Was tun, wenn das Angebot einer Fachfirma sich erst im Nachgang als nicht aussagekräftig in Sachen fachgerechter Ausführung darstellt?

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2 Antworten

"allerdings sagte uns die Firma dann auch, dass wir mit Mehrkosten infolge dessen zu rechnen haben."

Die Firma kann den Vertrag nicht einseitig mündlich ändern, schon lange nicht, wenn man nur auf fachkundige Ausführung dringt.

"Für uns stellt sich jetzt die Frage, inwieweit ein Angebot doch die Normen der fachgerechten Umsetzung beinhalten sollte."

Nein, diese Frage stellt sich nicht. Ich würde die Arbeiten nicht abnehmen und in Folge auch nicht zahlen, wenn die Arbeiten nicht fachgerecht umgesetzt werden.

Da ja noch nicht gezahlt wurde, sind Sie am längerem Hebel. Ist denn eine Abschlagzahlung vor Fertigstellung und Abnahme vertraglich zugesichert worden? Wenn nicht, braucht auch nicht gezahlt werden.

Schriftlich per Einschreiben/Rückschein auffordern die Arbeiten abzuschleißen/Fertigzustellen.

Das einzige was fraglich ist: Könnt Ihr denn beurteilen ob die Arbeiten fachgerecht umgesetzt wurden? Gibt es einen Achitekt oder Bauing. der das beurteilen kann? Einige Dinge lassen sich auch einfacher klären. Die Eimer der Dichtmasse aufheben. Da steht die Trockungszeit drauf.

Dräinage zu hoch verlegt, da würden Fotos reichen, wenn das so war. Ebenso beim Füllmaterial. Nicht das das nachher alles bestritten wird.

Wenns Probleme gibt kann man auch die Handwerkskammer kontaktieren, bevor man Anwälte beauftragt.

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Die Arbeiten wurden jetzt nachgebessert, nachdem wir einen Bauingenieur die Kommunikation mit dieser Firma übertragen haben. Allerdings sind enorme Mehrkosten entstanden und entstehen noch, durch die nunmehr korrekte Ausführung. Wir liegen jetzt schon 25 % teurer als das ursprüngliche Angebot. Wenn man als Laie sich Angebote einholt, geht man doch davon aus, dass diese so erstellt werden, dass es sich um eine fachgerechte Ausführung handelt und die Fachfirma alle Positionen dahingehend berücksichtigt. So ein Vorgehen empfinde ich als sehr befremdlich. Hat man diesbezüglich Möglichkeiten, dagegen vorzugehen, im Zweifel dann über die Handwerkskammer. Gibt es Erfahrungswerte, wie man in so einem Fall agieren sollte? Vielen Dank schon einmal für die Antworten!

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