Was versteht man eigentlich unter einer aufgeschobenen Rentenversicherung?

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3 Antworten

aufgeschobene Rente

Hier wird das erforderliche Kapital - sozusagen das Sparziel - durch regelmäßige Beitragszahlungen über einen festgelegten Zeitraum angespart.

Vor Ende der Aufschubphase hat der Versicherte ein Kapitalwahlrecht, d.h. er entscheidet, ob statt einer monatlichen Rente eine einmalige Kapitalabfindung ausgezahlt wird. Bei der Rentenversicherung ohne Todesfallleistung muss dieses Wahlrecht spätestens fünf Jahre vor Ende der Ansparzeit ausgeübt werden. Diese Regelung soll verhindern, dass unmittelbar vor Rentenbeginn kranke Versicherte vorwiegend die Kapitalabfindung wählen - und nur die voraussichtlich lang lebenden, gesunden Versicherten eine lebenslange Rente beanspruchen.

Die Rentenzahlung erfolgt auch dann noch, wenn die gezahlten Renten die entrichteten Beitragszahlungen wertmäßig übersteigen. Entscheidet sich der Anleger für die einmalige Kapitalzahlung, ist es wichtig, dass der Vertrag mindestens eine Laufzeit von zwölf Jahren aufweist und die Beitragszahlungsdauer mindestens fünf Jahre beträgt, damit die Leistungen steuerlich begünstigt sind.

http://moneytimes.fss-online.de/lvvergl/hilfe/privatrenteRatgeber.asp

Und in der Versicherungsbranche zur Unterscheidung von der Sofortrente, wenn jemand einen hohen Betrag einzahlt und sich sofort in Rentenform auszahlen äßt (z. B: weil er einen eigentlich fälligen Kapitalbetrag aus einer Kapital-LV stehen läßt und als Rente will).

Eine aufgeschobene Rentenversicherung bedeutet nichts anderes, als das erst gespart wird und die Auszahlung auf einen späteren Zeitpunkt aufgeschoben wird. Zum Rentenbeginn.

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