Was tun? Bitte um Hilfe!!??

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8 Antworten

Hi, Soweit ich weiß, ist deiner Frau unter normalen Umständen durchaus zuzumuten arbeiten zu gehen. Es sei denn es liegt ein Härtefall Dei Kinder betreffend vor(Krankheit oder ähnlich.) Ich bin weiblich und war in einer ähnlichen Situation. Ab einem gewissen Alter deiner Kinder ist es jedenfalls so. Allerdings kann deine Ex auch zum Arzt gehen und sich attestieren lassen, dass eine Betreuunug nur durch sie von Nöten ist...

Hallo, ....macht man sich nicht eigentlich vorher, bevor man Hals über Kopf die Familie verlässt über derartige Konsequenzen Gedanken ?

Ich denke nicht nur Du hast jetzt finanzielle Probleme, frag mal deine verlassene Ehefrau ! Du wirst diese finanziellen Belastungen nicht tragen können und deine Frau (denke ich ) ebenso wenig.

Besprecht das Thema gemeinsam. Findet ihr keine Lösung, bleibt euch wohl nur das Haus zu verkaufen.

K.

Engel:

Vorab das Allerwichtigste:

Du darfst es nicht zur Zinsrückständen kommen lassen, wodruch sich der Grundpfandrechtgsgläubiger veranlasst sieht, Zwangsmaßnahmen in die Immobilie einzuleiten. Ist erst einmal im Grundbuch ein Zwangsversteigerungsvemerk eingetrage, tritt regelmässig ein ganz erheblicher Preisdruck ein. Erwerbsinteressenten nutzen die Notlage aus, um möglichst preisgünstig einzusteigen.

Empfehlung:

Verkauft zügig die Immobilie mindestens zu einem Preis, der zur Vollbefriedigung des Grundpfandrechtfsgläubigers und damit zur Lastenfreistfellung erforderlch ist. Bleibt noch etwas übhrig, um so besser für euch Beide.

Nun, long story short told: Von den verbleibenden 1700€ geht vorrangig der Unterhalt für die Kinder ab, und das kann in dem Fall auch unter die Pfändungsgrenze von 1100€ im Fall der Privatinsolvenz gehen. Also bedeutet dass, dass Du bis zum ersten qualifizierenden Berufsabschluss Deiner Kinder wohl den Gürtel enger schnallen musst. Wie Du es drehst und wendest. Das Haus wirst Du nicht halten können. Somit ist die erste Massnahme die Immobilie frei zu veräussern. Sollte das ohne Verlust möglich sein - Schwein gehabt. Wenn nicht: entweder mehr Geld verdienen oder Privatinsolvenz. Wer A sagt muss auc B sagen! That's life!

Für konkrete und zielführende Ratschläge sollte man sich in einem solchen Fall an einen Fachanwalt für Familienrecht wenden. Hier kann man dann alle Aspekte einer Scheidung durchsprechen und seine Bedenken bezügluch der Scheidungskosten, des Kindesunterhaltes, der laufenden Zahlungen etc. besprechen. Vielleicht wäre es auch ein sinnvoller Weg, sich einen Kostenvoranschlag für eine Scheidung online, http://www.online-scheidung-anwalt.de/scheidung-online-kosten-berechnen/, einzuholen...

Das ist die klassische Problemsituation einer gescheiterten Beziehung und ich habe schon viele ähnlicher Fälle erlebt. Eine "Rettung" gibt es im Grunde nur, wenn alle Beteiligten zusammenspielen und das erscheint mir recht unwahrscheinlich: Bei diesen Einkommensverhältnissen ist es völlig unmöglich, alles zu bezahlen.

Offengestanden war es das vor der Trennung aber auch schon. Mir ist unverständlich, wie es bei solchen Einkommensverhältnissen überhaupt zu der Idee eines Immobilienkaufs kommen konnte. Wenn ich da mal bedenke, dass zu der Rate auch noch die allgemeinen Bewirtschaftungskosten hinzu kommen, ist schon bisher mindestens die Hälfte des Einkommens fürs Wohnen verwendet worden. Das war -sorry- einfach Wahnsinn. Da hätte auch ohne gescheiterte Beziehung der geringste Anlaß genügt, um das Kartenhaus zusammenbrechen zu lassen.

