Was würdet Ihr machen, wenn Euch die Rechnung des Steuerberaters zu hoch ist? Ombudsmann?

4 Antworten

Ich komme mit diesem Rechner:

http://www.steuerschroeder.de/Steuerberatergebuehren.html#Steuerberaterkosten-Rechner

und der Annahme von 30.000,- Bruttogehalt, im Übrigen Mindestwert, schon auf 374,61.

Da ist Umsatzsteuer noch nicht dabei, noch keine Zusammenstellung der Belege als Vorarbeit zur EÜRechnung.

Ich denke mal die 600,- liegen schon noch im grünen Bereich.

Kann man aber ohne die genauen Verhältnisse schwer sagen.

Wieviel ist an Werbungskosten angefallen? Sonderausgaben usw.

Lass Dir doch die Rechnung einfach vom Berater erklären, warum der Einzelposten so st, wie er ist.

Wenn Du es mit dem Rechner prüfst, gehe mal davon aus das die Mindestzehntel eigentlich nicht üblich sind.

Gehalt ist hier wohl nicht. Wir haben

  • Jahresbuchführung
  • Einkommensteuer
  • Umsatzsteuer
  • Gewerbesteuer, wenn gewerblich
  • Auslagen § 16

Ich hab bloß keine Lust, überall mal die Mindestwerte zu berechnen. Lieber hätte ich ja mal die Rechnung vom Fragesteller gesehen.

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@EnnoBecker

Ich bin mir relativ sicher, dass es Tätigkeit als Angestellte ist, vermutlich ein bisschen freiberufliche Tätigkeit.

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@wfwbinder

Würfeln kann ich selber.

Eine einfache AN-Veranlagung sollte so um die 200 Euro kosten. Der Fragesteller weist aber selber auf KU und EÜR hin. Da wäre der Punkt 2 ("Einkommensteuer") wie folgt zu gliedern:

  • Mantelbogen
  • Anlage S oder G
  • Anlage EÜR (hier wohl nicht notwendig)
  • Anlage N, sofern nötig
  • Anlage Vorsorgeaufwand oder wie das Ding heißt
  • Anlage ST (ja, 2013 ist es wieder mal dran und es nervt)
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Wenn die Rechnung ordnungsgemäß erstellt ist werden die entsprechenden Bestimmungen der Vergütungsverordnung zitiert:

http://www.gesetze-im-internet.de/stbgebv/BJNR014420981.html

Da kann man eigentlich auch ohne besondere Rechtskenntnisse prüfen ob diese Arbeiten angefallen sein können. Zudem gibt es unzählige Gebührenerchner im Internet. Die Argumentation mit der Höhe der Erstattung kann ich insofern im übrigen nicht nachvollziehen.

Ombudsmann gibt es nicht. Die Steuerberaterkammer hilft sicher bei Unklarheiten. Allerdings sollte man vorher die sich aus dem Internet bietenden Aufklärungsmöglichkeiten genutzt haben.

Am Ende bekam ich vom Finanzamt 100 Euro zurück, die verpuffen total, wenn ich 600 Euro für die Steuererklärung zahlen muß.

Die Steuererstattung ist doch auch nicht Sinn und Zweck der Steuererklärung, die du beim Steuerberater in Auftrag gegeben hast. Sie steht also mit der Honorarrechnung in keinem Zusammenhang. Vielmehr kommt es doch einzig und allein darauf an, dass du eine Steuererklärung abgibst, und zwar eine korrekte. Und insofern hast du doch genau das gekriegt, was du beanspruchen konntest.

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Für Ihr Feedback vorab vielen Dank

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