Was passiert, wenn der Testamentsvollstrecker das Amt nicht annimmt?

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Kann man eigentlich zur Abfindung gezwungen werden?

Was passiert wenn eine Firma jemanden los werden will und versucht dies über eine Abfindung zu erreichen, die Person aber nicht darauf eingeht. Kann man die Person zwingen eine Abfindung anzunehmen? Wenn man die Abfindung nicht annimmt, was würde eine Firma dann machen?

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Schlussrechnung erstellen als Testamentsvollstreckerin?

Ich habe eine Frage als Testamentsvollstrecker. Meine Bekannte ist verstorben und hat mich als Testamentsvollstrecker ernannt. Es gibt Miterben, aber keine Verwandten. Ein Miterbe hat mir von Beginn an Misstrauen entgegengebracht, weil er mich nicht kennt (eigene Aussage), meinem Amt als Testamentsvollstreckerin aber zugestimmt. Nun wurde die Akte vom Nachlassgericht geschlossen, den Gebührenbescheid habe ich erhalten und auch der auszufüllende Vordruck für die Steuererklärung liegt mir vor und wird am Wochenende ausgefüllt. Nun möchte ich zur Ausschüttung übergehen. Dazu muss ich aber, soweit mir bekannt, eine Schlussrechnung stellen. Nun meine Frage, wie genau muss diese aussehen? Gibt es dazu auszufüllende Vordrucke? Was muss alles genau aufgeführt werden und können Positionen zusammengefasst werden? Auch habe ich gelesen, dass diese Schlussrechnung gerichtlich bestätigt werden muss. Ist das auch in diesem Fall nötig? Wenn ja, wohin muss diese Schlussrechnung gesendet werden und wie lange ca. dauert die Bearbeitung?

Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Antwort!

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Müssen die Testamentsvollstreckungskosten in jedem Fall nur von den Erben getragen werden?

Laut gesetzlicher Regelung ist es wohl so, dass die Kosten der Testamentsvollstreckung aus dem Nachlass beglichen werden, also damit von den Erben getragen werden und nicht von Vermächtnisträgern.

Im vorliegenden Fall sind ca. 90% des Nachlasses Vermächtnisse, einige kleinere Geldbeträge und 1 Haus. Die Person, der das Haus als Vermächtnis zugesprochen wurde, ist darüber hinaus auch Erbin.

Werden in diesem Fall auch die Kosten für die Testamentsvollstreckung nach dem Anteilsschlüssel der Erben auf alle verteilt? Oder wird der Anteil für das Haus berechnet und nur der Erbin angerechnet, der das Haus vermacht wurde?

Können hierzu Absprachen getroffen werden? Muss sich der Testamentsvollstrecker danach richten?

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Brauche ich zwingend einen Anwalt um Privatschulden einzutreiben, wenn ich bereits durch einen Mahnbescheid einen Haftbefehl gegen ihn erlangt habe?

Mein Ex Freund schuldet mir seit Jahren Geld. Nach einigen wenigen Zahlungen sind es immer noch knapp 2000€. Durch einen Schuldschein konnte ich einen Mahnbescheid erwirken und auch schon einen Haftbefehl. Diesen habe ich an den zuständigen Gerichtsvollzieher in Berlin geschickt und warte nun seit Monaten auf eine Reaktion. Der Gerichtsvollzieher hatte mir irgendwann mal geraten einen Anwalt hinzuzuziehen, eine Rechtshilfe meinte allerdings, das sei nicht nötig. Nun frage ich mich, ob ich einen Anwalt hinzuziehen soll oder einfach abwarten muss bzw. den Gerichtsvollzieher nochmal kontaktieren soll.

Vielen Dank Mit freundlichen Grüßen H.

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Ärger mit Inkasso und Anwalt

Hallo! Ich bin neu hier und ziemlich verzweifelt. Ein Anwalt will hier jetzt gegen uns das Verfahren eröffnen, weil wir eine Forderung nicht begleichen.

Folgender Sachverhalt:

Inkassounternehmen X fordert insgesamt 89,14 EUR . Hauptforderung 23,74, Mahnkosten 10 und der Rest 55,40 waren Inkassokosten (Inkassogebühr, Kontoführung, Adressermittlung, Auslagen für schriftliche Mahnung, Inkassoauslagen).

--> Auf diese Forderung haben wir reagiert indem wir nachgegoogelt haben ob so hohe Inkassokosten zulässig sind. Ergebnis war: Nicht höher als Rechtsanwaltskosten und die haben wir mit 32,50 gefunden. --> Wir haben 66,24 EUR überwiesen (23,74+10+32,50) und einen Brief an das Inkassounternehmen geschickt:

"Ich habe ihnen Grundforderung 23,74 + Mahnkosten 10,00 + 32,50 auf das von ihnen angegebene Konto überwiesen. Meines Wissens sind 32,50 bei dieser Höhe der Maximalsatz, den ein Inkassounternehmen ansetzen darf, deshalb habe ich auch nicht mehr überwiesen. Sollten sie darüber hinaus höhere Kosten geltend machen wollen bitte ich sie mir detailliert alle Kosten auf zu schlüsseln. Ich werde ihre Forderung dann prüfen / prüfen lassen. Sollten sie sich innerhalb der nächsten 30 Tage nicht melden gehe ich ansonsten davon aus, dass die Angelegenheit sich mit Überweisung der 66,24 EUR erledigt hat."

---> UND EIN PAAR TAGE DANACH KAM POST VON EINEM ANWALT

Forderung (mit Androhung vor Gericht zu gehen): 89,14 EUR (das ursprüngliche von der Inkasso) -66,24 (unsere Zahlung)+ 39 (Rechtsanwaltshonorar + irgendwelche Auslagen) = 61,90

--> wir haben bei diesem Anwalt angerufen und versucht das zu klären. Wir wurden gebeten eine schriftliche Stellungnahme zu schicken.

--> Mail an den Anwalt:

"wie telefonisch gefordert hier die Stellungnahme:

Unserer Ansicht nach besteht kein Grund, dass sie für firma XY zur Zahlung auffordern. Grundforderung + Mahnkosten Firma XY + 32,50 wurden an die Inkasso gezahlt. Für höhere Kosten/Forderungen seitens des Inkassounternehmens wurde eine Kostenaufschlüsslung verlangt. Dies wurde neben der Zahlung der Inkasso auch schriftlich mitgeteilt. Den Brief an die Inkasso habe ich ihnen als PDF angehängt."

---> dann kam vom Inkassounternehmen ein Brief, dass sie bereits vorher den Fall an diesen Rechtsanwalt übergeben haben (komisch- denn der hatte die Zahlung ja in seiner Aufschlüsselung drin - also wie kann das sein!)

--> heute kam ein Brief des Anwalts mit einer Inkassokostenzusammensetzung und Forderungsaufstellung.Wenn wir nicht Zahlen nimmt er das verfahren wieder auf.

Jetzt meine Frage: Kann er das tun? Die Hauptforderung ist beglichen! Das Inkassounternehmen hat unserer Ansicht nach den Fall an den RA weiter weil wir nicht voll gezahlt haben und dafür sollen wir jetzt noch mehr blechen!!!!

Was würdet ihr tun? Mahnbescheid abwarten und dagegen Einspruch erheben? Oder hab ich was vergessen und die kriegen uns dran? LG Smarti

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