was sind werbungskosten beim Kindergeld

2 Antworten

DEr Werbungskostenbegriff ist der des Einkommensteuergesetzes.

Die Anschaffungskosten des Laptop werden dabei auf 3 Jahre verteilt. Nur das wirkt sich sowieso nciht aus, weil auch hier der Pauschbetrag von 920,- Euro gilt. Erst wenn die Werbungskosten höher sind, wirkt es sich zusätzlich aus.

Wenn Du - um Kindergeld noch zu bekommen - zu weit über der Einkommensgrenze liegst, kannst Du wie bei einer normalen Arbeit auch die Werbungskosten vom Einkommen abziehen, aber Achtung: beim 400-Euro-Job kannst nix abziehen. Zu diesen Werbungskosten zählen z. B. Fahrtkosten für den Arbeitsweg zum Arbeitgeber (30 Cent pro einfachen km anrechenbar), Reisekosten (wenn Du mal auf einem Seminar oder einer Dienstreise warst), Fachbücher, Arbeitskleidung, Reinigungskosten der Arbeitskleidung, Beiträge zur Gewerkschaft oder zum Berufsverband, Kontoführungsgebühren und weiteres. Die Kosten für Deinen Laptop mit 599 Euro kannst nicht auf einmal abiehen, den Betrag mußt Du auf 3 Jahre verteilen, nur wenn das Ding netto bis zu 410 Euro gekostet hätte, hättest es als geringwertiges Wirtschaftsgut auf einmal ansetzen können. Da es beim Kindergeld doch um einen großen Betrag geht, würde ich Dir empfehlen, noch den Lohnsteuerhilfeverein oder einen Steuerberater einen Blick auf Deine Zahlen werfen zu lassen, damit Du nix vergißt.

Bin ich noch berechtigt Kindergeld zukriegen wenn ich arbeite?

Hallo,

ich beende dieses Jahr meine Schule und brauche aufgrund meines wahrscheinlichen Schnittes zwei Wartesemester bis ich meinen Traumstudiengang studieren kann. Für diesen muss ich auch umziehen und deswegen hatte ich mir überlegt, dass Jahr das ich warten muss damit zu verbringen arbeiten zu gehen. Meine Eltern können mich leider nicht unterstützen was das Geld angeht und so ein Umzug etc. muss ja alles bezahlt werden.

Jetzt ist meine Frage ob ich noch Kindergeld Anspruch habe, wenn ich Voll -oder Teilzeit arbeiten gehe. Ich habe gehört das jetzt in 2012 es keine Einkommensgrenze mehr gibt, aber das Merkblatt zum Kindergeld sagt was anderes.

Kann mir jemand erklären wie die Sachlage ist und mir zeigen wo ich das nachlesen kann? LG

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Erhöhung der Werbungskosten beim Wohngeld durch Fahrtkosten

Hallo, ich bin alleinerziehend, in Ausbildung und erhalte Bab, wobei mir dort von den 276 euro die ich erhalte ca.250euro als Fahrtkosten berechnet werden(da ich eine weite Strecke fahren muss).Wohngeld erhalte ich zusätzlich für meinen Sohn . logischerweise wird mein Einkommen dazu gerechnet. Als werbungskosten werden mir 1000euro abgezogen.Bab wird wie im Wogg angegeben nur zur Hälfte angerechnet. Nach Wogg können die Werbungskosten bei hohen nachgewiesenen Fahrtkosten erhöht werden.Mir wurde dies mit der Begründung abgelehnt dass mein Bab ja sowieso nur zur Hälfte angerechnet wird.Ich verstehe die Logik nicht so ganz. Denn im Wogg steht das Bab nur zu Hälfte angerechnet wird UND, dass eine Erhöhung der Werbungskosten möglich ist. Zumal in der angerechneten Hälfte des Bab von 138euro ca. 125euro für den Bedarf an Fahrtkosten sind.Es wäre schön, wenn mir das jemand erklären könnte, da ich durch diese Logik nicht durchblicke und der Meinung bin ein Recht auf Erhöhung der Werbungskosten habe.Vielen Dank

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P-Konto ..Auzahlung verweifert

Ich bin bei der Targobank und habe einen Freibetrag in Höhe von 1540 €, da ich alleinerziehend bin . Ich bekommen von eine Ergänzung von der Arge und noch Kindergeld.

Mein Problem ist nun foldendes: Ich habe für diesen Monat Urlaubsgeld bekommen und somit hat sich mein Gehalt um ca. 300 € erhöht. Mein Argegeld habe ich in voller Höhe ausbezahlt bekommen und mein Gehalt wurde portionsweise nach und nach freigeschaltet. Nun habe ich das Kindergeld bekommen und die Bank weigert sich diese auszuzahlen, da ich über den "Freibetrag" liege und ich erst nächsten Monat die Möglichkeit habe.

Darf die Bank mir diese Auszahlung verweigern ? Und fällt das Kindergeld nicht unter Sozialleistungen, die man bei diesem Konto voll ausbezahlt werden müssen?

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Kindergeld nach Heirat - Einkommensgrenze

Hallo,

ich habe geheiratet und soll ab dem Tag der Hochzeit das Kindergeld zurückzahlen, also 1840 Euro, weil ich alleine über dem Freibetrag liege (6600 drüber). Meine Frau aber hat deutlich weniger verdient als der Freibetrag hoch ist.

Nach meiner Überzeugung sollte ich diese Differenz mit mir selbst verrechnen können, da zwar meine Einkommensgrenze übertreten worden ist; Jedoch ist mein Einkommen dennoch nicht hoch genug, um meinen eigenen Lebensunterhalt und den meiner Frau begleichen zu können. Die Sachbearbeiterin sieht das scheinbar anders, stützt sich jedoch auf keine gesetzliche Grundlage.

Ich habe das Merkblatt Kindergeld 2013 nun durchgesehen und habe in 3.7 folgende Passage gefunden:

Der Kindergeldanspruch kann fortbestehen, wenn [..] das verfügbare Nettoeinkommen (vgl. Nr. 3.6) des Kindes bzw. des Ehegatten [...] so gering ist, dass der UNterhalt des Kindes nicht sichergestellt ist.

in 3.6 wird dann entsprechend auf die 8130 Euro Grenze verwiesen.

Das interpretiere ich nun natürlich so und das entspricht auch dem logischen Menschenverstand, dass wir mit dieser Ausdrucksweise zusammen veranlagt sind, denn da steht ja "bzw. des Ehegatten". Das heißt wir haben BEIDE zusammen eine Grenze von jeweils 8130 Euro. Und nur weil der eine diese Grenze übersteigt, der andere jedoch offensichtlich deutlich unterschreitet, finde ich es unfair und ungleichberechtigt, dass das Kindergeld nur deshalb gestrichen werden soll.

Was wäre denn, wenn ich alleine 9000 verdiene und meine Frau nichts? Demzufolge würde mir dann auch das Kindergeld gestrichen - allerdings kann man von 9000 Euro jährlich nicht zu 2. leben.

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