Was spricht für und was spricht gegen Subventionen für mittelständische Unternehmen?

2 Antworten

Subventionen bezeichnet ma gern auch als "süßes Gift."

süß, weil jeder gern eine Unterstützung nimmt, die ncihts kostet, Gift, weil es sich um etwas handelt was den Wettbewerb, die natürlich Auslesen behindert. etwas was Fehler verschleiert.

Als Porsche vor einigen Jahren die neue Fabrik in Leipzig baute, haben sie verzichtet und alles alleinfinanziert, obwohl sie leicht eine riesige Summe hätten erlangen können. Porsche hat sich damit die unahängigkeit erhalten. Müßte sie leute entlassen (was zum Glück nciht der Fall ist), müßten sie sich keine Vorwürfe machen lassen wie Nokia in Bochum.

Was in einer Zeit wie dieser für Subventionen spricht ist, dass es nötig sein könnte um die wirtschaft am laufen zu halten.

Trotzdem wäre es vermutlich besser nur die Rahmenbedingungen zu verbessern (was dann allen Unternehmen gleichmäßig zugute kommt), als einzeln einige zu begünstigen, die ein bestimmtes Verhalten zeigen.

In einer Marktwirtschaft spricht nichts für aber alles gegen staatliche Subventionen. Dabei ist es egal, welcher Branche die Unternehmen angehören und wie groß sie sind.

Wo einfältige und wirtschaftlich ungebildete Politiker sich in Märkte einmischen, wird alles immer schlechter. Unfähige Unternehmer werden durch den Staat subventioniert, wodurch nicht nur das Steuergeld für wichtige Staatsausgaben (Bildungssystem, Infrastruktur, Sicherheit) fehlt, sondern die unfähigen Unternehmer können noch jahrelang weiterwursteln, einen Haufen Geld verbrennen und gute, nicht nach Staatshilfe schreiende Unternehmen durch subventionierte Preise unter Druck setzten.

Wenn man sich die deutschen Wirtschaftsminister seit Ludwig Erhard ansieht, da ist der eine unfähiger als der andere, weil keiner eine einschlägige Ausbildung als Wirtschaftswissenschaftler oder einen herausragenden Erfolg als Unternehmer hatte.  

Was muss ich beachten wenn ich Anteile einer GmbH übernehme?

Damit Sie den Hintergrund meiner Frage verstehen muss ich leider etwas ausholen...

Ich befinde mich derzeit in Elternzeit und plane ab September wieder arbeiten zu gehen. Mit dem Unternehmen bei dem ich angestellt bin wurde auch schon ein Nachtrag bezüglich der Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 35 Stunden geschlossen. Nun hat mein ehemaliger Chef mir das Angebot unterbreitet wieder in dem Unternehmen anzufangen und in 4-5 Jahren seine Anteile am Unternehmen zu übernehmen.

Ich habe in diesem Unternehmen meine Ausbildung absolviert und bis vor zweieinhalb Jahren noch dort gearbeitet bis das Unternehmen Kurzarbeit angemeldet hat und ich danach 2 Monate nur zu 65 % gearbeitet habe. Aus Angst vor drohender Arbeitslosigkeit habe ich mir daher einen neuen Job gesucht, welcher aber leider nicht wie vorher mit 10 Minuten Fahrzeit zu erreichen war sondern 50 Km entfernt lag. Nachdem ich gewechselt habe wurde ca. 6 Monate später eine Auszubildende übernommen und nur wenige Monate später aus wirtschaftlichen Gründen wieder entlassen. (es handelt sich um ein kleines Unternehmen, ich war die einzigste ausgelernte Kraft; seitdem die Kollegin welche meine Nachfolge antrat entlassen wurde, sind neben den zwei Geschäftsführern nur Auszubildende und Praktikanten dort)

Auch mir wurde damals (vor Anmeldung der Kurzarbeit) gesagt, dass die Geschäftsführer einige Monate auf Teile des Gehaltes verzichtet haben um mein Gehalt weiter bezahlen zu können. Tja und nun kommt das Angebot dort wieder zu arbeiten, welches ich zunächst ablehnte da mir die Sache zu heikel war. Ich argumentierte damit, dass ich einen sicheren Arbeitsplatz benötige und Angst vor neuen "finanziellen Problemen" des Unternehmens habe und damit drohender Arbeitslosigkeit habe. Daraufhin kam dann die Antwort "mein Job wäre sicher" da einer der Gesellschafter und Geschäftsführer in 4-5 Jahren aus dem Unternehmen ausscheiden möchte und ich dann seinen "Job" übernehmen soll...

Ich bin 27 Jahre alt und habe einen neun Monate alten Sohn. Ich bin ausgebildete Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und habe vor 2 Jahren eine Weiterbildung zur Immobilienfachwirtin abgeschlossen. Das betreffende Unternehmen ist eine Hausverwaltung (GmbH). Ein solches Angebot ist sicherlich einmalig, dennoch für mich sehr risikoreich...

Ich werde mir sicherlich die Geschäftsabschlüsse der letzten fünf Jahre zeigen lassen müssen um einen Eindruck davon zu erhalten wie es tatsächlich um das Unternehmen steht. Aber da ist dann auch schon das nächste Problem: Worauf muss ich dabei achten? Ist es generell ratsam in ein Unternehmen einzusteigen das solch eine Vorgeschichte hat? Das Stammkapital betrug bis letztes Jahr 50000€ (für jeden Gesellschafter also 25000€). Mein Ex-Chef sagte mir jedoch, dass es letztes Jahr aus "wirtschaftlichen Gründen" um jeweils 10000€ erhöht wurde. Das spricht ja sicher nicht grad alles dafür...

Wie verläuft das generell wenn Anteile übernommen werden?

Mfg Nicole K.

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