Was, wenn Kinder uneins sind beim Pflichtteilverzicht?

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3 Antworten

Was Ihr gemacht habt ist das sogenannte "Berliner Testament."

Das ein Kind den Pflichtteil fordert ist nicht zu verhindern (ausser mit dem genannten Verzicht.

Üblich ist die dabei die Regel, dass man das Testament so abfasst, das ein Kind was den Pflichtteil fordert, für den zweiten Erbfall auf ebenfalls auf Pflichtteil gesetzt wird.

Das könnt Ihr auch ohne Einigkeit bei den Kindern erbvertraglich festlegen. In Eurem Fall könnt Ihr sogar einem Kind, das nach dem Erstversterbenden seinen Plichtteil fordert, beim letztversterbenden ganz leer ausgehen lassen.

Dann würde das Kind deines Mannes sich mit einem Viertel seines Vermögens und eines Deiner Kinder mit einem sechstel Deines Vermögens begnügen müssen. Die anderen beiden Kinder teilen sich den Rest je 3/8 bzw. 5/12)

 beim letztversterbenden ganz leer ausgehen lassen

Das ist nicht möglich, bzw. in diesem Fall nur, wenn das Kind, was den Pflichtteil forderte, das Kind des anderen Ehepartners wäre.

Üblich ist, einen gesetzlichen Erben, der beim ersten Erbfall den Pflichtteil fordert, beim zweiten Erbfall auf Pflichtteil zu setzen.

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@wfwbinder

Doch, das ich möglich, da das Kind, das einen Pflichtteilanspruch beim Erstversterbenden hat beim anderen keinen mehr hat (in diesem Fall).

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@Mikkey

Das setzt voraus, dass die gegenseitigen Kinder nicht adoptiert wurden, was der Sachverhalt nicht hergibt.

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@Rat2010

Der Sachverhalt gibt ebensowenig her, dass die Kinder adoptiert wurden.

In meiner Antwort wurde noch einiges Andere vorausgesetzt, z.B. dass die Ehe nach deutschem Recht geschlossen wurde und dass kein Ehevertrag besteht.

Ich empfehle Dir, auf keine Frage mehr zu antworten, weil bei jeder Sachverhalte bestehen könnten, die nicht geschrieben wurden.

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Habt ihr die gegenseitigen Kinder adoptiert?


Gibt es was zu vererben (sind die Freibeträge ein Thema) oder eher nicht?

Um das Kind, das nicht auf den Pflichtteil verzichtet hat, nicht besser zu stellen, als die anderen, werdet ihr an einer Änderung des Testaments nicht vorbeikommen.

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