Was sind Währungskonten und wofür werden sie benutzt?

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Im Grunde sind Währungskonten nichts anderes als gut verzinste Giro- oder Festgeldkonten: täglich verfügbar. Die meisten Anbieter fordern allerdings eine Mindestanlagesumme, die von Bank zu Bank beträchtlich schwanken kann, von 1000 bis 5000 Euro.

Doch Vorsicht, keine Bank verschenkt Geld, und so hat die Sache natürlich einen Haken: Die hohen Zinsen gibt es nicht für Konten in Euro, sondern nur für Währungen, die unter stärkeren Schwankungen leiden.

Auch wenn die Konten gebührenfrei geführt werden, gratis sind sie nicht: Angelegt wird das Geld nämlich nach dem Ankaufskurs, beim Verkauf wird aber ein ungünstigerer Kurs berechnet. Die Kursspanne kann je nach Währung zwischen einem halben und vier Prozent liegen. Da heißt es gut kalkulieren: Um wie viel darf die Währung einbrechen, damit die Geldanlage unterm Strich noch rentabel bleibt.

Ein Finanzprodukt, bei dem man nun wirklich nicht ruhig schlafen kann.

Um Geld in einer Nicht-Euro-Währung anzulegen. Man kann dann mit dem Umtaush warten, bis sich der Währungskurs wieder angeglichen hat.

Sydbank und Comdirekt-Bank bieten z.Zt. gutverzinste Währungskonten an. Je nachdem wie lange man sein Geld anlegt (30 - 90 - 180 Tage) bekommmt man bis zu 7% Zinsen. Diese bekommt man allerdings für Konten die in der Währung der türkischen Lira geführt werden und somit starken Schwankungen unterliegen.

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