Was tun gegen die schleichende Enteignung der Sparer durch die Regierung Merkel?

8 Antworten

Gegenfrage, einer der für 2.000,- im Monat buckelt muss das versteuern.

Jemand der 24.000,- als Gewinn aus Aktienhandel hat, soll das nicht versteuern (frühere Regelung nach 1 Jahr frei), ist das gerechter?

Die rot-grüne Regierung unter Schröder hat z. B. einige Entlastungen zu verantworten, die ich für eher unsozial halte.

Ausserdem, dass die Zinsen so niedrig sind, liegt nicht an der Bundesregierung, sondern an der EZB.

Und wie man in meiner Heimat sagt, "was den Einen sien Uhl, is den Anderen sien Nachtigall" die geringen Zinsen sind schlecht für Sparer und gut für Kreditnehmer und damit Immobilienkäufer.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Jemand der 24.000,- als Gewinn aus Aktienhandel

Wenn das der Altersvorsorge dient, dann sollte es steuerfrei sein.

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@LittleArrow

Aber nur, wenn der Vorschlag nicht von einem Aufsichtsratsvorsitzenden von Blackrock kommt.

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Dies ist nicht primär mein existenzielles Thema. Für mich ist wichtig, dass die Menschen jetzt und zukünftig von ihrem Einkommen wenigstens zufrieden u. sorglos leben können !

Ein zuviel an Reichtum oder Gier nach immer mehr, verdirbt nur unnötig den Charakter ! ;-)

In der Regierung Merkel geht es doch schon seit langem nur noch um puren Machterhalt. Was an Politik betrieben wird ist völlig gleichgültig, Hauptsache es dient dem Koalitionsfriedens und sichert den Protagonisten weiter gute Bezahlung und exzellente Altersversorgung.

Hoffentlich finden sich CDU und SPD nach der nächsten Wahl unterhalb der 5%-Hürde wieder und machen dadurch den Weg frei für Kräfte mit Gestaltungswillen und Prinzipientreue.

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Vielleicht würde es auch genügen, wenn CDU/CSU und SPD schon vor der nächsten Wahl die alten verkalkten Köpfe entsorgen und für jüngere und bessere Wahlkandidaten sorgen. Derzeit wird die Politik doch nur noch für die Großkonzerne sowie für Rentner, Beamte und andere Staatskneteempfänger gemacht.

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@Tritur

Zumindest "die Rentner" erhalten sicher keine "Staatsknete", sondern die Renten werden aus den Beiträgen der Versicherten gezahlt.

Für Rentner werden außerdem keine "Geschenke" gemacht. Alle vermeintlichen "Wohltaten"-Wahlgeschenke mögen zwar teilweise durchaus sinnvoll sein, sind aber Betrug an der Rentenversicherung und somit allen Versicherten, weil ein Großteil davon keine Sache der Rentenversicherung, also der Beitragszahler, sondern des Staates, also aller Steuerzahler ist.

Weil die Rentenkassen gerade gut gefüllt sind, bedient sich "der Staat" dort ungeniert und beschließt langfristig kostenwirksame zusätzliche Leistungen, für die der Rentenbeitragszahler auch noch zahlen darf, wenn die Rücklagen längst verfrühstückt sind.

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