Deine jetzige Situation ist in der Tat total verfahren. Die vernünftigste Möglichkeit wäre, wenn das Haus verkauft würde. Dann würden Sich wenigstens die Schulden nicht mehr drücken. Allerdings müßte dann für Frau und Kinder eine neue Bleibe gesucht werden. Das wird sicher auch nicht billig und da Du unterhaltspflichtig bist, mußt Du das zahlen. Ich bezweifele außerdem, dass Deine Frau bei dieser Vorgeschichte so schnell freiwillig das Feld räumt.

Was Du tun kannst? Schnellstens versuchen mit Deiner Frau wenigstens in der Immobiliensache eine Einigung zu finden. Ihr müßte auch daran gelegen sein, dass Du nicht insolvent wirst, denn dann sieht es auch um die Unterhaltsansprüche schlecht aus. In jedem Fall mußt Du Dich danach auf viele Jahre der Askese einstellen.

Danke für deine Antwort!

Mit ihr habe ich schon gesprochen, Sie würde ausziehen, hat Sie schon gesagt! Aber es geht mir dann darum das die Schulden ja trotzdem bleiben. Ich war noch nicht bei einem Schuldenberater. Könnte der mir helfen? Unterhalt würde ich bezahlen für meine Kinder und Sie, aber alles die Raten und die Unterhalte geht nicht. Wenn ich in eine andere Steuerklasse eingestuft werde habe ich weniger Lohn wie vorher, was die Rate nicht mehr declen würde. Was kann ich tun?

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Die vernünftigste Möglichkeit wäre, wenn das Haus verkauft würde.

Das ist die EINZIGE Möglichkeit. Und die sollte man wahrnehmen, bevor das Haus im Wege der ZV für 35% des Wertes weggeht.

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Vielen Dank für eure Kommentare !!

Null Verständnis

Du lässt deine Familie im Stich, leistest dir eine neue Lebensgefährtin, und jammerst dann um Hilfe.

Nee, da wird mir übel....

Ich bin ja nicht einfach so aus jucks gegangen, aber ich kann mit einem Menschen nicht mehr zusammen leben. Und da ich für Sie und die Kinder, dass Haus lassen will, wollte ich um Rat fragen! und nicht sowas!

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@Engel03

Ich konnte einfach nicht mehr da bleiben. Was soll ich mit jemanden zusammen Leben mit dem ich Diskussionen ohne Ende habe...wo es auch schon überhand genommen hat? Was soll ich bei einen Menschen der mich angeht? Es kam für mich nur der eine Gedanke und ob mit oder ohne Gefährtin, gegangen wäre ich. Aber ich wollte das meine Ex-Frau und die Kinder im Haus Wohnen bleiben können. Wenn ich Sie im Stich lassen würde, dann würde ich keine Rechnungen, Raten usw. bezahlen, wäre nicht für meine Kinder da. Das ist aber nicht der Fall! Ich mache alles noch, ich wohne nur nicht mehr dort! Und hier wollte ich einen Rat haben, wie ich das Haus halten kann, damit meine Kinder dort wohnen bleiben können. Versteht mich nicht falsch, ich lasse Sie nicht im Stich!

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@Engel03

ist schon klar, wenn ein Zusammenleben nicht mehr möglich ist, dann sollte man richtigerweise einen sauberen Schlußstrich ziehen.

Manchmal ist eine Trennung auch im Sinne der Kinder eine vernünftige Entscheidung. Trennungen gab,s immer und wird es immer geben und wie Du die momentane Situation beschreibst, scheinst Du zumindest verantwortungsvoll damit umzugehen.

Ich bleibe aber dabei, über Konsequenzen macht man sich vorher Gedanken. Wie es aussieht war die Ehe schon längere Zeit alles andere als harmonisch.

Ich könnte mir vorstellen, dass man gerade dann eine mögliche Trennung schon mal gedanklich durchspielt. K.

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@Engel03

Auf sowas würde ich gar nicht erst reagieren. Du musst Dich hier nicht rechtfertigen. Du hast niemanden umgebracht o.ä.

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