Was sollte man als Bankführungsangestellter für Fehler vermeiden?

4 Antworten

Ich denke mal es kommt auf die Bank an. Solche Dinge höhrt man ja oft von der Postbank. Ich persönlich habe da andere Erfahrungen mit Sparkasse und Voba. Allerdings bin ich da auch Anteilseigner.

Habe aber auch schon viele negative Kontakte zu anderen Banken gehabt.

Beispiel vor Jahren Citybank. Ich war Inhaber eines Tagesgeldkontos und wurde im Juli 2008 von Wertpapierberater angerufen und sollte eingeladen werden. Man wollte mir Wertpapiere verkaufen. Klar hätte ich mich darauf eingelassen, wäre mein Geld weg gewesen wg. Bankenkrise.

Später bei dem Nachfolger, der Targo Bank Perso vorgezeigt. Der Mitarbeiter hat den Perso nicht zurückgegen und während des ganzen Gesprächs behalten. Bin aus der Filiale raus ohne Perso. Der kam später mit der Post. Weiss nicht was das sollte, das er die ganze Zeit den Perso behalten hat.

Oder Voba vor Jahren Immobilie verkauft. Es kam ein 6-stelliger Betrag auf Girokonto an. Sofort klingelte das Telefon. Man wollte mir alles mögliche Verkaufen von Lebensversicherung bis zu Aktien. Nein, nein das wollte ich nicht, war am bauen. Mir wurden die Voba Anteile gekündigt, weil ich mein Online Banking bei der Sparkasse hatte und das Geld woanders angelegt habe. Dabei war ich dem Vorstandsvorsitzenden seit 30 Jahren gut bekannt. Der hat mich noch angerufen und sich entschuldigt.

Die Führungsangestellten wissen, dass das Thema der Filialbanken sehr schnell, eventuell viel schneller, als heute irgendwer glauben würde, zu Ende geht. Das wird von oben signalisiert und das ist nicht gut für die Stimmung.

Die Kunden, die eine Filiale brauchen, sterben sehr schnell weg und werden mehr oder weniger täglich weniger. Mobile Filialensind ein logischer Zwischenschritt aber auch die sollte in zwanzig Jahren obsolet sein.

Nun kommst du mit deinem Bargeld, dessen Handling viel mehr kostet als es bringt. Wie viel zahlst du im Monat an Gebühren? Welchen Anteil der Kosten der Filiale denkst du, macht das aus?

Wenn du dein Konto dort auflöst, folgen vielleicht auch andere Geschäftsleute deinem Beispiel und der Filialleiter kann sich (fürstlich abgefunden) endlich ganz dem Golf- alternativ dem Tennisplatz widmen.

Ob es ein Fehler ist, dass sich gute Geschäftskunden misshandelt fühlen? Ich denke, es liegt im Auge des Betrachters. Wenn die so lojal sind, dass sie für Kredite den Preis zahlen, der Ihnen angeboten wird und wenn Sie dann, wenn Sie Geld anzulegen haben, ohne nachzufragen und ohne über die Kosten zu diskutieren das nehmen, das ihnen angeboten wird, kann das ein Fehler sein. Nur denke ich, dass der Kunde schon vor mehr zehn Jahren ausgestorben ist.

Du glaubst weil Du täglich vierstellig einzahlst, wärst Du ein guter Kunde? Wenn Du monatlich vierstellig Zinsen zahlst, DANN bist Du ein guter Kunde.

Wenn ich aber die Bank verlasse muss ich die Zinsen ja dennoch weiterzahlen, warum bin ich dann noch wichtig?

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