Was tut man mit seiner Lebensversicherung während der Elternzeit am besten?

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Beitragsfreistellung oder-aussetzung fällt einem natürlich als erstes ein. Allerdings wissen wir ja zu wenig über die LV. Ist es eine Kapital bildende LV oder eine reine Risiko LV? Mit welcher Motivation wurde die LV überhaupt abgeschlossen? Ist es eine Direktversicherung zur betrieblichen Altersvorsorge? Seit wann besteht die LV schon und wie viele Jahre sind es noch bis zum geplanten Ablauf? Wurde die LV zwischenzeitlich schon einmal früher beitragsfrei gestellt? Wie hoch ist denn inzwischen der Rückkaufswert? Besteht allgemein ein akuter Liquiditätsengpass oder reicht es aus, nur die Beiträge einzusparen? Wäre es nicht grundlegend sinnvoll, einmal zu hinterfragen, ob mit dieser LV die anvisierten finanziellen Ziele überhaupt erreicht werden können (wenn es sich um eine Kapital LV handelt); es kann ja durchaus sein, dass mit einer anderen Anlage, die sehr viel flexibler ist, viel mehr erreicht werden kann. Dann wäre eine Beitragsaussetzung auch nicht so teuer, wie bei einer Versicherung. Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, eine LV komplett rückabwickeln zu lassen. Das dauert zwar eine Weile, bringt aber am meisten Geld zurück.

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