich wurde im Dez. 2010 eine Verwalterin gewählt. Nach strikter Einhaltung aller Fristen konnte sie im Jan 2011 endlich ihres Amtes walten und dem Verkauf unserer ETW zustimmen, so dass Mitte Feb 2011 endlich der Kaufpreis überwiesen wurde.

Da wir ein Haus gekauft, den Verkaufspreis der ETW mit in die Finanzierung aufgenommen hatten, kamen wir finanziell ziemlich in die Enge, da wir Zinsen für das Haus und auch den Kredit für die Wohnung zahlen mussten.

Die Käufer traten in der Zeit anwaltlich an uns heran und wollten von uns auch noch Bereitstellungszinsen haben, die ihre Bank ihnen schon ab Juli berechnete. Unser Anwalt schmetterte dies jedoch ab und forderte von den Käufern eine Nutzungsentschädigung für die bis zur Zahlung des Kaufpreises ja unentgeltlich genutzte ETW. Hier wiederum kam der Anwalt der Käufer mit Gegenargumenten. Es kam nicht einmal zu einem Entgegenkommen auf Käuferseite.

Unser Anwalt tut zz. nichts, argumentiert, dass die Forderung der Nutzungsentschädigung, die sein Vater, der den Fall zuerst in den Händen hatte, zu hoch angesetzt sei (ortsübliche Miete) und er recherchieren müsse, was es in dem Fall an konkreter Rechtsprechnung (mit rechtskräftigen Urteilen) gibt.

Was und gegen wen können wir hier etwas unternehmen? Hier wurden definitiv von einigen Seiten Fehler gemacht (Makler, Notar, WEG, Ex-Verwalterin) zu unseren Lasten.

Gibt es Urteile?

Bekommen wir doch noch Nutzungsentschädigung?

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